Aktuelles

25. April 2017

„Die SS hat sich hier besonders ausgetobt“

Selbst bei den geschundenen KZ-Häftlingen war das „Arbeitskommando Klinker“ gefürchtet, gab es hier fast täglich Todesfälle. Derer, die hier systematisch ermordet wurden, wurde am Montag am ehemaligen KZ-Außenlager Klinkerwerk an der Lehnitzschleuse in Oranienburg gedacht. 

Märkische Allgemeine
25. April 2017

Ein Denkmal für ermordete Kinder

Das Gebäude in der Hans-Thoma-Straße 24 ist ein modernes Wohnhaus. Nichts deutet darauf hin, dass hier einmal ein jüdisches Kinderheim stand. Nichts lässt erkennen, dass von hier aus vor 75 Jahren jüdische Mädchen und Jungen samt ihren Betreuerinnen deportiert und ermordet wurden. Am morgigen Mittwoch ändert sich das. Ab 11 Uhr findet auf dem gegenüberliegenden „Platz der vergessenen Kinder“ eine Gedenkfeier statt.  

Frankfurter Neue Presse
25. April 2017

Gemeinsames Gedenken im Geschichtspark

Vertreter des französischen Sachsenhausen-Komitees waren am Sonntag zu Gast im Falkenseer Geschichtspark. Sie erinnerten an das Leid der Häftlinge, die hier zwischen 1942 und 1945 schuften mussten. Unter den Häftlingen des KZ-Außenlagers waren auch hunderte Franzosen. 

Märkische Allgemeine
25. April 2017

Die "Hölle von Schlieben" mahnt

In Schlieben-Berga gedachten am Samstag zahlreiche Bürger der Opfer des ehemaligen KZ-Außenlagers. Zwei neue Informationstafeln wurden eingeweiht.  

Lausitzer Rundschau
25. April 2017

KZ Natzweiler bewirbt sich um Kulturerbesiegel

Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler bewirbt sich mit seinen Außenlagern – darunter Erzingen, Frommern, Dormettingen, Dautmergen und Schörzingen – um das Europäische Kulturerbesiegel. 

Schwarzwälder Bote
25. April 2017

Lederer unterstützt Herta Müllers Exilmuseum in Berlin

Das Land Berlin unterstützt die von Literaturnobelpreis-Trägerin Herta Müller ("Atemschaukel") angestoßene Initiative für ein Exilmuseum in Berlin. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sagte am Montag im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses: "Wir begrüßen das, wir unterstützen die Initiative. Wir müssen nur gucken, einen angemessenen Ort zu finden." 

rbb
25. April 2017

Uni Wien übergibt "erbloses" Raubgut an Nationalfonds für NS-Opfer

Seit 2004 läuft an der Universität Wien ein Projekt, bei dem die Uni-Bibliothek systematisch von den Nationalsozialisten enteignete Bücher und Objekte restituiert. Immer wieder konnten aber keine Erben bzw. Rechtsnachfolger ausgeforscht werden. Nun hat die Uni einen Vertrag mit dem Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus über "erbloses" Raubgut unterzeichnet. 

derStandard.at
25. April 2017

'Antisemitismus betrifft die ganze Gesellschaft'

Die jüdische Bevölkerung in Deutschland nimmt wachsende antisemitische Tendenzen wahr und fürchtet eine Zunahme. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus am Montag in Berlin vorgestellt hat. Der nach rund zwei Jahren Arbeitszeit vorgestellte Bericht beschreibt auf etwa 300 Seiten Formen von Antisemitismus unter Deutschen und Migranten. Zudem wurden rund 550 Juden zu ihren Erfahrungen mit Antisemitismus befragt. Der Publizist und Historiker Andreas Nachama erklärte im Inforadio-Gespräch, warum er einen Antisemitismus-Beauftragten für Deutschland fordert. 

inforadio | rbb
25. April 2017

Gedenkstättenleiter warnt vor "Zwangsführungen" für Flüchtlinge

Dieser Vorschlag aus Kreisen der Politik und Gesellschaft stößt nicht nur auf Gegenliebe: Der Leiter der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen, Jens-Christian Wagner, warnt davor, Flüchtlinge zu Besuchen in NS-Gedenkstätten zu verpflichten. 

domradio.de
25. April 2017

Bevölkerung soll bei Befreiungsfeiern mehr Präsenz zeigen

Delegationen aus ganz Europa sowie aus Übersee prägen das alljährliche Bild bei den Befreiungsfeiern im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen. Teilnehmer aus der unmittelbaren Region sind unter den tausenden Besuchern eher die Ausnahme. Bisher waren Bewohner aus den Standortgemeinden höchst spärlich, in merkbarer Distanz zum Geschehen, beteiligt. 

Nachrichten.at
25. April 2017

Tröbitz steht auch für große Zuversicht

"Es gibt für uns keine größere Verpflichtung als das Erinnern." Dieser Satz ist Teil der Ansprache, die Farjon Israel von der israelischen Botschaft am Montag mitten im Wald bei Tröbitz vor dem Gedenkstein am Bahnkilometer 101,6 hält.  

Lausitzer Rundschau
25. April 2017

Fragen nach Zukunft des Holocaust-Gedenkens

Wie kann man die Erinnerung an den Holocaust lebendig halten, wenn es bald keine Zeitzeugen mehr gibt? Zwölf Erziehungsminister aus aller Welt beraten in Krakau über künftige Unterrichtsmethoden. 

Rhein-Neckar-Zeitung
25. April 2017

Deutsche Peinlichkeiten

Die deutsche Wirtschaft war an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt, sie hat von ihnen profitiert. Doch Unternehmen wie Bayer, Daimler und viele andere leugneten diese Schuld - noch Jahrzehnte nach dem Krieg. 

Der Spiegel
25. April 2017

Nazi-Mörderin wurde als Opfer geführt: Todeserklärung aufgehoben

Viel Staub hat der OÖN-Bericht vom 10. März dieses Jahres über eine Todeserklärung des Kreisgerichts Ried aus dem Jahr 1975 aufgewirbelt. 

Nachrichten.at
24. April 2017

Gedenkstätten erinnern an KZ-Befreiung vor 72 Jahren

Tausende Menschen schickte die SS noch im April 1945 aus den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen auf den Todesmarsch. Für sie kam die Rote Armee zu spät - erst kurz darauf rettete sie die letzten Überlebenden. Am Wochenende wurde an die Befreiung erinnert. 

rbb
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

Informationen(doc)

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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