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5. Dezember 2016

Abkehr von früherer Linie

Der Bundesgerichtshof hat die Haftstrafe gegen den "Buchhalter von Ausschwitz", Oskar Gröning, bestätigt. Die Entscheidung markiere eine Rückkehr zu dem, was schon immer juristisch richtig und historisch notwendig gewesen sei, kommentiert Wolfgang Janisch von der Süddeutschen Zeitung im DLF. Auch in den schlimmsten Zeiten gelte das Prinzip Verantwortung. 

Deutschlandfunk
5. Dezember 2016

Darf man im KZ snappen?

Volontäre der Axel Springer Akademie wagen mit dem Projekt „Sachor jetzt!“ etwas Neues: Sie benutzen die App Snapchat, um über den Holocaust zu berichten. 

Die Welt
5. Dezember 2016

Sie kassieren weiter

Seit 18 Jahren ist es möglich, Nazi-Tätern die Bezüge zu entziehen. Doch das geschieht kaum. Seit 2008 ist kein neuer Fall hinzugekommen. 

taz
5. Dezember 2016

SS-Mann vermacht Dorfbewohnern sein Vermögen

Als Kriegsgefangener kam der deutsche SS-Mann Heinrich Steinmeyer in das schottische Dorf Comrie. Über 70 Jahre später schließt sich die Geschichte: Aus Dankbarkeit vermachte er den Dorfbewohnern sein Vermögen.  

Handelsblatt
5. Dezember 2016

Versteck von jüdischer Familie entdeckt

In Jever (Landkreis Friesland) wurde im vergangenen Jahr von Mitgliedern des zum Schlossmuseum gehörenden Arbeitskreises Gröschler-Haus ein Bretterverschlag entdeckt, der erstaunliche Parallelen zum Anne-Frank-Haus aufweist. In zwei wenige Quadratmeter großen Kammern auf dem Dachboden des Concerthauses versteckte von Oktober 1943 bis Januar 1944 der Filmvorführer Adolf Hirche seine jüdische Frau Erna und die gemeinsame Tochter Eva. 

ARD
5. Dezember 2016

"Diesen Salon-Antisemitismus finde ich empörend"

Diesen Sonntag wird dem Kaiser Friedrich-Museums-Verein mit seinen mehr als 600 Mitgliedern ein schmales Büchlein überreicht, über den Umgang des Vereins mit seinen jüdischen Mitgliedern in der NS-Zeit. Damit stellt sich einer der ältesten musealen Freundeskreise, der bis heute das Bode-Museum und die Gemäldegalerie durch Ankäufe unterstützt, seiner Vergangenheit. 

Berliner Morgenpost
5. Dezember 2016

Abgeblitzt und brüskiert

Im Streit um mehr Busse zur KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen beginnt jetzt die Suche nach einer Lösung. Nach Dachau ist Sachsenhausen die meistbesuchte KZ-Gedenkstätte. Das Interesse steigt von Jahr zu Jahr: Mehr als 700.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr. Doch die Anreise gestaltet sich für viele schwierig. 

Berliner Morgenpost
5. Dezember 2016

Keine Stolpersteine vor dem Schloss

Auf Antrag des Ortsverbands Bündnis 90/Die Grünen hatte sich der Gemeinderat bereits im September 2015 mit der Verlegung von sogenannten Stolpersteinen befasst. Der Rat sprach sich damals dafür aus, auf dem gemeindlichen Gehweg vor dem Schlosstor eine „Stolperschwelle“ mit einer Gedenkinschrift zur Erinnerung an die Euthanasieopfer des Nationalsozialismus zu verlegen. Mit diesem Standort waren allerdings die Verantwortlichen im Bezirkskrankenhaus nicht einverstanden. 

Main Post
5. Dezember 2016

Kampf um einen Gedenkort

Das KZ Katzbach, ein Arbeitslager in den Adlerwerken im Gallus, war ein Platz unfassbarer Qualen. Aber seit Jahrzehnten tut sich die Stadt Frankfurt schwer mit dem Gedenken an diese Verbrechen. Das soll sich jetzt ändern. 

FrankfurterRundschau
5. Dezember 2016

Wie das KZ-Tor auf der Müllhalde landete

Das Eisentor der KZ-Gedenkstätte Dachau ist in Norwegen aufgetaucht - am Straßenrand liegend und angerostet. Die Ermittler müssen nun herausfinden, wer die Tür stahl und wie sie nach Bergen gelangte. Derzeit steht die 100 Kilogramm schwere Tür in der Garage der Polizeistation von Bergen, wann sie nach Dachau gebracht wird, ist unklar. 

Süddeutsche Zeitung
5. Dezember 2016

Gedenkstätte im ehemaligen Zuchthaus Brandenburg-Görden bleibt bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung geschlossen

Die Gedenkstätte im ehemaligen Zuchthaus Brandenburg-Görden bleibt bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung geschlossen. Die Ausstellung, die die Geschichte der Ende der 1920er Jahre als Musteranstalt eines liberalen Strafvollzugs geplanten Haftanstalt während der Zeit des Nationalsozialismus und der SBZ/DDR behandeln wird, soll im Oktober 2017 eröffnet werden. Dafür wird die ehemalige Dienstvilla des Anstaltsdirektors umgebaut und erweitert. „Wir müssen uns derzeit voll und ganz auf den Aufbau der künftigen Dauerausstellung zur Geschichte des Zuchthauses Brandenburg-Görden konzentrieren und gleichzeitig den Betrieb in der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde aufrechterhalten, sagte Historikerin Dr. Sylvia de Pasquale, die beide Gedenkstätten leitet. „Daher bitten wir um Verständnis, dass wir die Gedenkräume am ehemaligen Hinrichtungsort in der heutigen JVA temporär für die Öffentlichkeit schließen müssen, zumal im Zuge der Neukonzeption auch hier Umgestaltungsmaßnahmen geplant sind“, sagte de Pasquale. Zwischen 1933 und 1945 litten im Zuchthaus Brandenburg Tausende Inhaftierte unter dem unmenschlichen Strafvollzug der Nationalsozialisten. In einer 1940 eingerichteten Hinrichtungsstätte wurden ca. 2030 Menschen aus dem Deutschen Reich und vielen Ländern Europas durch die NS-Justiz hingerichtet. In der Zeit der DDR war das Zuchthaus Brandenburg einer der bedeutendsten Haftorte für politische Gefangene.
STIFTUNG BRANDENBURGISCHE GEDENKSTÄTTEN
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6. Dezember 2016

Das vielfältige Wir der Vielen

Wir leben in extremen Zeiten. Nicht enden wollende Anschläge auf Moscheen, die Flucht des Terroristen muslimischen Glaubens Al-Bakr, Wutbürger mit rechter und autoritärer Gesinnung, die am Tag der Deutschen Einheit die vom Volk gewählten Vertreter mit Rufen wie „Volksverräter“, „Haut ab!“ oder „Putin nach Berlin!“ beschimpften. Ob Rechtsextremisten, Linksextremisten oder religiöse Extremisten, sie alle fordern jeden einzelnen Bürger heraus, über das bisherige Selbstverständnis dieses Landes nachzudenken und sich die Frage zu stellen, was für ein Land wir morgen sein wollen.  

Frankfurter Rundschau
6. Dezember 2016

Die Geschichte Berlins ist auch immer eine Geschichte der Juden

Die jüdische Geschichte im Berliner Raum reicht bis in die Anfänge der Stadtgeschichte im 13. Jahrhundert zurück. 1244 wurde ein gewisser Jona auf dem Judenfriedhof von Spandau begraben – sein heute in der Zitadelle ausgestellter Grabstein ist nach der Urkunde von 1237, die Cölln an der Spree erstmals urkundlich erwähnt und auf das die Gründung Berlins zurückgerechnet wird, nur sieben Jahre jünger. 

Berliner Zeitung
6. Dezember 2016

Ein scharfsinniger Beobachter des NS-Regimes

Der Journalist und Schriftsteller Konrad Heiden warnte schon lange vor der Machtübernahme der Nazis vor ihren skrupellosen Machenschaften - doch die Öffentlichkeit ignorierte ihn. Stefan Aust hat dem lange vergessen Heiden mit seiner Biografie nun ein Denkmal gesetzt. 

Deutschlandfunk
6. Dezember 2016

Kampf um die „richtige“ Erinnerung

Gedenkmuseen sollen an historische Verbrechen erinnern: Doch die Aufarbeitung des Kommunismus und Nationalsozialismus fällt in Osteuropa ambivalent aus - sie ist nicht selten einseitig, kritisiert die Politologin Ljiljana Radonić in einem Gastbeitrag. 

Österreichischer Rundfunk
6. Dezember 2016

Gedenkgottesdienst für die Opfer der Euthanasie

m Jahr 1940 ermordeten die Nationalsozialisten 10 654 Menschen mit Behinderung in Grafeneck. 61 Opfer kamen aus Mariaberg. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 11. Dezember, um 10 Uhr ein Gedenkgottesdienst in der Mariaberger Klosterkirche statt. So werden nun, im Rahmen des Gedenkgottesdienstes in Mariaberg, 61 dieser Tonfiguren in der Klosterkirche aufgestellt. Die Tonfiguren werden entsprechend ein Teil der zukünftigen Dauerausstellung sein, die in Mariaberg zurzeit konzipiert und ausgearbeitet und dann im Gartengeschoss des Klostergebäudes ihren Platz finden wird.  

Südwestpresse
6. Dezember 2016

Vergessene Frauen der JVA Aichach starben im KZ Auschwitz

1943 werden 362 inhaftierte Frauen von der JVA Aichach nach Auschwitz transportiert. Sie sollen im Arbeitsdienst "vernichtet" werden. Die meisten von ihnen sterben.  

Augsburger Allgemeine
6. Dezember 2016

Letzte Orte vor der Deportation

66.000 Juden in Österreich wurden von den Nazis ermordet. Ausgegangen ist ihre Deportation vor 75 Jahren v.a. von vier Sammellagern in Wien-Leopoldstadt: Sie stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung, die die Kuratorinnen in einem Gastbeitrag beschreiben. 

Österreichischer Rundfunk
6. Dezember 2016

Amerikaner und Deutsche erforschen zusammen Judenverfolgung

Die Staatlichen Archive Bayerns wollen in Zukunft mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington zusammenarbeiten. Das Washingtoner Museum möchte alle Quellen zur Geschichte der Judenverfolgung zentral sammeln und dokumentieren.Die bayerischen Archive zählen zu den bedeutendsten in Europa, da sie zahlreiche einzigartige Unterlagen über Opfer der Nationalsozialisten verwahren. 

Süddeutsche Zeitung
6. Dezember 2016

„Todesfabrik Auschwitz“ zeigt umfassende Rekonstruktion

Das Buch „Todesfabrik Auschwitz“ des Kölners Peter Siebers ist weltweit einzigartig. Denn die umfassende Rekonstruktion des Lagerkomplexes gab es bislang nicht. „Das Buch beweist die Realität der bösartigen Machenschaften in dem Lager und zeigt gleichzeitig einen gewissen Alltag“, sagte Gideon Greif gestern bei der Vorstellung im NS-Dokumentationszentrum. 

Kölnische Rundschau
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