Aktuelles

24. April 2017

Gedenkstätten erinnern an KZ-Befreiung vor 72 Jahren

Tausende Menschen schickte die SS noch im April 1945 aus den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen auf den Todesmarsch. Für sie kam die Rote Armee zu spät - erst kurz darauf rettete sie die letzten Überlebenden. Am Wochenende wurde an die Befreiung erinnert. 

rbb
24. April 2017

Feierstunde in der KZ-Gedenkstätte

12 ehemalige Häftlinge aus Flossenbürg sind zu dem Festakt am Sonntag gekommen: Einer von ihnen ist Leon Weintraub. Vor neun Jahren kam er zum ersten Mal zurück - in das KZ-Außenlager war der polnische Jude im Februar 1945 überstellt worden. Zuvor war er im KZ Großrosen und hatte auch einen Monat in Auschwitz verbracht.  

Bayerischer Rundfunk
24. April 2017

Gedenkfeier in kroatischem Konzentratioslager von Boykott begleitet

Begleitet von einem Boykott antifaschistischer, jüdischer und serbischer Organisationen hat Kroatien am Sonntag der Opfer des ehemaligen Konzentrationslagers Jasenovac gedacht. Ihre Empörung entzündet sich auch an einer im November in Jasenovac angebrachten Gedenktafel für paramilitärische Kämpfer der Gruppe HOS, die die Inschrift "Für die Heimat bereit" enthält.  

Täglicher Anzeiger
24. April 2017

Mahnmal für Opfer des Nationalsozialismus in Baden eröffnet

Am Josefsplatz in Baden wurde am heutigen Sonntag das Mahnmal „Counterpoles/Widerstäbe“ eröffnet, das an die Opfer des Nationalsozialismus in der Stadtgemeinde erinnert. Im Zuge des Festaktes sprachen neben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und MMag. Elie Rosen, Präsident der Jüdischen Gemeinde Baden, auch Bundespräsident Professor Dr. Alexander Van der Bellen und Bürgermeister DI Stefan Sziruczek zu den Festgästen. 

APA
24. April 2017

“Frieden und Freiheit sind kein Produkt des Zufalls”

„Gedenken darf nicht zum Ritual erstarren.“ Mit diesen Worten erläuterte Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Niedersächsischer Gedenkstätten, warum die Feier zum Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen auch in diesem Jahr einem besonderen Thema gewidmet ist. Der Blick richtet sich auf die politischen Häftlinge, die immerhin über die Hälfte der insgesamt gut 100.000 nach Bergen-Belsen Deportierten ausmachte. 

Celle Heute
24. April 2017

Die Aktualität des Erinnerns in Ravensbrück

Erinnerungskultur und politische Bildungsarbeit - 72 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück sind sie gefragter denn je. Es könne nicht sein, dass vielerorts erneut fundamentalistische Ideen an Strahlkraft gewinnen, die Gedanken der Humanität und der Menschenrechte eine Absage erteilen, sagte Gedenkstättenleiterin Dr. Insa Eschebach am Sonntag bei ihrer Begrüßungsansprache anlässlich des Jahrestages der Befreiung.  

Märkische Online Zeitung
24. April 2017

Unsere Väter und Mütter auf dem Dachboden

Vor 72 Jahren wurde das Konzentrationslager Sachsenhausen befreit. Über die Stille und den Widerstand in Europa, damals und heute. Eine Rede zum Gedenktag. 

Der Tagesspiegel
24. April 2017

Zentrum für NS-Geschichte kommt in alte Volkshochschule

Der Streit um die Einrichtung eines Zentrums für Hannovers Geschichte in der Nazi-Zeit ist weitgehend beigelegt. Nach Informationen der HAZ soll der sogenannte Lernort im Gebäude der ehemaligen Volkshochschule gegenüber dem Rathaus untergebracht werden. 

Hannoversche Allgemeine Zeitung
24. April 2017

“The Last Goodbye” ist ein Zeugnis des Holocaust

Das Tribeca Film Festival läuft seit dem 19. April und zeigt 29 Filme und Erfahrungen für Virtual Reality. Eines der ausgestellten Werke ist “The Last Goodbye”, in dem der Holocaust-Überlebende Pinchas Gutter ein letztes Mal ins KZ Majdanek reist, um von den Schrecken des Lagers Zeugnis abzulegen. 

vrodo
24. April 2017

Fast 10.000 Kriminelle saßen im Konzentrationslager Sachsenhausen

Für das Hamburger Landgericht war der Fall klar: Am 27. Juni 1940 verurteilte es den Schiffszimmermann Ernst Borgmeier wegen Diebstahls zu einer dreieinhalbjährigen Zuchthausstrafe. Borgmeier sei ein „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher“, dem auch Betrug sowie Unterschlagung in drei Fällen nachgewiesen worden sei. 

Berliner Zeitung
24. April 2017

Zwangsarbeiter bauten Bunker

Die meisten der 10 000 bis 12 000 Menschen, die von 1943 bis 1945 auf der Baustelle des Bunkers Valentin arbeiteten, waren Zwangsarbeiter. Sie wurden in Lagern im Umkreis der Baustelle untergebracht. 

Weser Kurier
24. April 2017

Keiner überlebte die Deportation

Vor 75 Jahren mussten die letzten jüdischen Bürger Marktheidenfeld auf Druck der Nazis für immer verlassen. Ihr Weg endete wahrscheinlich im Vernichtungslager Sobibor. 

Main Post
24. April 2017

Erst verfolgt, dann verarmt

Es war eine ganz besondere Einwanderungswelle: Seit der deutschen Wiedervereinigung emigrierten rund 230.000 Juden und ihre Familien aus der ehemaligen Sowjetunion in die Bundesrepublik. Darunter viele, die einst von Hitler verfolgt wurden. Die sogenannten Kontingentflüchtlinge waren von Deutschland ausdrücklich eingeladen worden. Doch bis heute müssen viele in Armut leben. 

Deutschlandfunk
24. April 2017

Wiedergefundene Zeugnisse Primo Levis veröffentlicht

Zum 30. Todestag des Auschwitz-Zeugen Primo Levi werden nun wiedergefundene Berichte, Reden und Briefe veröffentlicht. Der Chemiker war in Monowitz im KZ Auschwitz III inhaftiert.  

Badische Zeitung
24. April 2017

»Buchhalter von Auschwitz« haftfähig

Der wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen verurteilte frühere SS-Mann Oskar Gröning muss einem Zeitungsbericht zufolge möglicherweise in Kürze seine vierjährige Haftstrafe antreten. »Der von uns beauftragte Amtsarzt hat ihm jetzt die grundsätzliche Haftfähigkeit bescheinigt«, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker dem Bremer »Weser-Kurier« (Samstag).  

Jüdische Allgemeine
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

Informationen(doc)

63. Bundesweites Gedenkstättenseminar, Oranienburg / 22.–24. Juni 2017

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