Aktuelles

27. Juni 2017

Orbán wagt den Tabubruch

In Ungarn startet der Wahlkampf - und Viktor Orbán fischt am extrem rechten Rand: Der Premier würdigte Miklós Horthy als "Ausnahmestaatsmann". Dabei war Hitlers Verbündeter für schwere Verbrechen mitverantwortlich. 

Spiegel Online
27. Juni 2017

Schwerpunkt Geschichte an der HLW Krieglach - Besuch der Außenlager des KZ Mauthausen

Exkursion von Schülerinnen und Schülern der HLW Krieglach nach Peggau und Leibnitz zu zwei Außenlagern des KZ-Mauthausen auf den Spuren der NS-Diktatur.  

meinbezirk.at
27. Juni 2017

"Diese Oper gehört in die Lehrpläne"

Mieczyslaw Weinberg durchlebte die Schrecken der Nazi-Diktatur und empfand es als Pflicht, darüber zu schreiben. Am Samstag feierte seine Oper "Die Passagierin" an der Dresdner Semperoper Premiere. Bettina Volksdorf hat sie gesehen. 

Mitteldeutscher Rundfunk
27. Juni 2017

Denkmal-Einweihung: Erinnerung an verfolgte Schwule

An der Ecke Oberanger/Dulstraße stand einst das Schwulenlokal "Schwarzfischer". Am 20. Oktober 1934 fand hier die erste großangelegte Razzia der Nazis unter Münchner Schwulen statt. Hier begann, wenn man so will, die systematische Verfolgung Homosexueller durch Polizei, Gestapo und Justiz in München. 

Abendzeitung München
27. Juni 2017

Gericht gibt Befan­gen­heit­s­an­trägen gegen alle Berufs­richter statt

Das Landgericht (LG) Neubrandenburg hat alle drei Berufsrichter der Schwurgerichtskammer, die mit dem Verfahren gegen den früheren SS-Sanitäter Hubert Zafke aus dem Konzentrationslager Auschwitz befasst sind, für befangen erklärt. Die Entscheidung sei am Freitag gefallen, erklärte ein Gerichtssprecher. Es seien andere Richter für die Kammer benannt worden. 

Legal Tribune Online
27. Juni 2017

"Ich wurde angespuckt - die Polizei hat nicht geholfen"

Zehn Tage war eine Schüler-AG mit mehrheitlich muslimischen Jugendlichen in Polen unterwegs, um sich über die Vernichtung der Juden während der Nazizeit zu informieren und über das Leid, das der polnischen Bevölkerung in dieser Zeit angetan wurde. Am Ende wurden sie selbst beschimpft, bespuckt und bedroht. 

Deutschlandfunk Kultur
27. Juni 2017

Reise in die NS-Zeit

Adolf Reutlinger (später als Paul Reutlinger bekannt) war der letzte Kantor der Lörracher Synagoge, bevor diese 1938 durch die Nationalsozialisten geschändet und zerstört wurde. Das Schicksal seiner Familie umfasst mehrere Stationen im Dreiländereck. 

verlagshaus-jaumann.de
27. Juni 2017

Berliner Lehrer sollen sich in Yad Vashem fortbilden

Berliner Lehrer sollen sich künftig in der Gedenkstätte Yad Vashem über den Holocaust fortbilden. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und der stellvertretende Direktor der israelischen Gedenkstätte, Yossi Gevir, vereinbarten am Montag in Berlin eine Kooperation.  

T Online
27. Juni 2017

110 neue Stolpersteine

In der Breubergstraße in Niederrad etwa sind es an die 50 Menschen, die dort gegen 14.30 Uhr zusammenkommen. Vor der Hausnummer 26 wird künftig ein Stolperstein an Ludwig Eichhorn erinnern, der 1937 vom NS-Staat ins KZ Buchenwald gesteckt wurde. Als Zeuge Jehovas hatte er konsequent sowohl den Hitlergruß als auch den Wehrdienst verweigert und auch nach dem Verbot seiner Religionsgemeinschaft im Untergrund seine Glaubenslehre verbreitet. 

fr.de
26. Juni 2017

NS-Dok wird zum Haus für Erinnern und Demokratie

Das NS-Dokumentationszentrum plant eine räumliche sowie thematische Erweiterung hin zu einem "Haus für Erinnern und Demokratie". Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Demokratieförderung geleistet und die pädagogische Arbeit sowie die Bildungsangebote verstärkt werden. 

RP Online
26. Juni 2017

KZ-Kommandant Franz Stangl wird an die BRD ausgeliefert

Franz Stangl war für den Tod von nahezu einer Million Juden verantwortlich. Nach Kriegsende flüchtete der KZ-Kommandant nach Syrien, kurz darauf nach Brasilien. Nach jahrelanger Suche wurde er gefasst und vor 50 Jahren an die Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert. 

deutschlandfunkkultur.de
26. Juni 2017

Ablehnung der Richter "einmalig"

Die Schwurgerichtskammer im Prozess gegen einen ehemaligen KZ-Sanitäter wurde abgelehnt – wegen Befangenheit. Das gab es noch nie. 

Nordlkurier
26. Juni 2017

Richter im NS-Verfahren abgelehnt

Im Prozess gegen den wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen angeklagten ehemaligen SS-Sanitäter Hubert Z. wurden der Vorsitzende Richter am Landgericht Neubrandenburg, Klaus Kabisch, sowie zwei weitere Richter der Kammer wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt. Das ist ein seltener Vorgang in der Justiz und das erste erfolgreiche Ablehnungsersuchen in einem NS-Verfahren. 

Tagesschau
26. Juni 2017

Ein ziem­lich wider­li­ches Gerichts­jahr

Wohl selten nahm sich ein deutsches Gericht so umfangreich der Kriminalisierung von Sexualität an: Die Rechtsprechung des Jahres 1937 ist überwiegend so scheußlich, dass hier auch ein eher harmloser Fall vorgestellt werden soll.  

Legal Tribune Online
26. Juni 2017

Der Fall Gruber: nach Uraufführung startet Tournee

Die Lebensgeschichte des Priesters und Reformpädagogen Johann Gruber, die von folgenreichen Konflikten mit den Obrigkeiten gekennzeichnet war und tragisch im KZ Gusen endete, wurde als Theaterstück „Der Fall Gruber“ am 24. und 25. Juni 2017 im Linzer Mariendom auf die Bühne gebracht – und war bis auf den letzten Platz ausverkauft.  

tips.at
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

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Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

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