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3. Mai 2016

KZ-Überlebender und Buchautor Gert Schramm gestorben

Schramm, Sohn eines Amerikaners, zählte ab Juli 1944 zu den wenigen dunkelhäutigen Häftlingen im Konzentrationslager Buchenwald. Schramm kam mit 15 Jahren in das Lager. "Die Kommunisten haben mir das Leben gerettet", erinnerte Schramm sich im Jahr 2011. 

Hamburger Abendblatt
3. Mai 2016

Holocaust-Überlebende in Königs Wusterhausen

Esther Bajarano hat Grausames erlebt. Am Mittwoch berichtete die Holocaust-Überlebende am Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen von ihren Erlebnissen während der Nazidiktatur und von der Zeit danach. Seit vielen Jahren lebt die 91-Jährige wieder in Deutschland. 

Märkische Allgemeine Zeitung Online
3. Mai 2016

Briefe bewegen Tochter bis heute

Vor 51 Jahren wurde das KZ Dachau befreit. Seit Langem treibt Ingrid Funke die Erinnerung an eine furchtbare Zeit für ihren Vater um. Er war dort inhaftiert, sein Vater fand im KZ den Tod.  

Freie Presse
3. Mai 2016

Jugend weist »Weg der Toleranz«

Ein neues Mahnmal erinnert in der Gedenkstätte Flossenbürg an die Sinti und Roma, die von den Nazis verfolgt und ermordet wurden. 

sonntagsblatt.de
3. Mai 2016

Geschichte aus erster Hand für die Rottweiler Realschüler

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, besuchte ein Überlebender aus den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten die Realschule Rottweil, um Schülern von seiner Leidenszeit unter dem Naziterror zu erzählen. Gespannte Stille herrschte unter den Neuntklässlern, als Jacek Nadolny den Realschülern über seine Kindheit im Konzentrationslager Auschwitz berichtete. 

nrwz.de
3. Mai 2016

Narben an den Bäumen

„Wasser haben sie uns nicht gegeben“, sagt Heinz Hesdörffer im Gespräch. In seinen Aufzeichnungen, die er ab Herbst 1945 niederschrieb, hat er von seiner Leidenszeit im Belower Wald berichtet: „Ich krabbelte auf allen vieren im Wald herum, um unter dem welken Laub Bucheckern vom vergangenen Jahr zu suchen.“  

Schweriner Volkszeitung
3. Mai 2016

Jugendliche auf Spurensuche in Auschwitz

„Wir hatten das große Glück, mit einem Zeitzeugen reden zu dürfen, der es geschafft hat, aus dem KZ zu flüchten. Seine Geschichte ähnelte einem Horrorfilm und gleichzeitig einem Wunder. Diese Erfahrung wird mich mein Leben lang prägen“, schreibt eine der Teilnehmerinnen der Fahrt in ihrem Rückblick auf die Erlebnisse in Auschwitz. 

Aachener Zeitung
3. Mai 2016

KZ Jamlitz Berlin ignoriert Shoa-Schauplatz ganz in der Nähe

Den Befehl, sämtliche Konzentrationslager im Deutschen Reich „judenfrei“ zu machen, erließ Reichsführer SS Heinrich Himmler am 2. Oktober 1942. Von da an wurden die noch vorhandenen jüdischen Häftlinge nach Auschwitz oder Lublin (Majdanek) überstellt. Dieser Umstand begründete eine weit verbreitete Meinung, es hätte auf dem heutigen deutschen Staatsgebiet keine speziellen Judenvernichtungsstätten gegeben. 

Berliner Zeitung
4. Mai 2016

Die Frau, die die SPD retten will

„Man glaubt, das kommt nicht wieder“, sagt die SPD-Generalsekretärin neben dem Gedenkstein, der an Sozialdemokraten erinnert, die die Nazis hier im KZ Flossenbürg sterben ließen und ermordeten. 

Mittelbayerische
4. Mai 2016

Spätes Sprechen

Die Folgen der Schoa – auch für die zweite Generation der Überlebenden – sind Themen des von der Organisation Information & Beratung für NS-Verfolgte herausgegebenen Bandes. Die Publikation greift erstmals das Thema aus den unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Opfergruppen auf. Kooperationspartner ist die Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums.  

haGalil onLine
4. Mai 2016

Mittelschüler präsentieren seit heute im Foyer des Stadttheaters ihre Arbeiten zu dem Denkmal-aktiv-Projekt „Unbequeme Denkmale“

Am Jahrestag zur 71. Wiederkehr der Befreiung der KZ-Außenlager in Landsberg und Kaufering hatte die Ausstellung der Mittelschule Landsberg zum Thema „Unbequeme Denkmale“ vor genau einer Woche Premiere. Nun ist diese Ausstellung seit gestern im Foyer des Landsberger Stadttheaters zu sehen und wird anschließend wohl eine feste Bleibe in einer der Erdhütten des Lagers VII an der Erpftinger Straße finden. 

Augsburger Allgemeine
4. Mai 2016

71. Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Ebensee

Am 6. Mai 1945 wurde das KZ Außenlager Ebensee von Einheiten der 80th Infanterie Division der US Army befreit. Menschen aus über 20 Ländern waren zur Arbeit im Stollenbau gezwungen worden. Jeder Dritte aller Inhaftierten, mehr als 8500 Männer, kamen aufgrund der Arbeits- und Haftbedingungen sowie Gewaltverbrechen ums Leben. 

meinbezirk.at
4. Mai 2016

Ausstellung: Zwangsarbeit

Sie zeigt, dass Zwangsarbeit ein Massenphänomen war: 20 Millionen Menschen aus fast allen Ländern Europas wurden verschleppt und mussten als "Fremdarbeiter" für das nationalsozialistische Regime Zwangsarbeit leisten, auch in Steyr.  

meinbezirk.at
4. Mai 2016

NS-Raubkunst: 800 Werke unter Verdacht

Seit November 2014 durchforscht die Historikerin Beatrix Piezonka die Bestände der Städtischen Sammlungen nach NS-Beutekunst – nach Kunstwerken, die durch nationalsozialistisches Unrecht Eigentum der 1941 gegründeten Städtischen Galerie kamen. Piezonka berichtete dem Kulturausschuss des Stadtrates, der Fokus ihrer Recherche liege auf den Jahren 1941 bis 1945. 

Mainpost
4. Mai 2016

„Gewalt ausstellen?!“ zu Grenzen des Darstellbaren

Wie lässt sich das Thema „Gewalt“ im Rahmen von Ausstellungen angemessen darstellen und vermitteln? Dieser Frage gingen jetzt Experten aus Museen, Gedenkstätten und Universitäten im Rahmen einer Tagung im Felix-Nussbaum-Haus nach. Im Vordergrund stand dabei vor allem der Umgang mit der NS-Gewaltherrschaft.  

Neue Osnabrücker Zeitung
4. Mai 2016

Block 5 von Prora soll verkauft werden

Vor rund zehn Jahren hatte der Bund vier Blöcke der vor 80 Jahren als gigantisches Seebad geplanten Nazi-Immobilie an Privatinvestoren verkauft, die derzeit die Gebäude direkt am Ostseestrand zu mehr als 1.000 Ferien- und Eigentumswohnungen umbauen. Der Landkreis erwarb den letzten der 450 Meter langen Blöcke für den Kaufpreis von einem Euro plus der Auflage zur Erschließung. 

NDR
4. Mai 2016

Kanzleramt lässt NS-Geschichte untersuchen

Auch 70 Jahre nach dem Ende des NS-Faschismus haben einige Bundesministerien ihre Vergangenheit im Dritten Reich noch nicht aufgearbeitet - darunter ausgerechnet das Bundeskanzleramt unter Angela Merkel.  

n-TV
4. Mai 2016

Schleswig-Holsteins braune Nachkriegspolitiker

In Schleswig-Holstein hatten mehr Nachkriegspolitiker eine NS-Vergangenheit als in anderen Ländern. Das fanden Historiker im Auftrag des Landtags nun heraus. Und für die Regierungen fiel ihr Fazit noch drastischer aus. 

Lübecker Nachrichten Online

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