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25. April 2017

Deutsche Peinlichkeiten

Die deutsche Wirtschaft war an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt, sie hat von ihnen profitiert. Doch Unternehmen wie Bayer, Daimler und viele andere leugneten diese Schuld - noch Jahrzehnte nach dem Krieg. 

Der Spiegel
25. April 2017

Fragen nach Zukunft des Holocaust-Gedenkens

Wie kann man die Erinnerung an den Holocaust lebendig halten, wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt? Zwölf Erziehungsminister aus aller Welt beraten in Krakau über künftige Unterrichtsmethoden. 

Rhein-Neckar-Zeitung
25. April 2017

Tröbitz steht auch für große Zuversicht

"Es gibt für uns keine größere Verpflichtung als das Erinnern." Dieser Satz ist Teil der Ansprache, die Farjon Israel von der israelischen Botschaft am Montag mitten im Wald bei Tröbitz vor dem Gedenkstein am Bahnkilometer 101,6 hält.  

Lausitzer Rundschau
25. April 2017

Bevölkerung soll bei Befreiungsfeiern mehr Präsenz zeigen

Delegationen aus ganz Europa sowie aus Übersee prägen das alljährliche Bild bei den Befreiungsfeiern im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Teilnehmer aus der unmittelbaren Region sind unter den tausenden Besuchern eher die Ausnahme. Bisher waren Bewohner aus den Standortgemeinden höchst spärlich, in merkbarer Distanz zum Geschehen, beteiligt. 

Nachrichten.at
25. April 2017

Gedenkstättenleiter warnt vor "Zwangsführungen" für Flüchtlinge

Dieser Vorschlag aus Kreisen der Politik und Gesellschaft stößt nicht nur auf Gegenliebe: Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen, Jens-Christian Wagner, warnt davor, Flüchtlinge zu Besuchen in NS-Gedenkstätten zu verpflichten. 

domradio.de
25. April 2017

'Antisemitismus betrifft die ganze Gesellschaft'

Die jüdische Bevölkerung in Deutschland nimmt wachsende antisemitische Tendenzen wahr und fürchtet eine Zunahme. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus am Montag in Berlin vorgestellt hat. Der nach rund zwei Jahren Arbeitszeit vorgestellte Bericht beschreibt auf etwa 300 Seiten Formen von Antisemitismus unter Deutschen und Migranten. Zudem wurden rund 550 Juden zu ihren Erfahrungen mit Antisemitismus befragt. Der Publizist und Historiker Andreas Nachama erklärte im Inforadio-Gespräch, warum er einen Antisemitismus-Beauftragten für Deutschland fordert. 

inforadio | rbb
25. April 2017

Uni Wien übergibt "erbloses" Raubgut an Nationalfonds für NS-Opfer

Seit 2004 läuft an der Universität Wien ein Projekt, bei dem die Uni-Bibliothek systematisch von den Nationalsozialisten enteignete Bücher und Objekte restituiert. Immer wieder konnten aber keine Erben bzw. Rechtsnachfolger ausgeforscht werden. Nun hat die Uni einen Vertrag mit dem Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus über "erbloses" Raubgut unterzeichnet. 

derStandard.at
25. April 2017

Lederer unterstützt Herta Müllers Exilmuseum in Berlin

Das Land Berlin unterstützt die von Literaturnobelpreis-Trägerin Herta Müller ("Atemschaukel") angestoßene Initiative für ein Exilmuseum in Berlin. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sagte am Montag im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses: "Wir begrüßen das, wir unterstützen die Initiative. Wir müssen nur gucken, einen angemessenen Ort zu finden." 

rbb
25. April 2017

KZ Natzweiler bewirbt sich um Kulturerbesiegel

Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler bewirbt sich mit seinen Außenlagern – darunter Erzingen, Frommern, Dormettingen, Dautmergen und Schörzingen – um das Europäische Kulturerbesiegel. 

Schwarzwälder Bote
25. April 2017

Die "Hölle von Schlieben" mahnt

In Schlieben-Berga gedachten am Samstag zahlreiche Bürger der Opfer des ehemaligen KZ-Außenlagers. Zwei neue Informationstafeln wurden eingeweiht.  

Lausitzer Rundschau
25. April 2017

Gemeinsames Gedenken im Geschichtspark

Vertreter des französischen Sachsenhausen-Komitees waren am Sonntag zu Gast im Falkenseer Geschichtspark. Sie erinnerten an das Leid der Häftlinge, die hier zwischen 1942 und 1945 schuften mussten. Unter den Häftlingen des KZ-Außenlagers waren auch hunderte Franzosen. 

Märkische Allgemeine
25. April 2017

Ein Denkmal für ermordete Kinder

Das Gebäude in der Hans-Thoma-Straße 24 ist ein modernes Wohnhaus. Nichts deutet darauf hin, dass hier einmal ein jüdisches Kinderheim stand. Nichts lässt erkennen, dass von hier aus vor 75 Jahren jüdische Mädchen und Jungen samt ihren Betreuerinnen deportiert und ermordet wurden. Am morgigen Mittwoch ändert sich das. Ab 11 Uhr findet auf dem gegenüberliegenden „Platz der vergessenen Kinder“ eine Gedenkfeier statt.  

Frankfurter Neue Presse
25. April 2017

„Die SS hat sich hier besonders ausgetobt“

Selbst bei den geschundenen KZ-Häftlingen war das „Arbeitskommando Klinker“ gefürchtet, gab es hier fast täglich Todesfälle. Derer, die hier systematisch ermordet wurden, wurde am Montag am ehemaligen KZ-Außenlager Klinkerwerk an der Lehnitzschleuse in Oranienburg gedacht. 

Märkische Allgemeine
25. April 2017

Gedenken in Yad Vashem

Israel gedenkt am Jom Haschoa der sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden. Um zehn Uhr schrillten von Nord nach Süd zwei Minuten lang die Sirenen: Autos und Maschinen standen still, Menschen senkten den Kopf und hielten inne – egal, wo sie gerade waren.  

Jüdische Allgemeine
25. April 2017

Es war ein Ort zum Sterben

Die Gedenkstätte Konzentrationslager Drütte soll um das ehemalige Krankenrevier erweitert werden. Auch die Dauerausstellung soll überarbeitet werden.  

Salzgitter Zeitung
26. April 2017

Israels Präsident wirft Le Pen neue Form der Holocaustleugnung vor

Israels Präsident Reuven Rivlin hat der rechtspopulistischen französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen eine neue, gefährliche Form der Holocaustleugnung vorgeworfen. "Die vorherrschende Botschaft der jüngsten politischen Äußerungen ist äußerst beunruhigend", sagte Rivlin am Montag bei einer Zeremonie zum Gedenken an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. 

Die Presse
26. April 2017

Streit um Stolpersteine in Augsburg spitzt sich zu

Der Künstler Gunter Demnig lehnt einen Kompromiss der Stadt ab. Der Kulturreferent pocht dagegen auf einen Stadtratsbeschluss. 

Augsburger Allgemeine
26. April 2017

Schüler überschätzen ihr Geschichtswissen

Wenn Lehrer Zeitzeugen in den Unterricht einladen, haben Schüler in der Regel zwar mehr Spaß am Unterricht - neigen aber auch öfter zur Selbstüberschätzung, was ihr Geschichtsverständnis betrifft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Tübingen zum Thema "Oral History" (erzählte Geschichte).  

Der Spiegel
26. April 2017

»Homosexuelle Frauen sind bis heute quasi ›unsichtbar‹«

Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück gibt es eine Debatte zur Erinnerungskultur verfolgter und ermordeter lesbischer Frauen und Mädchen. Wieso steht es in Frage, ob es ein Denkmal für diese Gruppe von Opfern des deutschen Faschismus zwischen 1933 und 1945 in der dortigen Gedenkstätte geben darf? 

junge Welt
26. April 2017

Ministerrat beschließt "Arbeitsdefinition von Antisemitismus"

Die Regierung übernimmt die Definition der International Holocaust Remembrance Alliance. Sie könne nun "in der Schul- und Erwachsenenbildung sowie bei der Ausbildung in den Bereichen Justiz und Exekutive verwendet werden".  

Die Presse
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