Förderpreis für Hochschulschriften zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten
Zur Erinnerung an Dr. Arnold Vogt (1952–2004), von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig, lobt die Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zum sechsten Mal eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen und Gedenkstätten ausZur Erinnerung an Dr. Arnold Vogt (1952–2004), von 1993 bis 2004 Professor für Museumspädagogik an der HTWK Leipzig, lobt die Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zum sechsten Mal eine Auszeichnung für praxisrelevante, innovative Forschungsergebnisse zur Bildungsarbeit in Museen und Gedenkstätten aus, den
Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik 2011.
Noch nicht anderweitig veröffentlichte Diplom-, Staatsexamens-, Magister-, Doktorarbeiten, Bachelor- und Master-Thesen aller Absolventinnen und Absolventen von Universitäten, Fachhochschulen und gleichrangigen Hochschulen im deutschen Sprachraum sind gleichberechtigt zugelassen, soweit sie einen Bezug zur personalen Bildungsarbeit in Museen oder Gedenkstätten (für unterschiedlichste Zielgruppen) aufweisen. Untersuchungen zur medialen Inhaltsvermittlung (einschließlich Ausstellungen) sowie künstlerische Arbeiten gehören nicht zum thematischen Feld dieses Förderpreises.
Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und kann auch hälftig an zwei Personen vergeben werden. Über Vergabe und Nichtvergabe des Arnold-Vogt-Preises entscheidet eine dreiköpfige, unabhängige Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die letzten Preistragenden waren Mila Wenk für ihre Diplomarbeit „Kinder im Museum: Möglichkeiten und Grenzen der frühkindlichen Bildung am Beispiel museumspädagogischer Angebote im Schwedenspeicher-Museum Stade“ (Erziehungswissenschaft, Universität Lüneburg) und Christian Bies für seine Magisterarbeit „Das Museum als Lern- und Erfahrungsort – Explorative Studie zur zielgruppenorientierten pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst“ (Erziehungswissenschaft, Universität Leipzig). Der empirische Akzent beider Arbeiten oder deren fachliche Verankerung in der Erziehungswissenschaft ist kein Auswahlkriterium der Jury.
Die Fakultät Medien lädt hiermit zur Bewerbung ein. Eigenbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen sind 2011 möglich mit allen einschlägigen Arbeiten, die zwischen dem 01.01.2009 und dem 30.06.2011 fertiggestellt wurden. Einzusenden ist die wissenschaftliche Arbeit in einem gebundenen Exemplar, außerdem ein tabellarischer Lebenslauf der Bewerberin, des Bewerbers, eine Kopie des betreffenden Hochschulzeugnisses (bzw. ersatzweise Übergangsbescheinigung / Einreichungsbestätigung) sowie eine maximal zwei DIN-A-4-Seiten umfassende Darstellung der Zielsetzung, angewendeten Methodik und zentralen Ergebnisse der Arbeit, an:
HTWK Leipzig, Fakultät Medien
– Arnold-Vogt-Preis für Museumspädagogik –
Karl-Liebknecht-Straße 132
04277 Leipzig
Für evtl. Rückfragen steht gern zur Verfügung der Studiendekan Museologie, Prof. Dr. Dr. Markus Walz, E-Mail: walz@fbm.htwk-leipzig.de .
Einsendeschluss ist der 30. Juni 2011. Von der Preisträgerin, dem Preisträger wird ein Kurzvortrag zur ausgezeichneten Arbeit mit Diskussion für Studierende des Studiengangs Museologie in der HTWK Leipzig erwartet; bei diesem Anlass wird der Preis im November 2011 verliehen.


