31. Mai 2017

Internationales Begegnungsprojekt "Die Geschichte beginnt in der Familie…" (Anmeldung bis 31. Mai)

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Was bedeutete es mit der eigenen Familie oder getrennt von den Angehörigen in einem Konzentrationslager leben zu müssen? Wie lebten die Familien oder Familienangehörigen nach 1945 weiter und wie gingen sie mit dem Erlebten um? Was hat die Geschichte meiner Familie und meines Landes mit meinem Leben zu tun? Diesen und weiteren Fragen werden die Teilnehmenden des internationalen Begegnungsprojekts „Die Geschichte beginnt in der Familie…“ nachgehen. Sie begeben sich auf eine Spurensuche nach Familien in der Geschichte und Geschichten in der Familie. Die Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem den Jahren 1933 bis 1945, die maßgeblich durch die Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg geprägt sind. Die Teilnehmenden besuchen verschiedene Gedenkstätten in Deutschland, Polen und der Ukraine und nähern sich dem Leben und Schicksal von Familien mit Hilfe von verschiedenen Quellen wie Zeitzeug_inneninterviews, Tagebüchern und Fotos an. Gleichzeitig haben sie die Chance ihre eigene Familiengeschichte zu erkunden und Angehörige zu befragen, was sie vor mehr als siebzig Jahren erlebt haben und wie diese Erlebnisse das Leben bis heute beeinflussen.

Termine:
3. bis 9. Juli 2017 Lwiw (Lemberg) / Ukraine
5. bis 11. November 2017 Oświęcim (Auschwitz) / Polen
18. bis 24. März 2018 Oldau (Bergen-Belsen) / Deutschland

Die einzelnen Begegnungen bauen inhaltlich aufeinander auf. Deshalb ist eine komplette Teilnahme an allen drei Begegnungen Voraussetzung.

Junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren können sich bis zum 31. Mai 2017 bewerben.

Ausführliche Informationen auf dem Weblog: [bbbb.org/familiengeschichten

Für Anmeldung und Nachfragen steht Daniel Seifert
zur Verfügung.
Gedenkstätte Bergen-Belsen
Bildung und Begegnung
Tel.: +49 (0) 5051 – 4759-173
veranstaltung.bergen-belsen@stiftung-ng.de