Aktuelles

23. Juni 2017

Heilmeyer und das Nazi-Netzwerk

Neue Erkenntnisse über die politische Gesinnung des Ulmer Uni-Gründers Ludwig Heilmeyer und seine Rolle im Nationalsozialismus haben in den vergangenen Monaten für Wirbel gesorgt. Es ging um die dunklen Seiten in der Vergangenheit des hoch angesehenen Mediziners und Wissenschaftsmanagers, der von 1967 bis 1969 Gründungsrektor der Uni war. 

Augsburger Allgemeine
23. Juni 2017

Bleibt Hitlers Geburtshaus in Staatsbesitz?

Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat am Donnerstag darüber verhandelt, ob die Enteignung der Hausbesitzerin rechtens war. Dazu muss im Kern geklärt werden, ob nur durch diesen Schritt ein bestimmtes Ziel erreicht werden kann: Das Areal so gründlich umzugestalten, dass es nicht mehr als Pilgerstätte für Neonazis attraktiv ist. 

Passauer Neue Presse
23. Juni 2017

Höchstrichter entscheiden über Hitlers Geburtshaus

Gerlinde Pommer will ihr Haus zurück. Das am 14. Jänner von der Republik per Gesetz enteignet wurde. Um "Pflege, Förderung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankengutes oder ein bejahendes Gedenken an den Nationalsozialismus" zu unterbinden, wie es in dem Enteignungsgesetz heißt. Denn das Gebäude in der Salzburger Vorstadt 15 im oberösterreichischen Braunau ist jenes Haus, in dem am 20. April 1889 Adolf Hitler geboren wurde. 

DerStandard.at
23. Juni 2017

Kindereuthanasie im Nationalsozialismus

Westwind-Festival: Das Theaterstück "Das Schutzengelhaus" thematisierte die Zustände in Waldniel, einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung der Nazis in der Nähe von Viersen. Zahllose Kinder wurden dort getötet.  

RP Online
23. Juni 2017

Auseinandersetzung mit den Opfern

In der Anstalt Waldniel-Hostert in Schwalmtal in der Nähe von Mönchengladbach sind während der Nazi-Diktatur unzählige Kinder und Jugendliche im Rahmen des Euthanasie-Programms ermordet worden. Die dortige Gedenkstätte ist in die Jahre gekommen. Deshalb lobte der Landschaftsverband Rheinland (LWR) einen Wettbewerb mit dem Ziel aus, das Areal neu zu gestalten.  

Westfälische Nachrichten
23. Juni 2017

„Deutschland den Deutschen“: Wirbel um geleakten AfD-Chat

Nicht zum ersten Mal tauchen in der Sprache der AfD Begriffe aus der Zeit des Nationalsozialismus auf. Ein im Internet veröffentlichter Chat aus Sachsen-Anhalts AfD sorgt nun für Aufregung. Im Magdeburger Landtag wird heftig diskutiert. 

focus.de
23. Juni 2017

Doku und Talk über Antisemitismus - Ein missglückter Abend für den WDR

Nach "gründlicher Prüfung", so WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn, habe man "sieben persönlichkeitsrechtliche Verstöße" erkennen und "25 weitere inhaltliche Mängel oder Fehler" feststellen müssen. Justiziable Stellen des Films wurden für die Ausstrahlung ambulant geändert, andere vermeintliche Klopper mit dem Hinweis auf Korrekturen im Internet entschärft: "Und deshalb muss man nach dem Film auch zwingend den Faktencheck im Internet sehen." 

Spiegel Online
23. Juni 2017

Aufarbeitung und Gedenken - Die Technische Hochschule Hannover im Nationalsozialismus


Das aktuelle Unimagazin der Leibniz Universität Hannover befasst sich umfassend mit der Rolle ihrer Vorgängerinstitution, der Technischen Hochschule Hannover, in der Zeit des Nationalsozialismus. 16 Beiträge beleuchten die Thematik und die Aufarbeitung der damals geschehenen Unrechtsmaßnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven.  

Jura Forum
22. Juni 2017

Früheres KZ: Keine Entscheidung zu Einkaufszentrum

Die Fundamente des früheren KZ waren bei Bauarbeiten für ein Einkaufszentrum in einem geplanten Wohngebiet gefunden worden. Das Lager war eine von mehr als 80 Außenstellen des Konzentrationslagers Neuengamme. Die Laagberger KZ-Insassen mussten während des Nationalsozialismus im Werk des KdF-Wagens - dem Vorläufer des Volkswagenwerks - unter schlimmen Bedingungen schuften. 

NDR
22. Juni 2017

NS-Dok wird erweitert - "Haus für Erinnern und Demokratie“

Das NS-Dokumentationszentrum (NS-Dok) der Stadt Köln plant eine räumliche sowie thematische Erweiterung hin zu einem „Haus für Erinnern und Demokratie“. Gemeinsam in Abstimmung mit der Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach habe das NS-Dok in den vergangenen Monaten das Konzept zur Weiterentwicklung des Hauses erarbeitet.  

Kölns Internetzeitung
22. Juni 2017

Noch kein Beschluss über KZ-Mauerreste

Der Rat der Stadt Wolfsburg will die Gedenkstätte für das Arbeitslager der Nazizeit auf dem Laagberg mit mehr Ruhe planen und vertagte deshalb eine endgültige Entscheidung. Wichtige Weichen wurden in der letzten Sitzung vor der Sommerpause in Sachen Verkehr gestellt. 

Wolfsburger Allgemeine Zeitung
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z.Zt. keine Einträge

Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

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