Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz - 10 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS‑Zeit in Rheinland-Pfalz
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 46-47Mehr als fünfzig Ehrenamtliche in der rheinland-pfälzischen Gedenkarbeit sowie Vertreter der Politik trafen sich im April in Alzey zur Mitgliederversammlung und Jubiläumsfeier der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz. Die LAG...
„Was hat es mit mir zu tun?"
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 40-45Grundsätzliche Überlegungen
»… das KZ als Ort? Ortschaft, Landschaft, landscape, seascape – das Wort Zeitschaft sollte es geben, um zu vermitteln, was ein Ort in der Zeit ist, zu einer gewissen Zeit, weder vorher noch nachher. Heute verschweigen sie oft ebenso viel, wie sie vermitteln.« (Ruth...
Denkorte in Verden? Nein danke! - Über das Scheitern eines Projektes
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 36-39Schulprojekt »Zwangsarbeit im Landkreis Verden«
Seit über 25 Jahren beschäftigt sich der Verfasser mit der NS-Geschichte im Landkreis Verden. Im Geschichtsunterricht am Beruflichen Gymnasium der Berufsbildenden Schulen Verden startete er 1987 das Schulprojekt »Zwangsarbeit im Regionalgebiet...
„Nürnberg" im Museum – das Memorium Nürnberger Prozesse
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 30-35Am 21. November 2010 wurde unter prominenter internationaler Beteiligung die neue Dauerausstellung »Memorium Nürnberger Prozesse« im Nürnberger Justizgebäude eröffnet.1 Damit hat es vom Beginn der Prozesse 1945 an immerhin 65 Jahre gedauert, bis über dieses welthistorische Ereignis auch vor Ort in...
Was lernen Schülerinnen und Schüler durch Gedenkstättenbesuche? (Teil-)Antworten auf Basis von Besucherforschung
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 16-29Gedenkstätten sollen in erster Linie als Orte der Erinnerung an die Opfer verstanden werden. Sie sind den Verfolgten, Misshandelten und Ermordeten verpflichtet, deren Leidenserfahrungen sie gegenwärtig halten und weitergeben wollen. Darüber hinaus sollen sie – nicht erst seit heute, aber zunehmend...
„Gute Geschäfte – Kunsthandel in Berlin 1933–1945" - Eine Ausstellung des aktiven Museums im Centrum Judaicum
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 10-15Von April bis Juli 2011 zeigte das Aktive Museum Faschismus und Widerstand in Berlin eine Ausstellung über die Geschichte des Berliner Kunsthandels während der NS-Zeit. Der Titel »Gute Geschäfte« verweist dabei auf die Ambivalenz der Thematik. Als »gute Geschäfte« gelten noch immer Läden mit einem...
Für eine Modernisierung der Erinnerungs- und Gedenkkultur
Gedenkstättenrundbrief 162 (8/2011) S. 3-9Vieles an der geschichts- und erinnerungskulturellen Praxis ist schal geworden, petrifiziert, inhaltsleer. Schülerinnen und Schüler werden gleich in mehreren Fächern parallel mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust traktiert, wobei das didaktische Paradoxon, Fakten in einem Atemzug mit der...
Historisch-politische Bildung mit Angehörigen so genannter bildungsferner Milieus
Gedenkstättenrundbrief 161 S. 25-33Ein Praxisbericht
Gedenken an die NS-»Kindereuthanasie« – das Fallbeispiel der Landesheilanstalt Eichberg
Gedenkstättenrundbrief 161 S. 14-24Bei der nationalsozialistischen »Kinder- und Jugendlicheneuthanasie« handelt es sich um ein in der Menschheitsgeschichte einmaliges Programm, eine sozialdarwinistische Vision einer Gesellschaft durch systematischen Mord an behinderten Kindern und Jugendlichen zu verwirklichen
Neue Dauerausstellung in der Gedenkhalle Oberhausen
Gedenkstättenrundbrief 161 S. 3-13Der Vorlauf war lang: Im Februar 2005 hatte der Kulturausschuss der Stadt Oberhausen die Einrichtung einer neuen Dauerausstellung für die Gedenkhalle beschlossen, den zentralen Ort in der Stadt, an dem der Opfer des Nationalsozialismus gedacht – daher auch der Name dieses Ortes – und zugleich die...





