Aktuelles
Gericht stärkt Gedenkstätten-Verein
Die Stiftung Gedenkstätten unterliegt gegen eine Angestellte des Fördervereins. Wie man künftig zusammenarbeitet, bleibt erst einmal unklar.
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"Er nimmt seine Pistole und erschießt das Baby"
Hat der inhaftierte ehemalige SS-Soldat Hans Lipschis in Auschwitz Kinder ermordet? Die Zeitung "Die Welt" berichtet von der Video-Aussage eines KZ-Überlebenden, der von Gräueltaten eines SS-Wachmannes in Auschwitz erzählt.
SüdwestrundfunkSpreitenbacher Bariton präsentiert Musik aus dem Konzentrationslager
Der Spreitenbacher Bariton Daniel Pérez widmet sich den Überlieferungen aus Theresienstadt – anders gesagt einem Konzentrationslager. Pérez bringt die Kunst aus Theresienstadt im Rahmen seiner Masterarbeit zur Aufführung.
Limmattaler ZeitungKZ-Überlebender Jakubowicz gestorben
Nürnberg - Der Nürnberger KZ-Überlebende und engagierte Neonazigegner Josef Jakubowicz ist tot. Der 87-Jährige sei am Mittwoch nach langer Krankheit im Krankenhaus Neumarkt gestorben, teilte seine Biografin Birgit Mair in Nürnberg mit. Jakubowicz überlebte die Konzentrationslager Groß-Rosen, Flossenbürg, Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. 34 seiner Familienmitglieder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Nach Kriegsende zog der Vollwaise nach Franken. Gemeinsam mit seiner Biografin führte der Wahl-Nürnberger in den Jahren 2005 bis 2013 Hunderte Zeitzeugengespräche an Schulen in Nordbayern, wo er über seine traumatischen Erfahrungen in den Konzentrationslagern berichtete.
Süddeutsche ZeitungStadt schafft Anlaufstelle zur Stärkung der Demokratie und gegen Rechtsextremismus
Die Landeshauptstadt Hannover verstärkt die Arbeit gegen Rechts. Als erste Kommune in Niedersachsen hat die Stadt seit dem 1. April 2013 eine direkte Anlaufstelle in der Verwaltung. Damit sollen die Arbeit und Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Rassismus zentral gebündelt werden. Mit der "Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus" (SDR), angesiedelt in der Grundsatzabteilung im Büro Oberbürgermeister, wird ein Auftrag des Rates der Landeshauptstadt umgesetzt.
Hannover ZeitungVerwaltungsgerichtshof entscheidet über Verbot von Nazi-Demo
Karlsruhe - Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat das letzte Wort bei der für den Samstag in Karlsruhe geplanten Nazi-Demonstration. Nachdem das Verwaltungsgericht Karlsruhe am Donnerstagabend dem Eilantrag der Organisatoren gegen ein Verbot stattgab, legte die Stadt am Freitag dagegen Beschwerde ein. Eine Entscheidung des Mannheimer Gerichts wird am späten Freitagabend erwartet. Bislang urteilten die Richter in solchen Fällen fast immer im Sinne der Versammlungsfreiheit.
Stuttgarter NachrichtenHJ-Lied ist verfassungswidrig
Aachen/Stolberg/Solingen – Wegen des Anstimmens eines Liedes der Hitler-Jugend (HJ) bei einem Aufmarsch muss ein Neonazi eine Geldstrafe von 2500 Euro zahlen.
Blick nach rechtsSperrt diese Symbole weg!
Der Aufmarsch von DDR-Ewiggestrigen in Uniformen des Stasi-Wachregiments und der NVA am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow am 9. Mai hat die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Nun mehren sich in CDU und FDP Stimmen, die ein Verbot der Zurschaustellung von SED-Symbolen fordern.
Die Symbole der zweiten totalitären Diktatur auf deutschem Boden analog zu der noch weit schlimmeren ersten zu verbieten, bedeutet jedoch keineswegs eine "Gleichsetzung" beider Systeme.
Was soll mit dem Bunker geschehen?
Markgröningen - Roland Essig und Heinz Schütt haben einen Traum. Den hat auch der Arbeitskreis Bunkerforschung des Geschichtsvereins Bietigheim-Bissingen. Beide Initiativen wollen einen Bunker im Gewann Hohberg erhalten und für die Öffentlichkeit – etwa an Tagen des offenen Denkmals – zugänglich machen.
Und genau deshalb sorgt sich Günter Frank vom Markgröninger Arbeitskreis für Geschichtsforschung und Denkmalpflege. Er erinnert sich noch gut daran, wie schwierig es war, das Gedenken an die Nazi-Gräuel auf den Weg zu bringen. Mit welchen Widerständen es einher ging, manche Bewohner daran zu erinnern, dass in Unterriexingen KZ-Häftlinge untergebracht waren und die Vernichtung durch Arbeit nur einen Steinwurf von ihren Häusern entfernt stattgefunden hat.
Hitler und der Wagner-Clan
Winifred Wagner, Hitler-Freundin und "Herrin von Bayreuth", gilt heute als Symbol für eine unverbesserliche "Altnazi", die das weltberühmte Wagner-Festival dem Dritten Reich dienstbar machte. Erst die Söhne Wieland und Wolfgang, so die landläufige Meinung, hätten die Bayreuther Festspiele nach dem Krieg vom "braunen Mief" befreit und zu neuen künstlerischen Höhen geführt.
In Zusammenarbeit mit der Wiener Historikerin Brigitte Hamann hat Autor Michael Kloft das Leben der Winifred Wagner und die wechselvolle Geschichte der Bayreuther Festspiele rekonstruiert. Mit bisher unveröffentlichten Dokumenten, Filmaufnahmen und Fotos, sowie in Gesprächen mit Zeitzeugen, zeichnen sie ein faszinierendes Bild von "Hitlers Bayreuth" und räumen mit so mancher Legende auf.
Straßennamen in der NS-Zeit
Münsterland. Der Adolf-Hitler-Platz in Nordwalde ist Geschichte. Ebenso wie das eingerahmte Bestätigungsschreiben Hindenburgs, das bis kurz vor dem Einmarsch der Alliierten 1945 im Amtszimmer des Nordwalder Bürgermeisters hing und auf die Ehrenbürgerschaft Hitlers aufmerksam machte. Eine Datenbank des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe erinnert jetzt wieder daran: Dr. Marcus Weidner ist auf Spurensuche gegangen und hat sich mit der Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) beschäftigt. Und er ist fündig geworden. Nicht nur in Nordwalde.
Westfälische NachrichtenÖsterreichische Nationalbank im Nationalsozialismus
Österreich. Neue Studie belegt: Zahlreiche Mitarbeiter waren bereits vor dem „Anschluss“ Österreichs illegale Nazis.
ProfilStadt Wien restituierte bisher 5880 Objekte
Österreich. Insgesamt wurden seit 1999 mehr als 70.000 Artefakte in städtischen Sammlungen überprüft, die während der Nazi-Diktatur geraubt wurden.
Die PresseKZ-Prozess: Juristen streiten schon
Anfang Mai wurde in Aalen Hans L. verhaftet. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wirft dem 93-Jährigen vor, als KZ-Wächter im Vernichtungslager Auschwitz Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. Voraussichtlich wird sein Fall am Ellwanger Landgericht verhandelt.
Schwäbische PostMerkel - Müssen Antisemitismus überall in Europa bekämpfen
Brüssel. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus in der EU gefordert. Deutschland werde mit Entschiedenheit gegen alle antisemitischen Tendenzen auftreten, egal wo sie in Europa passierten, sagte Merkel am Mittwochabend in der Großen Synagoge in Brüssel. Dort erhielt sie den Lord-Jakobovits-Preis des Europäischen Judentums. "Toleranz ist die Seele dieses Europas", betonte Merkel.
Reuters DeutschlandProgramm und Anmeldung zum 59. bundesweiten Gedenkstättenseminar
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Titel: Gedenkstätten und Neue Medien
Datum: 20.-22.6.
Ort: Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar
Veranstaltungen
- 28.05.2013 - 31.05.2013
Themenwoche zum 60. Jahrestag des Häftlingsaufstandes in Workuta
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam , Potsdam
Film, Vortrag, Ausstellungseröffnung - 31.05.2013
10. Berlin-Brandenburgisches Forum für zeitgeschichtliche Bildung
Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Forum - 02.10.2013 - 15.10.2013
ASF - Yad Vashem Studienreise nach Israel
Exkursion - 25.05.2013
DER KAISER VON ATLANTIS
Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Konzert - 26.05.2013
Literarische Führung durch die Gedenkstätte Breitenau
Führung - 27.05.2013
Gulag-Geschichte(n) Aktuelle Forschungen zum stalinistischen Lagersystem in Russland, Polen und Deutschland
Deutsches Historisches Museum, Berlin
Diskussion - 27.05.2013
Vom Verbündeten zum „Verräter“ – Italienische Kriegsgefangene im Stalag X B Sandbostel
Vortrag - 28.05.2013
Gedächtnis von Katastrophen. Architektur als Medium der Erinnerung am Beispiel des Großen Erdbebens in Kobe 1995
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Essen
Vortrag
Publikationen
Reparations for Nazi Victims in Postwar Europe
Umstrittene Geschichte. Ansichten zum Holocaust unter Muslimen im internationalen Vergleich.
Joseph Wulf. Ein Historikerschicksal in Deutschland



