Aktuelles

27. Juli 2017

Geißler schildert grauenhafte Szenen

Heiner Geißler berichtet von einer freundschaftlichen Aufnahme der aus Oberndorf stammenden aber in Hannover ausgebombten Familie in Spaichingen. Hier habe er als 15-Jähriger den Übergang vom Nationalsozialismus zu den ersten Jahren der Freiheit und Demokratie erlebt. Prägende Erlebnisse seien gewesen, als sein Freund, der „Zigeunerjunge Kajetan“ 1937 in Ravensburg von der Polizei abgeholt wurde. 1943 sei seine geliebte Klavierlehrerin Judith Holz, zu der er regelmäßig von Spaichingen nach Tuttlingen fuhr, deportiert und in Mauthausen ermordet. 

Schwäbische
27. Juli 2017

Barackenreste werden sichtbar

Aus Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Mexiko, Russland, Spanien, Taiwan, Tschechien und der Türkei nehmen 18 junge Erwachsene vom 29. Juli bis 12. August am International Summer Camp in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora teil. Während ihres Aufenthalts in Nordhausen werden sie ein Barackenfundament im Häftlingslager des ehemaligen Konzentrationslagers Mittelbau-Dora freilegen und mit weißem Gestein markieren.  

Thüringer Allgemeine
27. Juli 2017

Volksgesundheit über alles

Er ist der Halbgott in Weiß, der schon alles richten wird - wohl kaum einem Beruf wird mit einem derart hohem Erwartungshorizont begegnet wie dem des Arztes. Ein Vortragsabend in München mit Diskussion riss den tiefen Sündenfall der Bayerischen Ärzteschaft während der NS-Herrschaft an. Anlass der Veranstaltung war das neu erschienene Buch der an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München lehrenden Historikerin Annette Eberle.  

Donaukurier
27. Juli 2017

Vor 75 Jahren ging der erste Zug nach Theresienstadt

Als die Deutschen am 10. Mai 1940 Luxemburg überfielen, lebten dort etwa 3700 Juden: Rund die Hälfte davon war zuvor aus dem Ausland in das Großherzogtum geflohen. In den Wirren um die deutsche Invasion flohen wiederum 1500 Juden nach Frankreich oder wurden dahin evakuiert. Doch aus welchem Grund auch immer: Hunderte blieben im Großherzogtum. 

L´essentiel
27. Juli 2017

Der ehrenwerte Herr Massenmörder

Franz Stangl war Kommandant in den Konzentrationslagern Sobibor und Treblinka, später entkam er nach Brasilien - und heuerte dort unter Klarnamen bei Volkswagen an. Was wusste der Konzern?  

Süddeutsche Zeitung
27. Juli 2017

"Paradies" von Andrei Konchalovsky

In Konchalovskys Film, der im Jahr 1942 im französischen Fresnes einsetzt, schließt sich Helmut der SS an. Er empfindet eine „Welle gleißenden Glücks“, als er in die NSDAP eintritt und wird zum Überzeugungstäter. Rückblickend stellt er fest: „Wir bauten eine vollkommen neue Welt – ein Paradies auf Erden.“ Dieses Paradies sei aber ohne Hölle nicht denkbar, bilanziert der zynische KZ-Kommandant Krause (Peter Kurth). „Und diese Hölle habe ich geschaffen.“ 

General-Anzeiger Online
27. Juli 2017

Weg mit Hitler - das war ihr Programm

Der Widerstand der "Roten Kapelle" gegen die Nazis wurde lange unterschätzt - auch von Stalin. Ein unglaublicher Fehler der Sowjets ließ die Gruppe auffliegen.  

Süddeutsche Zeitung
27. Juli 2017

Kampf gegen die "schwarze Pest"

Nicht nur in Deutschland, auch in den Niederlanden formierte sich im Zweiten Weltkrieg der Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Der Ordensmann Titus Brandsma bezahlte seinen Widerstand mit dem Leben. Vor 75 Jahren: 1942 wurde Titus Brandsma im KZ Dachau ermordet. 

domradio.de
27. Juli 2017

Der umstrittene Begriff "Faschismus"

Darf man den Ausdruck "Faschismus" nur historisch verwenden? Oder kann man ihn auch auf neo-nationalistische oder rassistische Bewegungen in Europa heute anwenden? Wissenschaftler sind sich hier uneinig. Ein Definitionsversuch.  

Deutschlandfunk Kultur
27. Juli 2017

"Beteiligung, das ist eigentlich die Zukunft"

Wie sehen zukünftige Museen aus? Das Mitmachen ist entscheidend: So lautet das Credo des Niederländers Paul Spies - besonders für historische Ausstellungen. Die Social-Media-Generation wolle beteiligt und selbst aktiv werden, sagt der Direktor des Stadtmuseums Berlin. 

Deutschlandfunk Kultur
27. Juli 2017

Geschichtsverein will NPD-Mann loswerden

Für den Vorsitzenden des Büdinger Geschichtsvereins, Joachim Cott, gibt es keinen Zweifel: Ein NPD-Politiker kann nicht Mitglied des Vereins sein. Man habe Plakatausstellungen gegen Rechtsextremismus konzipiert, über die NSU-Morde und den Prozess genauso wie über die Denkmuster der Rechtsradikalen. 

Frankfurter Rundschau
26. Juli 2017

KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen zeigt Ausstellung über SS-Körperkult

Die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen informiert mit der Ausstellung "Die Körper der SS - Ideologie, Propaganda und Gewalt" über das Selbstbild der Täter. Gezeigt werde, wie sehr die Nationalsozialisten in Körperbildern dachten und wie die Vorstellung vom soldatischen, kriegerischen Körper das mörderische Handeln der SS bestimmte, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg mit. 

evangelisch.de
26. Juli 2017

Hier starben 9000 Menschen durch Vergasung

Dieses Projekt ist sehr emotional und deutschlandweit ein einmaliger Versuch: In der Stadt Brandenburg an der Havel erklären behinderte Menschen anderen Behinderten die Schrecken der NS-Euthanasie. Und das am Tatort der Morde selbst. 

B.Z.
26. Juli 2017

Hitlers jüdisches Alibi

Die Nazis betrogen Gretel Bergmann 1936 um ihre Olympiateilnahme. Sie hätte eine Medaille gewinnen können. Nun ist sie im Alter von 103 Jahren gestorben. 

Der Tagesspiegel
26. Juli 2017

Aus braunem Sumpf zum Licht

Zum 100. Geburtstag würdigt eine Schau den Wagner-Enkel und Festspiel-Neuerer Wieland. Die Ausstellung thematisiert auch seine NS-Vergangenheit.  

Braunschweiger Zeitung
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

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