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16. Januar 2017

"Aus dem Blitzkrieg wurde nichts"

Heute jährt sich der Beginn des Rückzugs der deutschen Wehrmacht bei der Schlacht um Moskau zum 75. Mal. Der Russland-Feldzug sei von Anfang an eine "riesige Illusion" gewesen, sagte der Militärhistoriker Wolfram Wette im DLF. Man könne durchaus von einem Wendepunkt in der deutschen Geschichte sprechen. Wichtig sei, die Erinnerung an die damaligen Ereignisse am Leben zu erhalten. 

Deutschlandfunk
16. Januar 2017

Holocaust-Überlebende stellt Erinnerungsbuch für Schüler vor

Ein Erinnerungsbuch für Schüler stellt die Holocaust-Überlebende Marion Blumenthal Lazan heute in Hannover vor. Das Leseheft "Vier Kieselsteine" erzählt die Geschichte ihrer Familie aus dem niedersächsischen Hoya vom Beginn der Verfolgung durch die Nationalsozialisten über gescheiterte Auswanderungsversuche bis zur Internierung im Konzentrationslager Bergen-Belsen. 

wetter.de
16. Januar 2017

Beutekunst der Nazis im Tübinger Stadtmuseum

Seit April 2015 erforscht die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Richter die Herkunft von Kunstwerken und Kulturgütern in der städtischen Sammlung Tübingen. Im Mittelpunkt steht dabei mögliche Raub- und Beutekunst aus der Zeit des Nationalsozialismus. 

Südwest Presse
16. Januar 2017

Holocaust-Überlebender kämpft für Stolpersteine

Peter Jordan hat den Holocaust überlebt - und seine Eltern verloren. Er möchte, dass Stolpersteine seiner Familie gedenken. Doch in München sind die verboten. "Auf dem Boden kann doch kein würdiges Gedenken stattfinden", sagt die jüdische Gemeinde. Dagegen protestiert Jordan heute mit Unterstützern.  

zdf
16. Januar 2017

Jury einig über Entwurf für Münchner NS-Mahnmal

Stolpersteine sind in München verboten. Der Stadtrat will auf andere Weise an den Holocaust erinnern und hat einen Wettbewerb ausgelobt. Favorit der Jury ist der Entwurf des Münchner Design-Professors Kilian Stauss. Er bringt Stolpersteine auf Augenhöhe. 

Merkur.de
16. Januar 2017

Schmuck von Frankfurter Mädchen in NS-Lager gefunden

Auf Karolines Anhänger stand der Name der Stadt am Main. Möglicherweise gibt es auch eine Verbindung zu Anne Frank. Nach Angehörigen oder Bekannten des Mädchens wird gesucht.  

Frankfurter Allgemeine
16. Januar 2017

Spurensuche an Hitlers polnischer Autobahn

Regionalhistoriker dokumentieren Zwangsarbeit an der Trasse der Reichsautobahn von Frankfurt (Oder) nach Posen. Die zumeist jüdischen Opfer waren lange vergessen, ihre Lager unbekannt.  

Der Tagesspiegel
16. Januar 2017

So gut besucht wird die neue Dauerausstellung in Buchenwald

Es war ein Wagnis - und es ist gelungen: Rund ein Dreivierteljahr nach Eröffnung haben fast 150.000 Menschen die neue Dauerausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945“ bei Führungen und Bildungsprojekten gesehen. Wie viele Besucher der KZ-Gedenkstätte zudem ohne Führung die fast 2500 Objekte, Dokumente und Fotos zur Geschichte des Lagers und seiner großen Akzeptanz in der nationalsozialistischen Zivilgesellschaft sahen, sei schwer einzuschätzen, sagte der Gedenkstättenleiter Rikola-Gunnar Lüttgenau der Deutschen Presse-Agentur in Weimar.  

Thüringen24
16. Januar 2017

Neues Konzept für Gedenkstätte in Hasbergen

Die Gedenkstätte Augustaschacht in Hasbergen soll bis zum Jahr 2020 neu gestalten werden. Dafür setzte sich unter anderem der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg bei einer Informationsveranstaltung in Hasbergen ein. Bei einer Veranstaltung am letzten Freitag (13.01.17) in Hasbergen sprach er über die Förderung der Dauerausstellung zur Geschichte der Gestapostelle Osnabrück und ihres Arbeitserziehungslagers im Augustaschacht.  

osradio
16. Januar 2017

Gedenkstätten-Leiter: Sanierung von Bergen-Belsen im Plan

Die umfangreichen Arbeiten zum Erhalt der Gedenkstätte Bergen-Belsen in der Lüneburger Heide liegen im Plan. Im vergangenen Jahr sei mit der Sanierung der Granitplatten und Grabinschriften der Massengräber begonnen worden, sagte Gedenkstätten-Leiter Jens-Christian Wagner. 

wetter.de
17. Januar 2017

Jüdisches Leben in Polen nach 1945

Ein jüdisches autonomes Gebiet in Niederschlesien errichten - das war die Idee von Juden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen lebten. Gabriel Berger beschreibt in seinem Buch "Umgeben von Hass und Mitgefühl", wie dieses Projekt auf die Beine gestellt wurde und warum es sehr schnell scheiterte. 

Deutschlandfunk
17. Januar 2017

Kein Verbot der NPD wegen fehlender Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Durchsetzung ihrer verfassungsfeindlichen Ziele

Urteil vom 17. Januar 2017 - 2 BvB 1/13
Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) vertritt ein auf die Beseitigung der bestehenden freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtetes politisches Konzept. Sie will die bestehende Verfassungsordnung durch einen an der ethnisch definierten „Volksgemeinschaft“ ausgerichteten autoritären Nationalstaat ersetzen. Ihr politisches Konzept missachtet die Menschenwürde und ist mit dem Demokratieprinzip unvereinbar. Die NPD arbeitet auch planvoll und mit hinreichender Intensität auf die Erreichung ihrer gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Ziele hin. [...] 

Bundesverfassungsgericht
17. Januar 2017

Melodien des Exils

Nicht nur die USA, sondern auch Argentinien war für jüdische Flüchtlinge nach 1933 ein rettendes Ziel. 120 Musiker, die dadurch dem Holocaust entkamen, hat jetzt die Musikwissenschaftlerin Silvia Glocer aus Buenos Aires porträtiert. Ihr Buch trägt den Titel Melodías del Destierro, was sich mit "Melodien des Exils" übersetzen lässt. 

Deutschlandfunk
17. Januar 2017

Die Täter hinter den Tätern

Der Begriff «Schreibtischtäter» ist im Kontext der gerichtlichen Ahndung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen aufgekommen – er hat eine seltsame Karriere gemacht. 

Neue Züricher Zeitung
17. Januar 2017

KZ-Aufseherin - Psychogramm einer Grieskirchner Verbrecherkarriere

Als die 25 jährige gebürtige Grieskirchnerin Margarete Freinberger das Arbeitsamt verlässt, hält sie eine Dienstzuweisung und eine Bahnfahrkarte in ihren Händen. Gemeinsam mit Elfriede Miningsdorfer und Elisabeth Breitenberger, die beide ebenfalls in Grieskirchen wohnhaft sind, wird sie bereits am nächsten Tag im Zug nach Ravenbrück sitzen, einem kleinen Ort etwa 90 km nördlich von Berlin. Dort werden sie sich in einem vierwöchigen Praxislehrgang für ihren neuen Job ausbilden lassen: als Aufseherinnen in einem Konzentrationslager. 

Tips
17. Januar 2017

Anfangs fast kein Mitarbeiter ohne NS-Vergangenheit

Mitte der 50er Jahre beschäftigte die Organisation Gehlen, Vorläuferin des Bundesnachrichtendienstes, sagenhafte 86 Prozent Mitarbeiter mit nationalsozialistischer Biografie. Der Osnabrücker Historiker Christoph Rass legt dazu sein neues Buch „Das Sozialprofil des Bundesnachrichtendienstes“ vor, eine akribisch genaue Analyse bis zum Jahr 1968.  

Osnabrücker Zeitung
17. Januar 2017

Fund in Sobibór elektrisiert Holocaust-Forscher

Haben die Nazis im Vernichtungslager Sobibór eine Verwandte von Anne Frank ermordet? Ein internationales Forscherteam hat bei Ausgrabungen in Sobibór mögliche Hinweise darauf gefunden. Ein Sprecher der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilte mit, die Wissenschaftler hätten bei ihren Ausgrabungen im NS-Vernichtungslager Sobibór einen Schmuck-Anhänger eines Mädchens namens Karoline Cohn gefunden, der dem von Anne Frank stark ähnelt. 

Deutsche Welle
17. Januar 2017

Kriegsverbrechen bleibt ungesühnt: Dortmunder Ankläger schließt Akte Maillé

Das Weltkriegsmassaker im westfranzösischen Maillé 1944 bleibt ungesühnt. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat ihre jahrelangen Ermittlungen eingestellt, weil keine lebenden Beteiligten mehr gefunden werden konnten, wie der Chefankläger für Nazi-Massenverbrechen, Andreas Brendel, am Montag mitteilte. 

Kölnische Rundschau
17. Januar 2017

SPD diskutiert Erinnerungsarbeit

Während der Winterklausur der SPD-Landtagsfraktion im schwäbischen Kloster Irsee, die an diesem Dienstag beginnt, wird auch die Erinnerungsarbeit ein wichtiges Thema sein. Wie Martin Güll, Landtagsabgeordneter für den Landkreis Dachau, mitteilt, wird der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Jörg Skriebeleit, unter dem Schlagwort "Nicht vergessen. Für Demokratie - Aktuelle Herausforderungen der Erinnerungsarbeit" mit den SPD-Abgeordneten diskutieren.  

Süddeutsche Zeitung
17. Januar 2017

Schüler drehen Film über Schwule im Dritten Reich

Anlässlich des 72. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz waren Berliner Schulklassen zum 14. Mal aufgerufen, Arbeiten zum Thema Nationalsozialismus einzureichen. Unter dem Motto "Darüber spricht man nicht" setzte das "Jugendforum denk!mal" als Veranstalter in diesem Jahr den Fokus auf die Opfergruppe der Homosexuellen. Zu den herausragenden Ergebnissen, die seit heute im Casino des Berliner Abgeordnetenhauses ausgestellt werden, gehört der Film einer elften Klasse des Herder-Gymnasiums im Stadtteil Westend.  

queer
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