Aktuelles

22. Mai 2017

Datenbank zu Kölner Kriegsgräbern geht online

In einer neuen Online-Datenbank können Angehörige künftig nach Opfern des Nationalsozialismus suchen, die in Köln beerdigt worden sind. Die Datenbank enthalte Informationen zu etwa 14.500 Menschen, die zwischen 1939 und 1945 starben und in Kriegsgräbern auf Kölner Friedhöfen bestattet wurden, wie das NS-Dokumentationszentrum mitteilte.  

WDR
22. Mai 2017

Als auf dem Bassinplatz die Bücher brannten

In Erinnerung an den 22. Mai 1933 wird am Montag im Bus aus Werken von Autoren vorgelesen, die zur NS-Zeit verboten waren. Sozialministerin Diana Golze (Linke) ist die erste Vorleserin. 

Märkische Allgemeine
22. Mai 2017

Jugendliche erzählen im Augustinermuseum von der NS-Zeit

Es ist ein ganz neuer Ansatz für das Augustinermuseum: Jugendliche konnten die Sonderausstellung zum Nationalsozialismus in Freiburg mitgestalten. Denn Hitlers Machtergreifung liegt 84 Jahre zurück, die Zeitzeugen von Deutschlands dunkelstem Kapitel werden weniger. Jetzt geben die Jugendlichen auch ihr Wissen bei Führungen an andere Jugendliche weiter.  

Badische Zeitung
22. Mai 2017

Spurensuche nach Nazi-Raubkunst

Das Motto des Internationalen Museumstags am Sonntag lautete „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“. Beatrix Piezonka geht im Museum im Kulturspeicher in Würzburg seit gut zweieinhalb Jahren auf Spurensuche. Sie ist Provenienzforscherin, das heißt, sie untersucht die Herkunft der Gemälde, die zur Städtischen Sammlung gehören. Ist sie lückenlos – vom Atelier des Künstlers bis zum aktuellen Besitzer? Ist sie unbedenklich? Oder gehören zum Bestand sogenannte NS-verfolgungsbedingt entzogene Kunstwerke, also Nazi-Raubkunst? 

Mainpost
22. Mai 2017

Symbol der Grausamkeit

Vor 75 Jahren löschten die Nazis das Dorf Lidice aus. Das Massaker war Rache für das Attentat auf Heydrich. Jaroslava Skleničková ist eine der wenigen Überlebenden. Eine Begegnung.  

Süddeutsche Zeitung
22. Mai 2017

Vor 75 Jahren - Die erste Tagung des "Kreisauer Kreises" beginnt

Der "Kreisauer Kreis" war eine bedeutende Widerstandsgruppe im Dritten Reich - einige Mitglieder beteiligten sich am Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Der Name geht auf das schlesische Gut Kreisau zurück, wo sich die NS-Gegner im Mai 1942 zum ersten Mal trafen.  

Deutschlandfunk
22. Mai 2017

Wie deutsche Verlage mit ihrer NS-Geschichte umgehen

Nach 1945 wollte keiner der deutschen Verleger Bücher für Hitler produziert haben. Bis heute tun sich viele Verlage schwer mit der NS-Verstrickung ihrer Gründerväter. Erst seit der Jahrtausendwende wird das unliebsame Erbe in nennenswertem Umfang aufgearbeitet - von manchen. 

Deutschlandfunk Kultur
22. Mai 2017

Pervertierte Humanität

Der Soziologe Tilman Allert seziert den unheilvollen "Deutschen Gruß" und kann so das Funktionieren des Hitler-Staats auf bestürzende Weise analysieren.  

Süddeutsche Zeitung
22. Mai 2017

Schlampiger Umgang mit NS-Vergangenheit

„Vor allem im ländlichen Bereich ist von der NS-Zeit vieles noch nicht aufgearbeitet, viele Leute wollen auch gar nichts mehr davon hören“, sagt Clemens Gruber. Bei seinen Recherchen über zweifelhafte Erinnerungskultur in Waizenkirchen und Aschach im Rahmen seiner Diplomarbeit in Geschichte ist er auf wenig Verständnis gestoßen. 

nachrichten.at
22. Mai 2017

Von 15 000 Ghetto-Kindern überlebten lediglich 150

Die Holocaust-Überlebende Liesel Binzer aus Offenbach kam zu einer Vortragsveranstaltung, die von der Initiative "Zeugen der Zeitzeugen" und vom Verein der Freunde des DOG unterstützt wurde. Sie erzählte über ihre Erlebnisse vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie speziell in dem KZ Theresienstadt. 

Mannheimer Morgen
22. Mai 2017

Marko Feingold: "Geschichte kann sich wiederholen"

Wir treffen uns in der Synagoge in der Salzburger Lasserstraße: Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in der Stadt, sitzt an seinem aufgeräumten Schreibtisch und wartet schon. Seinen Krankenhausaufenthalt steckt er weg wie nichts. Kurz vor seinem 104. Geburtstag am 28. Mai geht es ihm wieder besser.  

kurier.at
22. Mai 2017

Primo Levi: "Schweigen ist ein Fehler, fast ein Verbrechen"

"So war Auschwitz" versammelt Primo Levis Zeugnisse über den am eigenen Leib erfahrenen Holocaust – und Gedächtnistexte aus vier Jahrzehnten. 

derStandard.at
19. Mai 2017

Der portugiesische Schindler

Der portugiesische Diplomat Aristides de Sousa Mendes hat im Zweiten Weltkrieg Zehntausenden das Leben gerettet. Eine Ausstellung in der Unibibliothek gibt ab 29. Mai Einblick in sein Leben. 

Gießener Allgemeine
19. Mai 2017

Jožka gegen die Schweinemast – Vom Kampf um würdiges Erinnern an das Roma-KZ Lety

Über zwanzig Jahre wird schon diskutiert, doch passiert ist bislang nichts: Auf dem Gelände des ehemaligen Roma-Konzentrationslagers im südböhmischen Lety steht bis heute ein Schweinemastbetrieb. Jozef Míker gehört zu denjenigen, die sich seit langem dafür einsetzen, dass sich das ändert.  

Radio Prag
19. Mai 2017

Ein vergessener Ort: Gedenktafel erinnert an jüdische Bauschule

Walter Frankenstein ist 93 Jahre alt und reiste aus Schweden an. Er ist der letzte Zeitzeuge eines Gebäudes, das es schon lange nicht mehr gibt und dessen Existenz weitgehend in Vergessenheit geraden war. 

Berliner Woche
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Protokoll der 5. bundesweiten Gedenkstättenkonferenz

Protokoll

Memory Building: Engaging Society in Self-Reflective Museums

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