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24. November 2014

Vater, wo warst du?

Wie der Kunsthistoriker Martin Warnke als Reporter die Auschwitz-Prozesse begleitete. Und wie die NS-Zeit sich nach 1945 im Unbewussten fortsetzte.  

Tagesspiegel
24. November 2014

Enkel eines KZ-Häftlings aus Australien zu Gast

Vor 70 Jahren kamen 601 Häftlinge in das KZ Hailfingen-Tailfingen. Darunter auch Abraham Szkolnik. Seine Enkel aus Australien wohnten der Gedenkfeier bei.  

Stuttgarter Zeitung
24. November 2014

„Kolonnen halbverhungerter Menschen“ zogen durch Essen

Eine Gedenkstätte und eine Gedenktafel erinnern an die zwei Essener Außenlager des KZ Buchenwald, die vor 70 Jahren errichtet wurden und heute fast vergessen sind. Für eine Ausstellung im Haus der Essener Geschichte zum Thema Zweiter Weltkrieg und Zwangsarbeiter hat die Stadt aber kein Geld. 

WAZ
24. November 2014

30 000 Besucher in der Gedenkstätte

25 Jahre existiert der Förderverein Synagoge Baisingen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die ehemalige Synagoge als Gedenkstätte erfahrbar zu machen.  

Schwarzwälder Bote
24. November 2014

Am KZ-Außenlager entsteht ein fester Lernort

Gedenken – Rund 350 Menschen nehmen im Wald bei Walldorf am Spatenstich teil 

Echo
24. November 2014

Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen

In seiner heutigen Sitzung beschloss der Stadtrat die Realisierung eines Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen. Der Stadtrat hat sich auf den Entwurf eines Bodenmosaiks der Künstlerin Ulla von Brandenburg festgelegt. Sie hatte zuvor bereits eine Jury und den Kulturausschuss mit ihrem künstlerischen Konzept und der Standortwahl überzeugt.  

Nachrichten München
24. November 2014

Ehemaliges KZ Gusen soll offizielle Gedenkstätte erhalten

Das ehemalige KZ Gusen (Bezirk Perg) mit umfangreichen Stollenanlagen soll eine offizielle Gedenkstätte erhalten. Gemeinde, Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und Innenministeriums haben sich auf ein Nutzungskonzept mit jährlich vier Veranstaltungen geeinigt, berichtet der „Standard“ in seiner Samstag-Ausgabe. Geplant ist zudem ein nahegelegener „Platz der Stille“ mit einem „Weg der Besinnung“. 

Tiroler Tageszeitung
25. November 2014

Fränkische Straße trägt Namen einer Nazi-Größe

Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs benennt der Stadtrat in Rothenburg eine Straße nach NS-Ministerpräsident Ludwig Siebert. Diesen Namen trägt sie bis heute. 

Augsburger Allgemeine
25. November 2014

Die Hindenburgstraße in der Diskussion

Der Rolle des ehemaligen Reichspräsidenten Hindenburg ist umstritten – jetzt wird in Ludwigsburg auch über den Straßennamen gestritten. Die Kritiker, die eine Umbenennung fordern, erhalten dabei prominente Unterstützung.  

Stuttgarter Zeitung
25. November 2014

NS-Bürgermeister und CSU-OB

Wie ist Hans Herrmann zu bewerten? Im Auftrag von Alt-Oberbürgermeister Hans Schaidinger nahmen Prof. Bernhard Löffler von der Uni Regensburg und Stadtheimatpfleger Werner Chrobak Leben und Wirken von Hans Herrmann unter die Lupe.  

Bayerischer Rundfunk
25. November 2014

Nazi-Wagen von 1936 im Stummfilm entdeckt

Es ist ein Sensationsfund im Landesfilmarchiv Bremen: Ausschnitte aus einem Stummfilm belegen antisemitische Hetze im Kölner Rosenmontagszug von 1936. Der Film wird am 4. Dezember im NS-Dokumentationszentrum erstmals gezeigt. 

Kölner Stadt-Anzeiger
25. November 2014

Hart werden – oder untergehen

Der Ufa-Star Joachim Gottschalk. beging 1941 mit seiner Familie Selbstmord, weil er sich nicht von seiner jüdischen Frau trennen wollte. Nun kommt eine wiederentdeckte Erzählung des Regisseurs Hans Schweikart aus der Nachkriegszeit heraus, die an den Fall des Schauspielers erinnert.  

Tagesspiegel
25. November 2014

Stolpersteine: "Die Opfer waren doch ganz normale Menschen"

In drei Stadtteilen wurden am Montag "Stolpersteine" im Gedenken an Euthanasieopfer verlegt, die während der Zeit des NS-Regimes ermordet wurden. Der Künstler Gunter Demnig war hierzu nach Bietigheim-Bissingen gekommen. 

Bietigheimer Zeitung
25. November 2014

Vom Schicksal eines Gotteshauses

Jüdische Geschichte in Chemnitz steht heute bei der Veranstaltungsreihe Eine Stunde Heimatkunde im Seniorenzentrum Niklasberg auf dem Programm. 

Freie Presse
25. November 2014

Zeitzeugin Erna de Vries erhält Verdienstkreuz

Als Überlebende des Holocausts klärt Erna de Vries Jugendliche und Erwachsene mit Vorträgen über die Gräueltaten der Nazis auf. Aufgrund ihres unermüdlichen Engagements ist der 91-jährigen Lathenerin am Montag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland angeheftet worden.  

Neue Osanbrücker Zeitung
25. November 2014

Wider das Vergessen der Weltkriegsopfer

Hubert Steimle und seine Mitstreiter wollen die Erinnerung wachhalten. Zwar gibt es schon Ehrenmale und Gedenkkreuze auf dem Alten Friedhof Vaihingen und dem Friedhof in Rohr. Doch eine namentliche Auflistung der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten gibt es bislang nicht. 

Stuttgarter Nachrichten
25. November 2014

Ein über die Zeit hinausweisender Ort

Im Juli 2014 wurde die neu gestaltete Gedenkstätte Ahlem im Westen Hannovers eröffnet – ein Ort mit einer besonderen und wechselvollen Geschichte. Ursprünglich hatte hier die 1893 gegründete Gartenbauschule für jüdische Jungen und Mädchen in Handwerksberufen ihren Standort. In den 1940er-Jahren lenkte die Geheime Staatspolizei (Gestapo) von hier aus die Deportation der jüdischen Bevölkerung Hannovers und richtete ein Polizei-Ersatzgefängnis ein. 

Goethe Institut
26. November 2014

Aus dem Fall Gurlitt gibt es viel zu lernen

Die Annahme des Gurlitt-Erbes durch das Kunstmuseum Berlin und die damit verbundenen Regelungen sind eine gute Lösung. Aber es gibt noch sehr viel mehr aus dem Fall zu lernen. 

Berliner Zeitung
26. November 2014

Bild-Zeitung verklagt BND

Die Bild-Zeitung verklagt den Bundesnachrichtendienst auf Aktenherausgabe, nachdem der Springer-Verlag jetzt erschrocken festgestellt hat, dass auch er vom BND ausspioniert wurde. Dabei zeigte sich auch der Verlag und sein Gründer, Axel Cäsar Springer, seit den Fünfzigern durchaus kooperativ. 

Berliner Zeitung
26. November 2014

Bauschutt mit Nazi-Vergangenheit

Die Sanierung der Zeppelintribüne, eines der letzten großen Relikte aus der NS-Zeit, ist in Nürnberg ein Streitthema. Das Plädoyer eines Historikers für den "kontrollierten Verfall des Bauwerks" dürfte den Konflikt jetzt neu anheizen.  

Süddeutsche
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