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27. Juli 2017

"Paradies" von Andrei Konchalovsky

In Konchalovskys Film, der im Jahr 1942 im französischen Fresnes einsetzt, schließt sich Helmut der SS an. Er empfindet eine „Welle gleißenden Glücks“, als er in die NSDAP eintritt und wird zum Überzeugungstäter. Rückblickend stellt er fest: „Wir bauten eine vollkommen neue Welt – ein Paradies auf Erden.“ Dieses Paradies sei aber ohne Hölle nicht denkbar, bilanziert der zynische KZ-Kommandant Krause (Peter Kurth). „Und diese Hölle habe ich geschaffen.“ 

General-Anzeiger Online
27. Juli 2017

Weg mit Hitler - das war ihr Programm

Der Widerstand der "Roten Kapelle" gegen die Nazis wurde lange unterschätzt - auch von Stalin. Ein unglaublicher Fehler der Sowjets ließ die Gruppe auffliegen.  

Süddeutsche Zeitung
27. Juli 2017

Kampf gegen die "schwarze Pest"

Nicht nur in Deutschland, auch in den Niederlanden formierte sich im Zweiten Weltkrieg der Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Der Ordensmann Titus Brandsma bezahlte seinen Widerstand mit dem Leben. Vor 75 Jahren: 1942 wurde Titus Brandsma im KZ Dachau ermordet. 

domradio.de
27. Juli 2017

Der umstrittene Begriff "Faschismus"

Darf man den Ausdruck "Faschismus" nur historisch verwenden? Oder kann man ihn auch auf neo-nationalistische oder rassistische Bewegungen in Europa heute anwenden? Wissenschaftler sind sich hier uneinig. Ein Definitionsversuch.  

Deutschlandfunk Kultur
27. Juli 2017

"Beteiligung, das ist eigentlich die Zukunft"

Wie sehen zukünftige Museen aus? Das Mitmachen ist entscheidend: So lautet das Credo des Niederländers Paul Spies - besonders für historische Ausstellungen. Die Social-Media-Generation wolle beteiligt und selbst aktiv werden, sagt der Direktor des Stadtmuseums Berlin. 

Deutschlandfunk Kultur
27. Juli 2017

Geschichtsverein will NPD-Mann loswerden

Für den Vorsitzenden des Büdinger Geschichtsvereins, Joachim Cott, gibt es keinen Zweifel: Ein NPD-Politiker kann nicht Mitglied des Vereins sein. Man habe Plakatausstellungen gegen Rechtsextremismus konzipiert, über die NSU-Morde und den Prozess genauso wie über die Denkmuster der Rechtsradikalen. 

Frankfurter Rundschau
26. Juli 2017

KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen zeigt Ausstellung über SS-Körperkult

Die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen informiert mit der Ausstellung "Die Körper der SS - Ideologie, Propaganda und Gewalt" über das Selbstbild der Täter. Gezeigt werde, wie sehr die Nationalsozialisten in Körperbildern dachten und wie die Vorstellung vom soldatischen, kriegerischen Körper das mörderische Handeln der SS bestimmte, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg mit. 

evangelisch.de
26. Juli 2017

Hier starben 9000 Menschen durch Vergasung

Dieses Projekt ist sehr emotional und deutschlandweit ein einmaliger Versuch: In der Stadt Brandenburg an der Havel erklären behinderte Menschen anderen Behinderten die Schrecken der NS-Euthanasie. Und das am Tatort der Morde selbst. 

B.Z.
26. Juli 2017

Hitlers jüdisches Alibi

Die Nazis betrogen Gretel Bergmann 1936 um ihre Olympiateilnahme. Sie hätte eine Medaille gewinnen können. Nun ist sie im Alter von 103 Jahren gestorben. 

Der Tagesspiegel
26. Juli 2017

Aus braunem Sumpf zum Licht

Zum 100. Geburtstag würdigt eine Schau den Wagner-Enkel und Festspiel-Neuerer Wieland. Die Ausstellung thematisiert auch seine NS-Vergangenheit.  

Braunschweiger Zeitung
26. Juli 2017

Verfolgt der Liebe wegen

Beim Christopher Street Day in Stuttgart feiern Menschen jeder Sexualität gemeinsam. Die Verfolgung von Homosexuellen bis in die sechziger Jahre ist aber immer noch kaum aufgearbeitet. Seit Januar dokumentiert eine Homepage Schicksale aus Baden-Württemberg.  

KONTEXT: Wochenzeitung
26. Juli 2017

Wiesbadener Murnau Filmtheater zeigt Dokumentation über die „Rote Kapelle“ von Christian Weisenborn

Laut diverser Gestapo-Protokolle waren sie Mitglieder einer höchst gefährlichen kommunistischen Gruppierung, linke Verschwörer und „Landesverräter“: Rund 150 NS-Gegner unterschiedlichster Herkunft und Couleur, die sich seit Mitte der 1930er Jahre in Berlin zu einem losen Netzwerk formierten – im Nazi-Jargon „Rote Kapelle“ genannt. Mittendrin der Schriftsteller Günther Weisenborn. 

Wiesbadener Kurier
26. Juli 2017

Geigenbauer Weinstein restauriert Instrumente von Holocaust-Überlebenden

Der Geigenbauer Amnon Weinstein aus Tel Aviv sammelt und restauriert alte Geigen von Holocaust-Überlebenden. Mit dem deutsch-israelischen Projekt "violins of hope" - "Violinen der Hoffnung" - gastiert er inzwischen auf der ganzen Welt. 

Deutschlandfunk24
26. Juli 2017

Todesmärsche bei Hallbergmoos 1945

Sie sind ein dunkles Kapitel der jüngeren Geschichte des Landkreises Freising und der Gemeinde Hallbergmoos: die Todesmärsche von KZ-Häftlingen im April 1945. Der Hallbergmooser Heimatforscher Karl-Heinz Zenker hat sich intensiv mit diesen weithin unbekannten Ereignissen während des Zweiten Weltkriegs beschäftigt. In seinem Gastbeitrag zieht Zenker eine Schreckensbilanz.  

Münchner Wochenanzeiger
26. Juli 2017

Neue Ermittlungen gegen ehemalige KZ-Aufseherin Michnia

Hilde Michnia soll als SS-Mitglied den Todesmarsch ins KZ Bergen-Belsen begleitet haben, bei dem Hunderte Frauen ums Leben kamen. Das Verfahren war schon eingestellt, doch nun wird wieder ermittelt. 

Welt
26. Juli 2017

Die Angst der Juden vor den Judenfreunden

Eine jüdische Buchhandlung in Berlin muss unter dem Druck von Linken schließen. Die linke Israelverehrung verkehrt sich so in ihr Gegenteil.  

Die Zeit
26. Juli 2017

Krieg der Klänge

Kein Ruhm, keine Ehre, keine Briefe von zu Hause, keine Generäle bei der Lagebesprechung, kein Kitsch, keine Hymnen, keine Hakenkreuze, keine Zivilisten, keine tränenreichen Abschiede, keine dramatischen Todeskämpfe oder Rettungen, keine Romanze - und: keine emotionalen Ansprachen. Stattdessen: grimmige und sture Betriebsamkeit.  

neues deutschland
25. Juli 2017

KZ-Gedenkstätte Lichtenburg: Sonderausstellung zeigt den frühen Terror der NS-Zeit

Grüße aus dem Kinder-Erholungsheim Alt Daber. Die harmlose Postkarte, abgebildet auf der Tafel, steht im Kontrast zu Zeitzeugenberichten über Folter und Qual, die sich im Frühjahr 1933 hinter den Mauern dieses Hauses abspielten. 

Mitteldeutsche Zeitung
25. Juli 2017

Eine Vitrine fürs KZ-Tor

Das KZ-Tor, das zwei Jahre nach seinem Diebstahl in Norwegen gefunden worden ist, wird nun in der Dauerausstellung für die Besucher der KZ-Gedenkstätte Dachau präsentiert - in einer speziellen Vitrine. Diese wird, wie die Gedenkstätte mitteilte, alarmgesichert sein; sie ist in das Sicherheitskonzept der Gedenkstätte integriert und mit einem Text zur Geschichte dieses wichtigen Objekts versehen.  

Süddeutsche Zeitung
25. Juli 2017

KZ-Geschichte einmal ganz anders

Ein Verein versucht am früheren KZ Kislau bei Bruchsal ein neuartiges Konzept. Es geht nicht nur um Geschichtsvermittlung, sondern um die Diskussion von Werten. Bisher fehlt aber das Geld für den Bau des „Lernorts“.  

Stuttgarter Nachrichten
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