Aktuelles

19. September 2017

Holocaust-Leugnerin erneut vor Gericht

Sie war die Freundin des Rechtsextremisten Horst Mahler und ist selber als Holocaust-Leugnerin bekanntgeworden. Im Februar 2015 wurde Sylvia S. wegen Volksverhetzung und Missbrauchs von Titeln vom Landgericht München zu einem Jahr und acht Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Weil der BGH aber einen Teil dieses Urteils kippte, muss sich Sylvia S. seit Montag erneut wegen Volksverhetzung verantworten. 

Abendzeitung
19. September 2017

Jüdische Gemeinde empört über AfD-Aussage

Für Bert Römgens von der Jüdischen Gemeinde hat es in diesen Tagen etwas besonders Beklemmendes, wenn er die Synagoge besucht, um ein religiöses Fest, einen Gottesdienst zu feiern. 

Rheinische Post Online
19. September 2017

„Rein mit dem Gas": Bedingte Haft

Ein 37-jähriger Kärntner ist am am Montag wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu 14 Monaten bedingter Haft veruteilt worden. Auf Facebook schrieb er zur Flüchtlingsdebatte, das KZ Mauthausen solle wieder aufgesperrt werden und „rein mit dem Gas". 

orf.at
18. September 2017

Geknechtet und ermordet

"In Lohhof ist es furchtbar", klagte eine 15-Jährige, die zur Zwangsarbeit in der dortigen Flachsröste verpflichtet war. Der menschenverachtende Betrieb der sogenannten kriegswichtigen Anlage von 1938 bis 1945 gehört zu den schrecklichsten Kapiteln des Ortes. Mit einer Gedenkstätte in mehreren Etappen will die Stadt Unterschleißheim mehr als 70 Jahre nach dem Krieg der Menschen gedenken, die hier als Kriegsgefangene oder aus rassenideologischen Gründen Zwangsarbeit leisten mussten.  

Süddeutsche.de
18. September 2017

Gedenkstätte im einstigen Pferdestall

Hinter dem Polizeihauptquartier befindet sich das Eckgebäude, in dem am 9. November 1938 insbesondere jüdische Mitbürger über die ohnehin überfüllten Arrestzellen hinaus wie Vieh eingepfercht wurden. 

RP ONLINE
18. September 2017

Gedenkstätte verlängert Ausstellung zu Gräueltaten

Eine Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Esterwegen (Kreis Emsland) mit Fotos aus dem Privatalbum des früheren Lagerkommandanten und SS-Sturmbannführers Karl Otto Koch (1897-1945) ist bis zum 14. Dezember verlängert worden. 

Nordwest-Zeitung
18. September 2017

Bildungsministerin attackiert die AfD

Gauland hatte auf einem „Kyffhäuser-Treffen“ der AfD in Thüringen einen „Schlussstrich“ in der Nazi-Debatte gefordert und das Recht, „stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“. Karin Prien ist entsetzt. „’Stolz’ auf einen Vernichtungskrieg?“, fragt die Ministerin. Da könne man nur dagegen halten, dass sich ein Recht auf Vergessen oder Stolz angesichts des Monströsen der Nazi-Diktatur verbiete. Prien: „Ich finde: Ein Recht auf Erinnerung und auf Scham – dafür müssen deutsche demokratische Patrioten eintreten.“ 

Lübecker Nachrichten
18. September 2017

Nazikollaborateure geehrt

Das Parlament in Warschau hat am Freitag einstimmig einen Beschluss zu Ehren der rechtesten Kräfte des polnischen Untergrunds während der deutschen Besatzung gefasst. Die Angehörigen der im September 1942 gegründeten »Nationalen Streitkräfte« (NSZ) hätten sich »um die Republik verdient gemacht«, heißt es in der Resolution zu deren 75. Gründungsjubiläum, an der es an Halbwahrheiten nicht mangelt: »Die meisten von ihnen« hätten sich 1944 mit der unter dem Befehl der bürgerlichen Exilregierung in London stehenden »Heimatarmee« (AK) zusammengeschlossen. Aber eben nicht alle.  

Junge Welt
18. September 2017

Delegation aus Israel zu Gast im Dingdener Humberghaus

Mittlerweile gehört das Humberghaus mit 28 anderen Orten zu den NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen. Der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten- und Erinnerungsorte hatte in den letzten Tagen eine israelische Delegation von Yad Vashem zu Gast, die neben Zielen in Münster und Düsseldorf auch dem Humberghaus einen Besuch abstatteten.  

NRZ
18. September 2017

Wider das Vergessen

Auf dem »Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg« wird an diesem Wochenende in Berlin der Opfer des Faschismus gedacht. Der 1945 von Überlebenden der Konzentrationslager und Zuchthäuser begründete und einmal im Jahr stattfindende Gedenk- und Aktionstag wird seit einigen Jahren von der »Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten« (VVN-BdA) organisiert. In diesem Jahr soll er in neuer Form stattfinden. 

neues deutschland
18. September 2017

"Too much"

Die einzige Gegenstimme zum Gedenkstättenkonzept kam in der Stadtratssitzung aus den Reihen der CSU. Lorena Allwein fand den Ansatz wörtlich "too much". An den Nationalsozialismus werde man "jeden Tag genug erinnert", sagte die 30-jährige CSU-Stadträtin und Ortsvorsitzende der Frauen-Union. "Das reicht irgendwann auch mal wieder, das kommt gerade meiner Generation irgendwann zu den Ohren raus." 

Süddeutsche Zeitung
18. September 2017

Luther-Stiftung wehrt sich gegen NPD-Plakate

Stiftungs-Direktor Stefan Rhein hatte sich schon zuvor empört darüber gezeigt, dass das Bild für den Wahlkampf der NPD missbraucht wird. "Das verletzt nicht nur die Rechte der Stiftung am Bild, sondern auch die Botschaft des Reformators", sagte Rhein.  

MDR
18. September 2017

Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus

Das Projekt „Erinnerungsorte in Friesland“ hat Professor Dr. Antje Sander am Donnerstagabend in der Sitzung des Sport-, Kultur- und Tourismusausschusses der Gemeinde Zetel vorgestellt. Es geht bei dem Projekt um Orte, an denen jüdisches Leben und die Verfolgung der Juden in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Friesland stattgefunden haben. Geplant ist eine aufwendige Dokumentation dieser Orte.  

Nordwest-Zeitung
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14. Berlin-Brandenburgischen Forum für zeitgeschichtliche Bildung

Anmeldeformular | Flyer | Einladung Lehrer Berlin/Brandenburg

ICMEMO/ICAMT ANNUAL CONFERENCE 2017 | MEMORY BUILDING: Engaging Society in Self-Reflective Museums

Program(pdf) | Program, 19./20. Oktober (pdf)

Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

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