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		<title>example.com: Latest News</title>
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		<description>Latest news from example.com</description>
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			<title>example.com: Latest News</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 11:17:57 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Endstation KZ Groß Rosen - Karl Otto Zielke</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/endstation_kz_gross_rosen_karl_otto_zielke/</link>
			<description>Nachforschungen zu meinem Großvater</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als ich im Frühjahr 1958 im Alter von neun Jahren aus dem Erziehungsheim Gotteshütte in das evangelische Waisenhaus Marthaheim in Gladbeck verbracht wurde, veränderte sich doch einiges in meinem Leben zum Positiven, und ich hatte wesentlich mehr Freiheiten, als es zuvor der Fall gewesen war. Auch gesundheitlich ging es mir ab dem Zeitpunkt besser. So war es mir von nun an möglich, nahezu jeden Sonntag meine Großmutter in Gladbeck zu besuchen. Erst geschah dies mit meinen anderen vier Geschwistern, die im Waisenhaus untergebracht waren, später genoß nur ich allein dieses Privileg. Meiner Großmutter wurde es wohl zuviel uns alle zu verköstigen, und zu beaufsichtigen, denn sie hatte nur eine kleine Zweizimmerdachgeschosswohnung. Die Toilette, die mit anderen Nachbarn geteilt werden mußte, befand sich eine Treppe tiefer. Viel Liebe und Zuwendung erfuhr ich in der damaligen Zeit von ihr, ohne dies in gleicher Weise zu erwidern. Sie war in zweiter Ehe verheiratet, und nach und nach, und mit der Zeit, kam ich auf meinen ersten Großvater zu sprechen. Viel erzählte sie nicht, aber meine Neugierde war geweckt, und hält bis heute an.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Quelle: Wikilpedia Endstation KZ Groß Rosen</p>
<p class="bodytext">So erfuhr ich von ihr, dass sie und mein Großvater von Nachbarn aus dem Hause wegen Verstoßes gegen die Reichsrundfunkverordnung angezeigt, und dann verhaftet wurden, und in ein Lager nach Gladbeck-Zweckel verbracht worden sind. Während sie nach gut sechs Wochen wieder frei kam, wurde mein Großvater weiter inhaftiert, und soll letztlich in einem KZ verstorben sein. Das war meine Ausgangssituation zu meinem Großvater, und es beschäftigt mich bis heute, mehr denn je.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jahrzehnte später, ich ging schon auf die Vierzig zu und meine Lebenssituation hatte sich gegen früher mehr stabilisiert, sieht man mal von einem intakten sozialen Umfeld ab, bekam ich wieder ein größeres Interesse daran, wer eigentlich meine Vorfahren sind, und wie und wo sie früher gelebt hatten. Dafür schrieb ich zwei Personen mit dem Namen Zielke in Gladbeck an, die ich mir aus einem Telefonbuch herausgesucht hatte, legte den Briefen eine an mich frankierte Postkarte bei, in der Hoffnung, damit den Bruder Paul meines Großvaters zu erreichen. Anfang der sechziger Jahre hatte ich ihn einmal persönlich kennengelernt, als meine Großmutter ihn besuchte und mich mitgenommen hatte. </p>
<p class="bodytext">Nach geraumer Zeit kam eine der Postkarten zurück, und eine Person mit dem Namen Alfred Zielke hatte geantwortet, und er war der Sohn von Paul Zielke. Bald darauf konnte ich mir von einem damaligen Freund sein Auto, eine &quot;Ente&quot;, leihen, und besuchte von Hamburg aus losfahrend, den Cousin meines Vaters. Am späten Nachmittag erreichte ich mein Ziel.</p>
<p class="bodytext">Er schien sehr wohlhabend zu sein. Ein schöner Vorgarten und ein großes helles fast neues Haus erwartete mich, und man hatte mich schon vom Fenster aus gesehen. Ein großer Mann öffnete mir die Tür, gab mir die Hand, schmunzelte ein wenig über mein Auto und meine Kleidung, war aber sehr freundlich und zuvorkommend. Man bat mich ins gemütliche Wohnzimmer und seine Frau kochte Kaffee, und setzte sich dann mit uns an den Tisch. Der Bruder meines Großvaters, Paul Zielke, war zwischenzeitlich verstorben, nur noch seine Frau lebte mit im Haus, war aber zuckerkrank, und hielt sich in den oberen Räumen auf. Alfred Zielke erzählte mir auf Nachfrage kurz, dass er meinen Vater gekannt habe, aber ein vertiefendes Gespräch über ihn gab es nicht. Dann kamen wir auf meinen Großvater Karl Otto zu sprechen, sowie auch auf sein familiäres Umfeld, woran ich sehr interessiert war. Gerne hätte ich mir gleich Notizen gemacht, empfand dies aber als unhöflich gegenüber meinen Gastgebern, und so holte ich dies zu einem späteren Zeitpunkt nach.</p>
<p class="bodytext">Mein Großvater Karl Zielke war zunächst in Gladbeck-Zweckel in Schutzhaft gekommen, soll dann nach Teufelsmoor nahe bei Münster verbracht worden sein, und kam später ins KZ Groß Rosen. Von dort kam dann irgendwann eine Benachrichtigung nebst einer Urne, dass er verstorben sei. Weitere Nachforschungen seitens seiner Familie wurden nicht angestellt, man hätte es auch für die damalige Zeit als viel zu gefährlich angesehen. Zwischen seiner Verhaftung und seinem Tod soll ungefähr ein Jahr gelegen haben. Leider traute ich mich nicht zu fragen, ob der Cousin meines Vaters evtl. im Besitz der Benachrichtigung (Totenschein) sei, und mir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt eine Kopie derselben zur Verfügung stellen könne.</p>
<p class="bodytext">Aufschlussreich war das sich dann ergebende Gespräch bezüglich unserer gemeinsamen Vorfahren. Der Großvater meines Großvaters hatte zwei Söhne und war Bauer in Posen, ob nun Stadt oder Land, habe ich nicht nachgefragt. Er hatte einen kleinen Kotten, aber nur einer der Söhne konnte erben. So ging der der andere Sohn, Josef Zielke, nach Bütow und war dort als Regimentssoldat des Kaisers stationiert. In Bütow lernte er auch seine Frau Martha kennen, mit der er sieben Kinder zeugte; sechs Jungen und ein Mädchen. Wo diese Kinder im einzelnen geboren wurden, ist mir nicht bekannt, aber Paul und Karl Otto sind in Bütow geboren. Josefs Frau, Martha, hatte einen Bruder der der Arbeit wegen ins Ruhrgebiet gegangen war, und so zogen auch sie quasi als Wirtschaftsflüchtlinge ins Ruhrgebiet. So sind dann später die Kinder der beiden im Ruhrgebiet in verschiedenen Städten ansässig geworden. So soll zu der Zeit meines Besuches ein Josef Zielke in Dorsten und ein Franz Zielke in Lünen gewohnt haben. Auch meine Großmutter , sie verstarb 1970, erzählte mir damals von Angehörigen im Ruhrgebiet, was ich aber wohnsitzmäßig nicht mehr genau bestimmen kann.</p>
<p class="bodytext">Alfred Zielke, den ich besuchte, war schon Ruheständler und er hatte noch eine Verabredung nach meinem Besuch, und wollte zum Schwimmen fahren. Wohl eine gute Stunde hatte mein Besuch gedauert, und danach brachen wir auf. Er fuhr mit seinem Auto vorweg und brachte mich nach einigen Kilometern zu einer Kreuzung, wo wir uns dann winkend verabschiedeten. Schade, dass ich den Kontakt nicht aufrecht erhalten habe, sage ich heute. </p>
<p class="bodytext">_____</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Meine bisherige Recherche zu meinem Großvater führte zu folgendem Ergebnis: Der Veröffentlichung steht nichts entgegen, wie mir versichert wurde.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sehr geehrter Herr Zielke,</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sie können die Informationen zu Ihrem Großvater unter den angegebenen Signaturen zitieren und auch an die Gedenkstätte Groß-Rosen weitergeben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p class="bodytext">i.A. Monika Liebscher</p>
<p class="bodytext">Archiv</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sehr geehrter Herr Zielke,</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">in Beantwortung Ihrer Anfrage zu Karl Zielke, geb. 4.2.1904 möchte ich Ihnen folgendes mitteilen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Fast alle Akten der Kommandantur des KZ Sachsenhausen einschließlich der Häftlingskartei und nahezu aller Häftlingsakten sind von der SS im Frühjahr 1945 noch vor der Befreiung des KZ vernichtet worden. Die wenigen, unvollständig erhalten gebliebenen Akten befinden sich in verschiedenen Archiven, größtenteils in Archiven der Russischen Föderation. </p>
<p class="bodytext">Die häftlingsbezogenen Informationen dieser Unterlagen sind in unserem Archiv in Datenbanken erfasst.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In unseren Datenbanken konnten Einträge zu Karl Zielke ermittelt werden. Demnach ist er am 2.11.1940 als Zugang im Sachsenhausen registriert worden. Woher er kam, ist leider nicht angegeben. Im Januar/Februar sowie im März und Juni 1941 war er im Krankenrevier gemeldet. Am 18.9.1941 überstellte man ihn dem KZ Groß-Rosen.</p>
<p class="bodytext">Ich sende Ihnen die Informationen anliegend zu Ihrer Kenntnis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ich kann Ihnen noch empfehlen, eine Anfrage an den Internationalen Suchdienst zu richten. Dieser ist seit Jahrzehnten als zentrale Erfassungsstelle aller im In- und Ausland verwahrten Unterlagen über Konzentrationslagerhäftlinge tätig.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.its-arolsen.org/de/startseite/index.html" target="_blank" >www.its-arolsen.org/de/startseite/index.html</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p class="bodytext">i.A. Monika Liebscher</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Archiv</p>
<p class="bodytext">Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen</p>
<p class="bodytext">Straße der Nationen 22</p>
<p class="bodytext">D-16515 Oranienburg </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nun die mir zur Verfügung gestellten Informationen mit Quellenangaben:</p>
<p class="bodytext">Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg</p>
<p class="bodytext">Oranienburg, 12.11.2012</p>
<p class="bodytext">Auskunft zu einem ehemaligen Häftling des KZ Sachsenhausen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">ZUR PERSON:</p>
<p class="bodytext">Familienname: Zielke</p>
<p class="bodytext">Vornamen: Karl</p>
<p class="bodytext">Geburtsdatum: 04.02.1904</p>
<p class="bodytext">ZUR HAFTZEIT IM KZ SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">Häftlingsnummer: 033960</p>
<p class="bodytext">Meldung: Zugang</p>
<p class="bodytext">am: 02.11.1940</p>
<p class="bodytext">ANGABEN ZUR QUELLE:</p>
<p class="bodytext">Quellenart: Sonderliste</p>
<p class="bodytext">Institution: Konzentrationslager Sachsenhausen</p>
<p class="bodytext">PROVENIENZ DES ORIGINALS:</p>
<p class="bodytext">Russisches Staatliches Militärarchiv, Moskau</p>
<p class="bodytext">1367/1/196, Bl. 416</p>
<p class="bodytext">SIGNATUR IM ARCHIV SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">D 1 A/1196, Bl. 416</p>
<p class="bodytext">ZUR PERSON:</p>
<p class="bodytext">Familienname: Zielke</p>
<p class="bodytext">Vornamen: Karl</p>
<p class="bodytext">ZUR HAFTZEIT IM KZ SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">Häftlingsnummer: 033960</p>
<p class="bodytext">Meldung: Abgang/[aus dem Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">am: 05.02.1941</p>
<p class="bodytext">Weitere Angaben zur Person: seit 11.1.41 im Krankenbau</p>
<p class="bodytext">ANGABEN ZUR QUELLE:</p>
<p class="bodytext">Quellenart: Veränderungsmeldung des Krankenbaus</p>
<p class="bodytext">Erstellungsdatum: 05.02.1941</p>
<p class="bodytext">Institution: [Konzentrationslager Sachsenhausen/Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">PROVENIENZ DES ORIGINALS:</p>
<p class="bodytext">Russisches Staatliches Militärarchiv, Moskau</p>
<p class="bodytext">1367/1/54, Bl. 320</p>
<p class="bodytext">SIGNATUR IM ARCHIV SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">D 1 A/1054, Bl. 024</p>
<p class="bodytext">ZUR PERSON:</p>
<p class="bodytext">Familienname: Zielke</p>
<p class="bodytext">Vornamen: Karl</p>
<p class="bodytext">ZUR HAFTZEIT IM KZ SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">Häftlingsnummer: 033960</p>
<p class="bodytext">Meldung: Zugang [im Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">am: 22.03.1941</p>
<p class="bodytext">ANGABEN ZUR QUELLE:</p>
<p class="bodytext">Quellenart: Veränderungsmeldung des Krankenbaus</p>
<p class="bodytext">Erstellungsdatum: 22.03.1941</p>
<p class="bodytext">Institution: [Konzentrationslager Sachsenhausen/Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">PROVENIENZ DES ORIGINALS:</p>
<p class="bodytext">Russisches Staatliches Militärarchiv, Moskau</p>
<p class="bodytext">1367/1/54, Bl. 274</p>
<p class="bodytext">SIGNATUR IM ARCHIV SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">D 1 A/1054, Bl. 070</p>
<p class="bodytext">ZUR PERSON:</p>
<p class="bodytext">Familienname: Zielke</p>
<p class="bodytext">Vornamen: Karl</p>
<p class="bodytext">ZUR HAFTZEIT IM KZ SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">Häftlingsnummer: 033960</p>
<p class="bodytext">Häftlingsblock: 51</p>
<p class="bodytext">Meldung: Zugang [im Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">am: 20.06.1941</p>
<p class="bodytext">ANGABEN ZUR QUELLE:</p>
<p class="bodytext">Quellenart: Veränderungsmeldung des Krankenbaus</p>
<p class="bodytext">Erstellungsdatum: 20.06.1941</p>
<p class="bodytext">Institution: [Konzentrationslager Sachsenhausen/Krankenbau]</p>
<p class="bodytext">PROVENIENZ DES ORIGINALS:</p>
<p class="bodytext">Russisches Staatliches Militärarchiv, Moskau</p>
<p class="bodytext">1367/1/54, Bl. 186</p>
<p class="bodytext">SIGNATUR IM ARCHIV SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">D 1 A/1054, Bl. 158</p>
<p class="bodytext">ZUR PERSON:</p>
<p class="bodytext">Familienname: Zielke</p>
<p class="bodytext">Vornamen: Karl</p>
<p class="bodytext">Geburtsdatum: 04.02.1904</p>
<p class="bodytext">ZUR HAFTZEIT IM KZ SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">Häftlingsnummer: 013960</p>
<p class="bodytext">Häftlingsblock: 51</p>
<p class="bodytext">Meldung: Transport</p>
<p class="bodytext">am: 18.09.1941</p>
<p class="bodytext">Überführung nach: Groß-Rosen</p>
<p class="bodytext">ANGABEN ZUR QUELLE:</p>
<p class="bodytext">Quellenart: Transportliste</p>
<p class="bodytext">Erstellungsdatum: 18.09.1941</p>
<p class="bodytext">Institution: [Konzentrationslager Sachsenhausen]</p>
<p class="bodytext">PROVENIENZ DES ORIGINALS:</p>
<p class="bodytext">Archiv Sachsenhausen</p>
<p class="bodytext">FSB-Archiv, Moskau</p>
<p class="bodytext">SIGNATUR IM ARCHIV SACHSENHAUSEN:</p>
<p class="bodytext">R 214/M 55, Bl. 050</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Diese Angaben sind in einer Datenbank der Gedenkstätte quellengetreu elektronisch erfaßt.</p>
<p class="bodytext">Für ihre Richtigkeit und Vollständigkeit können wir nicht garantieren.</p>
<p class="bodytext">Anmerkungen:</p>
<p class="bodytext">Aufgrund von Verständigungsproblemen zwischen Häftling und Lagerschreiber kam es häufig vor,</p>
<p class="bodytext">dass Namen und Daten von Häftlingen falsch registriert wurden. Für Richtigstellungen und weitere</p>
<p class="bodytext">biographische Informationen wären wir Ihnen dankbar.</p>
<p class="bodytext">Bei der Datenerfassung können die flg. Probleme aufgetreten sein:</p>
<p class="bodytext">*) Die Angabe tauchte in der Quelle in zweiter Schreibweise auf.</p>
<p class="bodytext">**) Die Quelle war z.T. unleserlich, so dass eine zweite Namensvariante erfasst bzw. schlecht</p>
<p class="bodytext">entzifferbare Buchstaben oder Ziffern durch Unterstrich gekennzeichnet wurden.</p>
<p class="bodytext">***) Die Information wurde zu einem späteren Zeitpunkt, der nicht ermittelt werden konnte,</p>
<p class="bodytext">handschriftlich nachgetragen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dank der KZ Gedenkstätte Sachsenhausen, wurde es mir ermöglicht, zu erfahren, wann mein Großvater dort eingewiesen wurde, und wie lange er dort untergebracht war. Nämlich vom 02.11.1940 bis  zum 18.09. 1941. Nicht feststellen ließ sich, von welcher Einrichtung er dem KZ Sachsenhausen zugeführt wurde. Gesichert ist, dass er in Gladbeck verhaftet wurde, und zunächst in einem Lager in Zweckel untergebracht war.</p>
<p class="bodytext">_____</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Von Sachsenhausen wurde mein Großvater nach Groß Rosen überführt, auch hierzu die mir zur Verfügung gestellten Quellen aus dem heutigen Polen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sehr geehrter Herr Zielke,</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">auf der Basis von Archivdokumenten der Gedenkstätte Groß-Rosen möchten wir Sie mitteilen, dass:</p>
<p class="bodytext">Karl Zielke, geb. am 4.02.1904 in Büler; Beruf: Schuster; vor dem Krieg wohnhaft in Gladbeck. Er befand sich im KL Sachsenhausen (Häftlingsnr. 13960). Am 10.09.1941 wurde er im KL Groß-Rosen (Häftlingsnr. 1381) eingesetzt.</p>
<p class="bodytext">Der Name von Karl Zielke befindet sich auf einer Liste der Häftlinge, die am 16.12.1941 in die „Euthanasie“-Anstalt in Bernburg selektiert wurden.</p>
<p class="bodytext">Karl Zielke starb am 30.03.1942 im KL Groß-Rosen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Quellen:MGR-A, Sign. 6030/DP – Liste der Häftlinge, die in die „Euthanasie“-Anstalt in Bernburg selektiert wurden</p>
<p class="bodytext">MGR-A, Sign. 6823/DP – Transportsliste der Häftlinge vom KL Sachsenhausen in das KL Groß-Rosen</p>
<p class="bodytext">MGR-A, Sign. 1856/DP – Todesurkunde, ausgestellt vom Standesamt Groß-Rosen </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Leokadia Lewandowska</p>
<p class="bodytext">Sammlungsabteilung</p>
<p class="bodytext">Gedenkstätte Groß-Rosen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch zu dieser Information muß ich weitere Nachforschungen anstellen. Es erschließt sich mir nicht genau, ob mein Großvater in der Euthanasieanstalt Bernburg ums Leben kam, und zu einem späteren Zeitpunkt die Todesurkunde vom Standesamt Groß Rosen ausgestellt wurde. So eine Praxis war bei den Nazis durchaus nicht unüblich.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Gaskammer der Anstalt in Bernburg, Quelle: Wikipedia</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ich hoffe aber bald einen Bescheid von der Internationalen Suchstelle in Arolsen zu bekommen, an den ich mich mit detaillierten Angaben vor gut drei Monaten gewandt habe.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.its-arolsen.org/de/startseite/index.html" target="_blank" >www.its-arolsen.org/de/startseite/index.html</a></p>
<p class="bodytext">_____</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am Freitag, den 20.04.2013, man achte auf das Datum (Hitlers Geburtstag) erhielt ich Post aus Bad Arolsen, dem internationalen Suchdienst für Verfolgte des Naziregimes, aber auch sonstiger Vermisster. Nach und nach verdichten sich die Anzeichen, dass mein Großvater Karl Otto Zielke in Bernburg ein Opfer der Aktion &quot;Sonderbehandlung 14f13&quot; wurde. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&quot;...Häftlingsnummer 1381; wurde am 19. März 1942 zur &quot;Heil- und Pflegeanstalt Bernburg&quot; überstellt; wurde auf Anzeige der Lagerkommandantur  des Konzentrationslagers Gross Rosen  als verstorben gemeldet - der Tod wurde vom Standesamt Gross Rosen am 31.März beurkundet mit Todeszeitpunkt 30. März 1942 - 5.00 Uhr, Todesort: Konzentrationslager Gross Rosen, Todesursache: Durchfall bei Kreislaufschwäche. -/-&quot; (Teilweise widersprechen sich die Angaben in den mir zugänglichen Quellen, gesichert ist aber, dass mein Großvater in Bernburg ums Leben kam. Dies konnte ich heute telefonisch mit der Gedenkstätte in Bernburg in Erfahrung bringen. (24. April 2013)</p>
<p class="bodytext">Tod in Bernburg.</p>
<p class="bodytext">Tötungsanstalt Bernburg</p>]]></content:encoded>
			
			<author>mfd.zielke@gmail.com</author>
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:17:57 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stiftung Sächsische Gedenkstätten nutzt „Zitat des Monats“ zur Deklassierung der NS-Verbrechen</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/stiftung_saechsische_gedenkstaetten_nutzt_zitat_des_monats_zur_deklassierung_der_ns_verbrechen/</link>
			<description>Dokument zum Download</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/forum/News/2013/Forum_Zitat_Kalniete_STSG_01.pdf" title="fileadmin/forum/News/2013/Forum_Zitat_Kalniete_STSG_01.pdf" target="_top" class="download" >Dokument zum Download</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 12:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen den Missbrauch von KZ-Gedenkstätten</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/gegen_den_missbrauch_von_kz_gedenkstaetten/</link>
			<description>PDF zum Download</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/forum/Offenes_Forum/2013/Erklaerung_gegen_den_Missbrauch_von_KZ-Gedenkstaetten_01.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >PDF zum Download</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 11:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Preserve Remembrance – Conserve authentic Places – Assume Responsibility</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/preserve_remembrance_conserve_authentic_places_assume_responsibility/</link>
			<description>Text auf Deutsch:

KZ-Überlebende, die die internationalen Komitees von neun Lagern vertreten,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Text auf Deutsch:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">KZ-Überlebende, die die internationalen Komitees von neun Lagern vertreten, verabschieden in Berlin ein &quot;Vermächtnis&quot;<br /> <br /> </p>
<p class="bodytext">Auf Einladung des Internationalen Auschwitz-Komitees haben sich vom 24.-27. Januar in Berlin Vertreterinnen und Vertreter der Komitees der Überlebenden zahlreicher Konzentrationslager getroffen, die sich auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland befunden haben. Sie haben eine gemeinsames Vermächtnis erarbeitet, das im Folgenden abgedruckt ist. </p>
<p class="bodytext">Das Vermächtnis wurde inhaltliche dem deutschen Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler vorgestellt und offiziell am Rande der Feierstunde dem Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert übergeben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Erinnerung bewahren – authentische Orte erhalten – Verantwortung übernehmen</b> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /> Wir, die Unterzeichnenden, Überlebende der deutschen Konzentrationslager, Frauen und Männer, vertreten Internationale Häftlingskomitees der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos. Wir gedenken unserer ermordeten Familien und der Millionen Opfer, die an diesen Orten der Asche getötet wurden. Ihre Verfolgung und Ermordung aus rassischen, politischen, religiösen, sozialen, biologischen und ökonomischen Gründen und ein verbrecherischer Krieg haben die Welt an den Rand des Abgrunds geführt und eine schreckliche Bilanz hinterlassen.<br /> <br /> Nach unserer Befreiung schworen wir eine neue Welt des Friedens und der Freiheit aufzubauen: Wir haben uns engagiert, um eine Wiederkehr dieser unvergleichlichen Verbrechen zu verhindern. Zeitlebens haben wir Zeugnis abgelegt, zeitlebens waren wir darum bemüht, junge Menschen über unsere Erlebnisse und Erfahrungen und deren Ursachen zu informieren.<br /> <br /> Gerade deshalb schmerzt und empört es uns sehr, heute feststellen zu müssen: Die Welt hat zu wenig aus unserer Geschichte gelernt. Gerade deshalb müssen Erinnerung und Gedenken weiterhin gleichermaßen Aufgabe der Bürger und der Staaten sein.<br /> <br /> Die ehemaligen Lager sind heute steinerne Zeugen: Sie sind Tatorte, internationale Friedhöfe, Museen und Orte des Lernens. Sie sind Beweise gegen Verleugnung und Verharmlosung und müssen auf Dauer erhalten werden. Sie sind Orte der wissenschaftlichen Forschung und des pädagogischen Engagements. Die pädagogische Betreuung der Besucher muss ausreichend gewährleistet sein.<br /> <br /> Die unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten - erinnert werden muss in diesem Zusammenhang vor allem an den Holocaust - geschahen in deutscher Verantwortung. Deutschland hat viel zur Aufarbeitung seiner Geschichte getan. Wir erwarten, dass die Bundesrepublik und ihre Bürger auch in Zukunft ihrer Verantwortung in besonderem Maße gerecht werden.<br /> <br /> Aber auch Europa hat seine Aufgabe: Anstatt unsere Ideale für Demokratie, Frieden, Toleranz, Selbstbestimmung und Menschenrechte durchzusetzen, wird Geschichte nicht selten benutzt, um zwischen Menschen, Gruppen und Völkern Zwietracht zu säen. Wir wenden uns dagegen, dass Schuld gegeneinander aufgerechnet, Erfahrungen von Leid hierarchisiert, Opfer miteinander in Konkurrenz gebracht und historische Phasen miteinander vermischt werden. Daher bekräftigen den von der ehemaligen Präsidentin des Europäischen Parlaments und Auschwitz-Überlebenden Simone Veil vor dem Deutschen Bundestag 2004 ausgesprochenen Appell zur Weitergabe der Erinnerung: „Europa sollte seine gemeinsame Vergangenheit als Ganzes kennen und zu ihr stehen, mit allen Licht- und Schattenseiten; jeder Mitgliedstaat sollte um seine Fehler und sein Versagen wissen und sich dazu bekennen, mit seiner eigenen Vergangenheit im Reinen zu sein, um auch mit seinen Nachbarn im Reinen sein zu können.“<br /> <br /> Unsere Reihen lichten sich. In allen Instanzen unserer Verbände, auf nationaler wie internationaler Ebene, treten Menschen an unsere Seite, um die Erinnerung aufzunehmen: Sie geben uns Vertrauen in die Zukunft, sie setzen unsere Arbeit fort. Der Dialog, der mit uns begonnen wurde, muss mit ihnen fortgeführt werden. Für diese Arbeit benötigen sie die Unterstützung von Staat und Gesellschaft.<br /> <br /> Die letzten Augenzeugen wenden sich an Deutschland, an alle europäischen Staaten und die internationale Gemeinschaft, die menschliche Gabe der Erinnerung und des Gedenkens auch in der Zukunft zu bewahren und zu würdigen. Wir bitten die jungen Menschen, unseren Kampf gegen die Nazi-Ideologie und für eine gerechte, friedliche und tolerante Welt fortzuführen, eine Welt, in der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Platz haben sollen.<br /> <br /> Dies sei unser Vermächtnis.<br /> <br /> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /> Im Original in der hier angegebenen Reihenfolge unterschreiben von der Präsidentin und den Präsidenten folgender Komitees der Überlebenden ehemaliger Konzentrationslager:<br /> <br /> Noach Flug (Jerusalem, Internationales Auschwitz Komitee), </p>
<p class="bodytext">Sam Bloch (New York, World Federation of Bergen-Belsen), </p>
<p class="bodytext">Bertrand Herz (Paris, Internationales Buchenwald Komitee)</p>
<p class="bodytext">Max Mannheimer (München, Internationales Dachau Komitee)</p>
<p class="bodytext">Uri Chanoch (Jerusalem, Internationales Komitee Nebenlager Dachau)</p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Jack Terry (New York, Internationales Flossenbürg Komitee)</span></p>
<p class="bodytext">Albert van Hoey (Brüssel, Internationales Komitee Mittelbau-Dora)<br /> Robert Pinçon (Tours, Internationales Neuengamme Komitee)<br /> Annette Chalut (Paris, Internationales Ravensbrück Komitee)<br /> Pierre Gouffault (Paris, Internationales Sachsenhausen Komitee)<br /> <br /> </p>
<p class="bodytext">Text in English:</p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">We, the undersigned, survivors of German concentration camps, women and men, represent international prisoner committees of the concentration camps and their sub-camps. We remember our murdered families and the millions of victims who were killed in these places of ashes. Their persecution and murder, for racial, political, religious, social, biological and economic reasons, and a criminal war took the world to the brink of disaster and left behind an appaling toll. </span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Following our liberation, we pledged to build a new world of peace and freedom: we became involved</span><span lang="EN-GB">, in order to prevent any repetition of these incomparable crimes.</span><span lang="EN-GB"> T</span><span lang="EN-GB">hroughout our lives we have born witness; throughout our lives we have made every effort to inform young people about our experiences, about what we encountered, and about the causes</span><span lang="EN-GB">.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Precisely for this reason, we are exceedingly pained and angered to recognize today: the world has learned too little from our history. Precisely for this reason remembrance and commemoration must remain the equal task of both citizens and states.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Today the former camps are stony witnesses: they are scenes of the crimes, international cemeteries, museums and places of learning. They are evidence against </span><span lang="EN-GB">denial and the playing down of facts, and they must be preserved throughout time. They are places of scientific research and educational commitment</span><span lang="EN-GB">. L</span><span lang="EN-GB">ooking after the educational interests of the visitors must be sufficiently ensured.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">The incomparable crimes against humanity inflicted by the National Socialists - and above all in this context, the Holocaust - were carried out under German responsibility. Germany has done much to come to terms with its history. We expect that the Federal Republic and its citizens will continue honouring their responsibility with special commitment in the future as well. </span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">But Europe also has its task: instead of asserting our ideals for democracy, peace, tolerance, self-determination and human rights, history is too often used to sow discord between human beings, groups and peoples. We object to the comparative assignment of blame, to the creation of hierarchies in the experiences of suffering, of competition between victims and to the confusion of historical phases. </span><span lang="EN-GB">For this reason we endorse the words of the former President of the European Parliament, Simone Veil, when she addressed the German Parliament in 2004 and appealed for the transmission of memory: </span><span lang="EN-GB">“</span><span lang="EN-GB">Europe should recognize and stand by its mutual past as a whole, with all the bright and dark sides; every member state should know about its mistakes and failures, and acknowledge they are at peace with their past, so that they can be at peace with their neighbours.”</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Our ranks are thinning. In all areas of our associations, at national and international level, people are coming to our side to preserve remembrance: they are giving us faith in the future, they are carrying on our work. The dialogue that was begun with us must be continued with them. They need the support of state and society for this work.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">The last eye witnesses appeal to Germany, to all European states and to the international community, to continue preserving and honouring the human gift of remembrance and commemoration into the future. We ask young people to carry on our struggle, against Nazi ideology and for a just, peaceful and tolerant world, a world that has no place for ant-Semitism, racism, xenophobia and right-wing extremism.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">This is our bequest.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Berlin</span><span lang="EN-GB">, 25 January 2009</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Noach Flug (Jerusalem)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">International Auschwitz Committee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Sam Bloch (New York)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">World Federation of Bergen-Belsen</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b>Bertrand Herz (Paris)</b></p>
<p class="bodytext">International Buchenwald Committee</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Max Mannheimer (Munich)</b></p>
<p class="bodytext">International Dachau Committee</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Uri Chanoch (Jerusalem)</b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">International Dachau Sub-Camps Committee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Jack Terry (New York)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">International Flossenbürg Committee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b>Albert van Hoey (Brussels)</b></p>
<p class="bodytext">International Committee Mittelbau-Dora</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Robert Pin</span></b><b><span lang="EN-GB">ç</span></b><b><span lang="EN-GB">on (Tours)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">International Neuengamme Committee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="FR">Annette Chalut (Paris)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">International Ravensbrück </span><span lang="EN-GB">Committee</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="FR">Pierre Gouffault (Paris)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">International Sachsenhausen </span><span lang="EN-GB">Committee</span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Text in French:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="FR">Préserver la mémoire – Conserver les lieux authentiques – Assumer les responsabilités</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Nous, soussignés, survivants des camps de concentration nazis, femmes et hommes, représentons l’ensemble des comités internationaux d’anciens détenus des camps de concentration et de leurs Kommandos extérieurs. Nous commémorons la mémoire de nos familles massacrées et des millions de victimes assassinées en ces lieux de cendre. Leur persécution et leur élimination – pour des motifs racistes, politiques, religieux, sociaux, biologiques et économiques – et une guerre criminelle ont conduit le monde au bord du gouffre et ont laissé un bilan terrible.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Après notre libération, nous avons juré de construire un monde neuf, de paix et de liberté. Nous nous sommes engagés pour que ne se reproduisent plus ces crimes sans précédent. Inlassablement, nous portons témoignage et nous informons les jeunes de notre vécu, de notre expérience et de ce qui en fut la cause.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Nous sommes blessés et révoltés de constater aujourd’hui que le monde n’a pas suffisamment tiré les leçons de notre histoire. Les citoyens et les Etats ont le devoir de continuer ce travail de mémoire et de commémoration.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Les anciens camps sont aujourd’hui des témoins de pierre: ce sont des lieux de crimes, des cimetières internationaux, des musées et des lieux d’apprentissage de l’Histoire. Ce sont des preuves contre le négationnisme et la banalisation&nbsp;; ils doivent être préservés à jamais. Ce sont des lieux de recherche scientifique et d’engagement éducatif: l’encadrement pédagogique des visiteurs doit être assuré de manière satisfaisante.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Les crimes contre l’humanité commis par les nazis sont sans précédent, tout particulièrement l’holocauste. Ils ont été perpétrés sous la responsabilité de l’Allemagne.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">L’Allemagne a réalisé un très grand travail de réflexion critique sur son histoire. Nous attendons de la République Fédérale d’Allemagne et de ses citoyens qu’ils continuent à assumer leur responsabilité.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">L’Europe aussi a une mission à remplir: l’Histoire, qui doit faire prévaloir les idéaux de démocratie, de paix, de tolérance, d’autodétermination et des droits de l’Homme, est trop souvent dévoyée pour semer la discorde entre les Hommes, les communautés et les peuples. Nous refusons la mise en équivalence des culpabilités, la hiérarchisation de la souffrance, la concurrence entre les victimes et l’amalgame des phases historiques. Nous appuyons l’appel lancé en 2004 devant le Parlement Fédéral Allemand par l’ancienne présidente du Parlement Européen et survivante d’Auschwitz, Simone Veil, en faveur de la </span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span>transmission de la mémoire: “L’Europe devrait connaitre et reconnaitre son passé commun comme un tout, avec ses pages de lumière et ses pages d’ombre; chaque Etat membre devrait connaitre et reconnaitre ses erreurs et ses défaillances, et être en paix avec son propre passé pour pouvoir être en paix avec le passé de ses voisins.”</p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Nos rangs se clairsement. Dans toutes les instances nationales et internationales de nos associations, des femmes et des hommes prennent la relève de la Mémoire à nos côtés. Ils nous rendent confiants en l’avenir et continuent notre travail. C’est avec eux que doit se poursuivre le dialogue entamé avec nous. Pour pouvoir assumer cette tâche, ils doivent pouvoir bénéficier du soutien de l’Etat et de la société.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Les derniers témoins s’adressent à la République Fédérale d’Allemagne, à tous les Etats européens et à la Communauté internationale pour préserver et honorer ce don humain que sont la Mémoire et la Commémoration.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Nous invitons les jeunes générations à poursuivre notre lutte contre l’idéologie nazie et pour un monde juste, un monde de paix et de tolérance, un monde qui devrait être libéré de tout antisémitisme, racisme, xénophobie et extrêmisme fascisant.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Voici ce que nous léguons aux générations futures.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Berlin, le 25 janvier 2009</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Noach Flug (Jerusalem)</b></p>
<p class="bodytext">Internationales Auschwitz Komitees</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Sam Bloch (New York)</b></p>
<p class="bodytext">World Federation of Bergen-Belsen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Bertrand Herz (Paris)</b></p>
<p class="bodytext">Internationales Buchenwald Komitee</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Max Mannheimer (München)</b></p>
<p class="bodytext">Internationales Dachau Komitee</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Uri Chanoch (Jerusalem)</b></p>
<p class="bodytext">Internationales Komitee Nebenlager Dachau</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Jack Terry (New York)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Internationales Flossenbürg Komitee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b>Albert van Hoey (Brüssel)</b></p>
<p class="bodytext">Internationales Komitee Mittelbau-Dora</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b><span lang="EN-GB">Robert Pin</span></b><b><span lang="EN-GB">ç</span></b><b><span lang="EN-GB">on (Tours)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">Internationales Neuengamme Komitee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="FR">Annette Chalut (Paris)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Internationales Ravensbrück Komitee</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><b><span lang="FR">Pierre Gouffault (Paris)</span></b></p>
<p class="bodytext"><span lang="FR">Internationales Sachsenhausen Komitee</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 12:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CfP: 19. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/cfp_19_workshop_zur_geschichte_und_gedaechtnisgeschichte_der_nationalsozialistischen_konzentration/</link>
			<description>„Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Veranstalter_innen: Marco Brenneisen (Mannheim), Christine Eckel (Hamburg), Laura Haendel (Berlin), Jan Kwiatkowski (Poznań), Julia Pietsch (Berlin) </p>
<p class="bodytext">in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen, der Gedenkstätte Breitenau und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ort: Kassel</p>
<p class="bodytext">Zeit: 2. – 6.10.2013</p>
<p class="bodytext">Deadline: 10.3.2013</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">*** English version see below ***</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">19. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager: „Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Workshop</p>
<p class="bodytext">Der „Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager“ findet seit 1994 jährlich statt und bietet als eine von Doktorand_innen selbst organisierte, internationale Tagung ein Forum zur Präsentation und Diskussion neuer Forschungsarbeiten und Fragestellungen. Er hat den Charakter einer Forschungswerkstatt, in der sich Nachwuchswissenschaftler_innen in kollegialer und kooperativer Atmosphäre fachlich austauschen. Als interdisziplinäres Forum schließt der Workshop ausdrücklich Arbeiten aus verschiedenen Fachrichtungen ein.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der diesjährige Workshop wird vom 2. bis 6. Oktober 2013 in Kassel in Anbindung an die Gedenkstätten in Moringen und Breitenau und in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stattfinden. Er steht unter dem Titel „Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung“. Die ehemaligen nationalsozialistischen Zwangslager Breitenau und Moringen wurden unter anderem als Konzentrationslager, „Arbeitserziehungslager“, Arbeitshaus und „Jugendschutzlager“ genutzt und spiegeln somit wichtige Aspekte des diesjährigen Schwerpunkts. Sie stehen beispielhaft für die Kontinuitäten sozialer Ausgrenzungsmechanismen. Der Workshop umfasst den Besuch der beiden Gedenkstätten sowie Gespräche mit den Mitarbeiter_innen, die den Schwerpunkt vertiefen sollen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zahlreiche Verfolgtengruppen fanden erst Jahrzehnte nach dem Ende des Nationalsozialismus Eingang in die historische Forschung und das öffentliche Bewusstsein – dies betrifft insbesondere die Verfolgung, Inhaftierung und Ermordung von als „asozial“ stigmatisierten Menschen, von Prostituierten, Homosexuellen, Menschen mit Behinderung, „Kriminellen“, „Zigeunern“ und anderen. Die symbolische und physische Ausgrenzung verschiedener Gruppen aus der NS-„Volksgemeinschaft“ soll auf dem Workshop in den Blick genommen werden. </p>
<p class="bodytext">Diesem Schwerpunkt folgend wird dem Workshop kein enger Begriff des „Konzentrationslagers“ zugrunde liegen, vielmehr sollen sämtliche unter den Begriff der „nationalsozialistischen Zwangslager“ (Benz/Distel) zu fassenden Orte betrachtet werden. Auch sollen die Mechanismen der Stigmatisierung und Verfolgung im Reichsgebiet und anderen Ländern, insbesondere den besetzten sowie den kollaborierenden Ländern im Zweiten Weltkrieg, vergleichend analysiert werden. Zugleich sollen auch Kontinuitäten der Ausgrenzung jenseits der Jahre 1993–1945 beleuchtet werden.</p>
<p class="bodytext">Der Workshop richtet sich explizit an Nachwuchswissenschaftler_innen, die in diesem Zusammenhang bisher randständige und vernachlässigte Themen erforschen und zu neuen Forschungsimpulsen beitragen können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der 19. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager soll folgende Themenschwerpunkte umfassen:</p>
<p class="bodytext">1)	Marginalisierung und Stigmatisierung im Nationalsozialismus</p>
<p class="bodytext">Im ersten Panel sollen Arbeiten vorgestellt werden, die sich der Erforschung einzelner Verfolgtengruppen widmen und Prozesse sozialer Stigmatisierung, der Exklusion aus der „Volksgemeinschaft“ sowie staatlicher Repression untersuchen. Auch die Rolle verschiedener Akteur_innen und Institutionen, gesellschaftlicher Grundlagen und Traditionen der Stigmatisierung vor und nach 1933 sollen beleuchtet werden. Dieses Panel umfasst zudem Fragestellungen aus transnationaler Perspektive.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">2)	„Marginalisierte“ im KZ – Marginalisierung im KZ?</p>
<p class="bodytext">Dieses Panel schließt Forschungsprojekte ein, die sich mit den (Über-)Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge in den Zwangslagern, den Täter_innen, dem System der Funktionshäftlinge, sozialen Hierarchien sowie strukturellen Fragen des Lagersystems befassen. Ein besonderes Augenmerk soll auch hier auf den bisher wenig erforschten Gruppen liegen, auf den Fragen nach der sozialen Ordnung und Kontinuitäten der Stigmatisierung in den Lagern sowie nach der Selbst- und Fremdwahrnehmung verschiedener Häftlingsgruppen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">3)	Kontinuitäten der Marginalisierung: Stigmatisierte Gruppen in der Forschung und öffentlichen Erinnerung nach 1945</p>
<p class="bodytext">Im dritten Panel sollen Projekte präsentiert werden, die sich der Marginalisierung verschiedener Verfolgtengruppen und Orte in Forschung und Erinnerungskultur widmen. Die Frage nach einer Kontinuität von Marginalisierung nach 1945 soll sowohl eine Reflektion der Gedächtnisgeschichte und der unterschiedlichen Artikulationsmöglichkeiten der Verfolgten als auch eine Analyse anhaltender Stigmatisierung und Exklusion auf politischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Ebene einschließen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Idee und Bewerbung</p>
<p class="bodytext">Der Workshop als ein Forum für Nachwuchswissenschaftler_innen bietet fortgeschrittenen Studierenden, Post-Graduierten und Promovierenden die Möglichkeit, verschiedene Forschungsansätze und -perspektiven konstruktiv zu diskutieren sowie Probleme und Fragen zu thematisieren. Erwartet wird nicht die Vorstellung abgeschlossener Arbeiten, sondern die Diskussion laufender Forschungsprojekte. Der Workshop wird getragen von der Idee der Selbstorganisation und einer hierarchiefreien Atmosphäre.</p>
<p class="bodytext">Die Vorträge sollen eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten und als Grundlage für die anschließende Diskussion (ca. 35 Minuten) dienen. Hierfür wird von den Referent_innen erwartet, dass sie allen Teilnehmer_innen im Vorfeld des Workshops ein aussagekräftiges Paper (maximal zehn Seiten, englisch oder deutsch mit englischem Abstract) zu ihrem Vortrag zukommen lassen.</p>
<p class="bodytext">Aufgrund des interdisziplinären Charakters des Workshops richtet sich der Call for Papers nicht nur an Historiker_innen, sondern an Nachwuchswissenschaftler_innen verschiedener Disziplinen, die sich mit der Geschichte und Gedächtnisgeschichte der Konzentrationslager oder anderer NS-Zwangslager beschäftigen und zum Schwerpunkt „Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung“ beitragen können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nichtdeutsche Teilnehmer_innen sind ausdrücklich eingeladen, sich zu bewerben. Tagungssprachen sind deutsch und englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten. Eine Übernahme der Tagungs- sowie Reisekosten wird angestrebt. Es ist geplant, die Beiträge im Anschluss an den Workshop in einem Tagungsband zu veröffentlichen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Alle Interessent_innen werden gebeten, bis zum 10.03.2013 ein maximal zweiseitiges Abstract des geplanten Vortrages zusammen mit einer Kurzbiographie an die folgende Adresse zu schicken:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">19.workshop.orgateam@gmail.com </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die ausgewählten Referent_innen werden bis spätestens 14.04.2013 benachrichtigt. Interessent_innen, die keinen Vortrag halten wollen, können sich demnächst auf einen Call for Participation bewerben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Organisationsteam</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Marco Brenneisen, Christine Eckel, Laura Haendel, Jan Kwiatkowski, Julia Pietsch</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">***************</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">19th Workshop on History and Memory of National Socialist Concentration Camps: „Stigmatisation – Marginalisation – Persecution“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">The workshop</p>
<p class="bodytext">The Workshop on History and Memory of National Socialist Concentration Camps is taking place annually since 1994. As an international conference self-organized by PhD candidates it provides a forum for the presentation and discussion of new research projects and questions. Young scholars are given the possibility of a professional exchange in a cooperative atmosphere. As an interdisciplinary forum the workshop explicitly includes projects from different fields of research. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">This year’s workshop will take place from October 2 to 6, 2013 in Kassel, in cooperation with the memorials in Moringen and Breitenau and under the patronage of the Neuengamme Concentration Camp Memorial. It is entitled “Stigmatisation – Marginalisation – Persecution”. The former National Socialist coercion camps Breitenau and Moringen served, among others, as a concentration camp, “work education camp”, workhouse and “preventive arrest youth camp” and thus represent key aspects of this year’s focus. They exemplify continuities of the mechanisms of social exclusion. In order to emphasize the focus, the workshop includes the visit of the two memorials as well as discussions with the memorial staff.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Various groups of persecuted people were integrated into historic research and public awareness only decades after the end of the National Socialist regime – this especially refers to the persecution, detention and murdering of people stigmatised as “asocials”, of prostitutes, homosexuals, persons with disabilities, “criminals”, “gypsies” and others. The workshop will focus on the symbolical and physical exclusion of different groups from the National Socialist “people’s community” (“Volksgemeinschaft”).</p>
<p class="bodytext">Given this focus, we do not use a narrow definition of “concentration camps” for the conference. Rather, all places covered by the concept of “National Socialist coercion camps” (“nationalsozialistische Zwangslager”, Benz/Distel) shall be regarded. Also, the mechanisms of stigmatisation and persecution in the German Reich and various countries, especially states occupied by or collaborating with the National Socialist regime during WW II are to be analysed in a comparative manner. At the same time, continuities of exclusion beyond the years 1933–1945 are to be highlighted.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">The workshop is explicitly directed at young scholars who concentrate on subjects so far marginalised and neglected in scientific research and who can contribute to new impulses on research.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">The 19th Workshop on History and Memory of National Socialist Concentration Camps will include the following key aspects:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">1)	Marginalisation and stigmatisation in National Socialism</p>
<p class="bodytext">In the first panel, projects shall be presented that deal with the research on single groups of persecuted people and analyse processes of social stigmatisation, exclusion from the “people’s community” as well as of state repression. Also, the role of different actors and institutions, social foundations and traditions of stigmatisation both before and after 1933 can be focused on. New impetus for research can also be derived from transnational and comparative projects in this field.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">2)	“Marginalised people” in the concentration camp – marginalisation in the concentration camp?</p>
<p class="bodytext">This panel includes research projects dealing with living (or survival) and working conditions of prisoners inside the coercion camps, the perpetrators, the system of “prisoner functionaries”, social hierarchies and structural matters of the camp system. This panel also confers special attention to groups on which little research has been done so far, on matters of social order and continuities of stigmatisation inside the camps as well as on questions of self-perception and perception of others in different prisoner groups.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">3)	Continuities of marginalisation: stigmatised groups in research and public memory after 1945</p>
<p class="bodytext">In the third panel, projects dealing with marginalisation of different places and groups of persecuted people in research and memory culture are to be presented. Questions regarding a potential continuity of marginalisation after 1945 shall include both a reflection on history of memory as well as ways of articulation of the formerly persecuted and an analysis of ongoing stigmatisation and exclusion on a political, social and legal level.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Idea and application</p>
<p class="bodytext">As a forum for young scholars the workshop provides advanced students, post-graduates and PhD candidates with the opportunity to discuss different scientific approaches in a constructive way and to address problems and questions. We do not expect the presentation of completed theses but rather the discussion of current research projects. The workshop aims to provide young researchers with an opportunity to present research projects in an atmosphere free of academic hierarchies.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Presentations should be no longer than 20 minutes and should offer the background for a subsequent discussion (ca. 35 minutes). The lecturers are requested to submit the script of their paper in advance for all participants (10 pages maximum, in English or German with an English abstract).</p>
<p class="bodytext">Due to the interdisciplinary character of the workshop the call for papers is not only aimed at historians but at young scholars of different disciplines who deal with the history and memory of National Socialist concentration camps or other coercion camps in their projects and who can contribute to the main focus “Stigmatisation – Marginalisation – Persecution”.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Non-German participants are explicitly invited to apply. Conference languages will be German and English. Simultaneous translation of the lectures will be provided. We are currently applying for funding to cover costs of the conference as well as travel and accommodation costs. Papers presented in the workshop will be published. Applicants are asked to send an abstract (two pages maximum) of their paper together with a short CV until March 10, 2013 to the following address: </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">19.workshop.orgateam@gmail.com</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Accepted applicants will be informed not later than April 14, 2013. For those interested to participate without presenting, a call for participation will be released shortly.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">The organising team</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Marco Brenneisen, Christine Eckel, Laura Haendel, Jan Kwiatkowski, Julia Pietsch</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			<author>19.workshop.orgateam@gmail.com</author>
			<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 22:06:47 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Fortbildungsreihe Lernen aus der Geschichte – aber wie?“ Historisch-reflektierte Menschenrechtsbildung und gegenwartsbezogene Gedenkstättenpädagogik</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/fortbildungsreihe_lernen_aus_der_geschichte_aber_wie_historisch_reflektierte_menschenrech-1/</link>
			<description>„Fortbildungsreihe Lernen aus der Geschichte – aber wie?“ Historisch-reflektierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Veranstalter: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Projekt Entrechtung als<br />Lebenserfahrung – Netzwerk für Menschenrechtsbildung</p>
<p class="bodytext"><br />Daten und Ort: September – November 2012, Region Celle-Lüneburg</p>
<p class="bodytext"><br />Bericht von: Daniel Seifert, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Projekt<br />Entrechtung als Lebenserfahrung – Netzwerk für Menschenrechtsbildung</p>
<p class="bodytext"><br />E-Mail: <a href="mailto:daniel.seifert@stiftung-ng.de" >daniel.seifert@stiftung-ng.de</a> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="fileadmin/forum/Projekte/2013/Veranstaltungsbericht_Lernen_aus_der_Geschichte.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >Bericht als PDF-Download</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 11:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Seminarprotokoll</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/protokoll/</link>
			<description>Download des Protokolls als PDF</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/forum/Veranstaltungen/Dokumente/2012/06_Juni/Protokoll_Inhalt_57.bwSem.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_top" class="external-link-new-window" >Download des Protokolls als PDF</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 10:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>‚Nächstenliebe verlangt Klarheit’ – Kein Naziaufmarsch nirgendwo weder in Dresden, noch in Magdeburg, noch anderswo</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/naechstenliebe_verlangt_klarheit_kein_naziaufmarsch_nirgendwo_weder_in_dresden_noch_in_ma/</link>
			<description>PDF-Download</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/forum/Offenes_Forum/2013/Aufruf_Naechstenliebe_verlangt_Klarheit_Erstunterzeichnung.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_top" class="download" >PDF-Download</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschichtsort Hotel Silber</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/geschichtsort_hotel_silber/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 12:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Holokausto Lietuvoje atlasas</title>
			<link>http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/news/holokausto_lietuvoje_atlasas/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>