Alt Rehse und der gebrochene Eid des Hippokrates
Gedenkstättenrundbrief 124 S. 9-22Siedichum ist ein wohl nicht alltäglicher Name für eine Ortschaft. Befolgt man dies sprichwörtlich, versteht sich die Namensgebung. Unser Bus hat die Bundesstraße 192 bei Penzlin verlassen. »Ein Land und seine Erinnerungszeichen – authentische Landschaften und Orte der Geschichte, des Gedenkens und von Begegnungen«, dies ist der Titel einer seminaristischen Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern, die von Politische Memoriale e.V. zweimal im Jahr konzipiert und realisiert wird. Wir sind auf dem Weg nach Alt Rehse. Der Seminarleiter sagt: »Schaut aus dem Fenster, verwöhnt Eure Augen!« Die hügelige mecklenburgische Moränenlandschaft ist einfach schön. Aus dem Tal glitzert der Tollensesee herauf. Siedichum, bis Alt Rehse noch 3 km.
Wir erreichen Alt Rehse, ein schmuckes Dorf, aber irgendetwas ist hier anders. An den Häusern stehen auf den Fachwerkbalken über den Fenstern oder Haustüren Namen wie »Haus Rheinland«, »Haus Kurhessen«, »Haus Niedersachsen« oder »Haus Leipzig«, »Haus Hamburg«, »Haus München«, »Haus Dresden«, »Haus Berlin«. Links und rechts dieser Inschriften liest der Betrachter »errichtet im 3. Jahr« oder am »Haus Mecklenburg« »errichtet im 4. Jahr«.
Was herrschte hier für eine Zeitrechnung? Das Jahr nach dem Beginn der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde damit benannt! Es ist so ein Schweigen mit offenem Mund im Bus. Bep aus den Niederlanden schaut mit großen Augen abwechselnd aus dem Fenster und zu ihrem Herman. Sein Vater überlebte das KZ Wöbbelin nicht. Alt Rehse, ein schönes Dorf in einer begnadeten Landschaft und es wehen keine Fahnen im Wind.
Vor 70 Jahren, am 1. Juni 1935, wurde in diesem Dorf durch Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß – im Beisein u.a. von Stabsleiter Bormann, Staatsekretär und SS-General Dr. Conti und Gauleiter Hildebrandt – die »Führerschule der deutschen Reichsärzteschaft« eröffnet. Ein Spektakel, das im Rundfunk übertragen wurde: Es wurde Flagge gezeigt. Vertreter aller Ministerien, der SA und SS, Vertreter aller Waffengattungen, Professoren von Universitäten, die Spitzen der medizinischen Fakultäten, der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie die »Reichsführerin der Deutschen Hebammen« waren vor Ort. In seinem Eröffnungsvortrag bemühte sich Reichsärzteführer Dr. Wagner nicht um moderate und verschleiernde Worte, er redete Klartext: »Es sollen hier ärztliche Führer herangebildet werden, die vorher schon ihre weltanschauliche Schulung in der Partei erhalten haben.« An anderer Stelle sagte er: »Inhalt und Träger der Nation ist im nationalsozialistischen Deutschland das deutsche Volk, ihm hat der Arzt der Zukunft in erster Linie zu dienen. Dem bis zu einem bedenklichen Grade rassisch und völkisch erkrankten deutschen Volkskörper gebührt seine Obsorge…«.
Dr. Groß, der Leiter des »Aufklärungsamtes für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege« war bei der Eröffnung natürlich anwesend. Er hatte auf dem Parteitag der NSDAP am 1. September 1933 in Nürnberg schon die Richtung zur »Vernichtung lebensunwerten Lebens«, von der Sterilisierung zur »Euthanasie« vorgegeben. Ein pazifistisch-liberales Zeitalter habe Abermillionen für die Erhaltung von Geisteskranken, Schwachsinnigen und Idioten ausgegeben. Seiner Meinung nach ein Haltung, die den sicheren Tod für eine Nation bedeute.
Auch Dr. Gütt, Ministerialdirektor im Reichsinnenministerium, war nach Alt Rehse gekommen. Er hatte am 26. Juli 1933 das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« begründet, welches die massenweise Zwangssterilisierung, die er zynisch eine »Tat der Nächstenliebe« nannte, einleitete. Die »Reinigung« des Volkskörpers sei »wahrhaft sozialem Mitempfinden« entsprungen und nur »ein beachtlicher Anfang auf dem Wege der Vorsorge für das kommende Geschlecht«.
Unser Bus hat gehalten, wir steigen aus. Es ist sehr ruhig hier. In unserer Gruppe dominiert das Schweigen. Einige setzen sich eine Sonnenbrille auf – auch, weil die Sonne durch die Zweige der Bäume blinzelt.
Der Ort – das NS-Musterdorf Alt Rehse
Diese ideologischen und rassistischen Zielsetzungen wie sie sie u.a. Dr. Groß und Dr. Gütt formulierten, prägten die NS-Gesundheitspolitik. Schon auf dem Parteitag der NSDAP 1929 bezeichnete Hitler, die Beseitigung »700 000 bis 800 000 der schwächsten Kinder als eine Kräftesteigerung«. Es war das Anliegen nationalsozialistischer Ärzte, einen Schulungsort zu finden, an dem diese Grundgedanken einem großen Teil der deutschen Ärzteschaft vermittelt werden sollten.
So wurde das über 800jährige Dorf Alt Rehse zum »Musterdorf« Alt Rehse umgestaltet. 1933 stand das Gut Alt Rehse zum Verkauf. Schon bald bemühten sich hohe Vertreter der nationalsozialistischen Ärzteschaft um den Erwerb. Schließlich wurde das Gut gegen Entschädigung enteignet und der »Hartmannbund Verband der Ärzte Deutschlands« übernahm am 4. Juni 1934 Alt Rehse als Eigentümer. Anschließend begannen in Alt Rehse umfangreiche Baumaßnahmen. Bereits im Jahr 1934 vollzog sich der Abriss der Gutsarbeiterhäuser in Alt Rehse. Der Ort sollte zu einem nationalsozialistischen Musterdorf mit neuen Wohnhäusern und leistungsfähigen landwirtschaftlichen Produktionsstätten werden.
Die Landwirtschaft spielte in der Ideologie der Nationalsozialisten ebenfalls eine große Rolle. Bereits 1933 wurden alle an der Produktion und dem Absatz landwirtschaftlicher Güter Beteiligten im »Reichsnährstand« zusammengeschlossen. Eine gesunde und ausreichende Ernährung der »Volksgemeinschaft« stand im Vordergrund der Überlegungen.
Die neuen Wohnhäuser in Alt Rehse sollten charakteristische Architekturformen der ländlichen, norddeutschen Landschaft widerspiegeln. Alle Gebäude wurden im Fachwerkstil mit rotem Backstein und Schilfeindeckung gebaut. Dazu kamen neue Stallungen, Produktionsstätten und Speicher. Alles entsprach dem damaligen neuesten Standard. Grund dieser vollkommenen Neugestaltung war also die sehr bald beginnende Errichtung einer »Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt Rehse« im Gutspark des Dorfes. Gleichzeitig wurden die Wohnhäuser im Ort nach einheitlichen architektonischen Grundsätzen neu gebaut. Ein NS-Musterdorf entstand, das die Ärzteschule mit Agrarprodukten versorgte. Letztendlich wurden im Gutspark über 20 (von denen noch zwölf stehen) und im Dorf 22 Gebäude errichtet. Für den Aufbau des Musterdorfes und der Ärzteschule mussten die Ärzte und zum Teil die Apotheker der deutschen Gaue finanzielle Leistungen erbringen.
Auch die Straßenführung wurde in Alt Rehse neu angelegt. Den Ort durchziehen noch heute zwei Hauptstraßen von Ost nach West und von Nord nach Süd, die sich vor dem Eingang zur Ärzteschule kreuzten. Nordwestlich des Dorfzentrums entstand ein rechteckiger Dorfanger für Versammlungen und Feste. So wie die Bauweise der Wohnhäuser sollte auch die Anlage des Angers auf historische »germanische« Siedlungsformen der Region hinweisen.
Die gesamte architektonische Gestaltung der Siedlung sollte den Kursteilnehmern den ideologischen Anspruch einer »Gesundung des Volkskörpers« auf bäuerlich-agrarischer und rassischer Grundlage praktisch vor Augen führen.
Am 1. Juni 1935 konnte dann in diesem kleinen mecklenburgischen Ort eine »reichsweit« einmalige Einrichtung für die ideologische Schulung der deutschen Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Apothekerinnen und Apotheker sowie auch für die Angehörigen der Verwaltungen, die im Bereich der Gesundheitspolitik tätig waren, eröffnet werden. Die Errichtung der »Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt Rehse« wurde von führenden Nationalsozialisten massiv gefördert. Als einmalige Einrichtung nahm sie innerhalb der ärztlichen Fortbildung während des »Dritten Reiches« eine zentrale Rolle ein. Hier wurden den Schulungsteilnehmerinnen und –teilnehmern grundlegende Kenntnisse über die ideologischen und rassistischen Zielsetzungen der NS-Gesundheitspolitik vermittelt. Auf der Grundlage von »Eugenik« bzw. »Rassenhygiene« verbreiteten die Lehrkräfte eine Gesundheitspolitik, die von der gesetzlich vorgeschriebenen Zwangssterilisation an »rassisch minderwertigen« und angeblich »erblich belasteten« Menschen bis hin zum tausendfachen Mord an Patientinnen und Patienten aus den Heil- und Pflegeanstalten und millionenfachen Mord in den Konzentrationslagern reichte.
Die Verbindung eines Musterdorfes mit einer Schulungsstätte für deutsche Ärzte verdeutlicht den ideologischen Kontext der nationalsozialistischen Vorstellung von einem »gesunden Volkskörper«. Alt Rehse wird zum Modell für »Blut und Boden«: Das Bauerntum wurde in der nationalsozialistischen Ideologie als Quelle der »germanisch-nordischen Rasse« und als Fundament einer gesellschaftlichen Gesundung verstanden. Als Instrument zur Durchsetzung dieser Vorstellungen diente eine Siedlungspolitik, die in Abkehr von städtischer Zivilisation ländlich-agrare Lebensformen propagierte und diese mit rassistischen Ideen verband.
Wir stehen an der ehemaligen Wache, dem Eingang zum Gutspark. Ein älterer Herr, unter dem Arm trägt er zwei Bücher, sagt zu uns mit kräftiger Stimme: »Ich begrüße Sie in Alt Rehse«. Es ist Dr. Wolfgang Köpp, Tierarzt und Altbürgermeister von Alt Rehse. Seine Arbeiten bildeten bisher die entscheidende sachliche Grundlage für das, was an musealer und Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen Jahren erreicht werden konnte und seine Führungen sind immer ein Erlebnis. Er schließt das Eisentor auf und wir gehen mit ihm etwa 100 Meter eine Baumallee entlang in den Park hinein. An einem Gedenkstein machen wir halt. Auf dem Stein steht: »Das Geheimnis unserer Erlösung ist die Erinnerung«.
Die »Führerschule der deutschen Ärzteschaft«
Der Einrichtung und Eröffnung der »Führerschule der deutschen Ärzteschaft« sollte eine reichsweite Aufmerksamkeit zukommen. Der hohe Stellenwert, den die nationalsozialistische Führung diesem Ereignis beimaß, lässt sich an der Übertragung der Eröffnungsfeier im Rundfunk ablesen. Der Schulungsleiter der »Führerschule…« Oberstarzt Dr. Peltret beschrieb einführend die Hauptaufgabe des Arztes mit der »Erhaltung des artgleichen und gesunden Bestandes des deutschen Volkes«.
Bereits im Mai 1935, noch vor der offiziellen Eröffnung, beginnt die erste Schulung für Ärzte. Die Schulungen in Alt Rehse waren im ersten Jahr für die Ärzte der NSDAP gedacht. Von Beginn an wurden aber auch »Jungarzt-Kurse« abgehalten, an denen die »besten Jungärzte« Jahr für Jahr weltanschauliche Schulungen erhielten. Dies war kein Ort, an dem die Ärzte, und später auch deren Kolleginnen, sowie Hebammen, Krankenpfleger, Apotheker und Apothekerinnen und Führungskader der Ärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung und des NS-gesundheitspolitischen Amtes fachlich geschult wurden, sondern dies war eine ideologische Weiterbildungseinrichtung.
Es ging also hier nicht darum, den Lehrgangsteilnehmenden die neuesten Erkenntnisse aus der praktischen Medizin, sondern die nach Meinung der Nationalsozialisten elementaren Grundbedingungen für einen »gesunden Volkskörper« zu vermitteln. So können dann auch in den Lehrplänen der Lehrgänge zwei große Gruppen von Lehrinhalten ausgemacht werden (die Reihenfolge ist keine Rangfolge):
Lehreinheiten zur Erbbiologie und Rassenhygiene. Themen wie »Die Nürnberger Gesetze«, »Rassenpolitische Erziehungsarbeit«, »Biologie in der Staatsführung« und ähnliches sind Ausdruck dafür, dass sich die Erwartungshaltung an die Medizin stark gewandelt hat. Die hier gelehrten Grundsätze des Sozialdarwinismus und der Eugenik waren keinesfalls neue Denkrichtungen in der wissenschaftlichen und auch der gesellschaftlichen Diskussion. Neu war nur, dass eben diese Grundsätze zur Staatsdoktrin und damit auch zur medizinischen Doktrin wurden.
Vorlesungen zur vorgesehenen Neuordnung der Gesundheits- und Sozialpolitik. Inhalte und Richtlinien z.B. über »Nationalsozialistische Gesundheitspolitik und nationalsozialistisches Arzttum«, »Hauptamt für Volksgesundheit; Allgemeines und Sonderaufgaben«, »Staatliches Gesundheitswesen« standen hier im Mittelpunkt. Das auch in diesen Bereichen durchgesetzte »Führerprinzip«, die Abwendung vom einzelnen kranken Individuum hin zum »kranken Volkskörper« und die Aufgaben der einzelnen Ämter im Bereich der Gesundheitspolitik (denn der Versuch der Gründung eines eigenen Ministeriums scheiterte) musste den Ärzten auf Basis der nationalsozialistischen Weltanschauung nähergebracht werden.
Um dies nun effektiv durchzusetzen, wurden nach Alt Rehse jene Ärzte durch die Führungsstellen der NSDAP delegiert, die »vorher schon ihre weltanschauliche Schulung in der Partei erhalten haben.« Hier war nun der Name »Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt Rehse« Programm, denn es war die Heranbildung einer nationalsozialistischen Ärzteelite geplant, die auf der Basis der NS-Ideologie ein »neues ärztliches Führertum« schaffen sollte. Die »Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt Rehse« hatte zwei Hauptzielgruppen, die nationalsozialistischen Gesundheitsfunktionäre und die Jungärzte. Es kann davon ausgegangen werden, dass in den ersten zwei Jahren des Bestehens »das gesamte Führerkorps der deutschen Ärzte« durch diese Schule »gegangen ist.«
Pro Jahr wurden etwa zehn bis zwanzig Lehrgänge mit je ca. 100 Teilnehmenden abgehalten, die ein bis zwei, und für Jungärzte vier Wochen dauerten. Schon die Terminologie der damaligen Erlebnisberichte von Teilnehmerinnen und Teilnehmern (kameradschaftliches Lagerleben, Lagerkleidung, etc.) offenbaren einen paramilitärischen Charakter der Schule. Die Unterbringung erfolgte in Acht-Personen-Stuben, es mussten täglich 30 Minuten Frühsport absolviert werden, es wurden Betten gebaut und Reviere gereinigt. Auch fanden sich im Lehrplan rein militärische Vorlesungen, wie: »Sanitäts-Taktik« oder »Gasschutz«.
Bis 1943, also weit in die Zeit des Zweiten Weltkrieges hinein, lassen sich Lehrgänge nachweisen, obwohl bereits ab 1941 ein Heeres-Reserve-Lazarett eingerichtet wurde. Bis wann und in welchem Umfang die Lehrgänge weitergeführt wurden, konnte bis heute noch nicht abschließend ermittelt werden. Auch existieren keine aussagekräftigen Archivbestände, die einen Einblick in die Interna der »Führerschule…« zulassen, noch einen genauen Überblick über die Namen und Funktionen der Lehrgangsteilnehmenden geben würden. Wann die »Führerschule der deutschen Ärzteschaft« aufgelöst wurde, ist unbekannt. Am 30. April 1945 fand die Übergabe an die Rote Armee statt.
»Wer über Alt Rehse reden will, sollte nicht nur hier gewesen sein« sagt Dr. Köpp. Er schlägt eines der beiden Bücher (Dr. Wolfgang Köpp, »Alt Rehse ein Dorf in Licht und Schatten«, Eigenverlag, Alt Rehse 1995), die er bei sich trägt, auf. Er liest vor, was Oberstarzt Deuschel (Gründer und Leiter der »Führerschule…« bis 1941) an seine Duzfreunde Himmler und Bormann gewandt sagte: »…hier an solchen weltabgeschiedenen freien Plätzen lassen sich die Kerle erziehen, deren unsere Zeit zur Verwirklichung ihrer Ideen bedarf. Alt Rehse erschien uns für diesen Zweck wie geschaffen«. Wolfgang Köpp liest diese Worte nicht wirklich, er kennt sie auswendig.
Zur NS-Gesundheitspolitik
Die Gesundheitspolitik des NS-Staates hatte nicht den einzelnen Menschen im Blickfeld, sondern den »Volkskörper«. Jedes Mitglied der »Volksgemeinschaft« war verpflichtet, sich gesund zu ernähren und sportlich zu betätigen. Der Arzt hatte nach der gesundheitspolitischen Ideologie die Aufgabe, den »rassisch« und »erbbiologisch« erkrankten »Volkskörper« zu heilen. Gleichzeitig hatte er den gesunden und »arischen Volkskörper« zu fördern und medizinisch optimal zu betreuen.
Selbst finanzielle Vergünstigungen sollten zum Wachstum des gesunden »Volkskörpers« beitragen. So genannte »arische« und gesunde Ehepaare konnten beispielsweise ein »Ehestandsdarlehen« aufnehmen, dessen Rückzahlungsverpflichtung sich mit jedem gesunden Kind um ein Viertel verringerte.
Die »Heilung« des im nationalsozialistischen Sinne erkrankten »Volkskörpers« gestaltete sich zur Bedrohung für die betroffenen Menschen. Im Rahmen der »Eugenik«, der Erbgesundheitslehre, und der »Rassenhygiene« veranlasste die nationalsozialistische Führung, »rassisch minderwertig« und erblich belastet geltende Menschen, sich von staatlicher Seite zwangsweise sterilisieren zu lassen. Dies betraf unter anderem Juden, Sinti und Roma, geistig Behinderte und psychisch Kranke, Alkoholiker sowie sogenannte Asoziale.
Mit Kriegsbeginn im September 1939 begann schließlich die grausame Vernichtung der im NS-Staat als gesellschaftlich »minderwertig« angesehenen Menschen. So wurden etwa 200 000 Patienten aus Heil- und Pflegeanstalten sowie Kranke aus Konzentrationslagern im Rahmen der »Euthanasie« von Ärzten ermordet.
Alt Rehse war zwar nicht der Ort, an dem Ärzte und andere direkt mit »Euthanasie«-Vorhaben konfrontiert wurden, aber hier wurden ihnen wesentliche Grundlagen der NS-Gesundheitspolitik vermittelt, die in letzter Konsequenz zwangsläufig zur »Euthanasie« führten.
In seinem Einführungsvortrag »Der Arzt als Führer und Erzieher« führt Oberstarzt Dr. Peltret, stellvertretender Leiter der »Führerschule…« aus: »Der Arzt ist berufener weltanschaulicher Lehrer und Erzieher des deutschen Volkes. Nahe liegt ein Vergleich der Juden mit den Tuberkelbazillen. Fast alle Menschen beherbergen Tuberkelbazillen, fast alle Völker Juden. Der Tuberkulose erliegen schwache Menschen eher als kräftige, die jüdische Infektion befällt nur rassisch schwache Völker«.
Das wurde am 1. Juni 1935 in Alt Rehse gelehrt, sieben Jahre vor der Wannsee-Konferenz, wiederholt Dr. Köpp aus seinem Buch. Wir haben das Ufer des Tollensesees erreicht. Bep hat sich bei Herman untergehakt und den Kragen ihrer Jacke hochgeschlagen, obwohl, die Sonne steht jetzt am höchsten. Wir gehen zurück in Richtung Dorf.
Das Erbe Alt Rehse
Die Geschichte, ja selbst die Existenz der ehemaligen »Führerschule der deutschen Ärzteschaft« ist wenig bekannt, selten auch dem Personenkreis, der sich für Medizingeschichte interessiert. In Publikationen, die die medizinische und sozialpolitische Entwicklung während der Zeit des »Dritten Reiches« zum Thema hatten, wird der Name Alt Rehse, wenn überhaupt, dann nur am Rande erwähnt.
Am 30. April 1945 wird Alt Rehse der Roten Armee kampflos überlassen. Im Mai 1945 erscheint der Oberkommandierende der sowjetischen Streitkräfte, Marschall Schukow, persönlich in Alt Rehse. Über die Absicht lässt sich auf Grund des derzeitigen Forschungsstandes nur spekulieren.
Zur Zeit der DDR gab es anfänglich verschiedene Nutzungen des Parks, bis im Jahre 1958 die NVA auf das Gelände zog. Seit deren Rechtsnachfolger, die Bundeswehr, im Jahre 1998 abzog, ist die Zukunft des Areals ungewiss.
Die »Führerschule der deutschen Ärzteschaft Alt Rehse« wurde erst nach der politischen Wende in der damaligen DDR zum Objekt eines breiteren historischen Interesses. Bedingt dadurch, dass der Hartmannbund und die Kassenärztliche Bundesvereinigung im Januar 1991 Restitutionsansprüche erhoben, sahen sich die Bewohner des Dorfes veranlasst, sich mit der Geschichte der »Führerschule…« intensiver zu beschäftigen, um sich dagegen wehren zu können. Gleichzeitig entstanden die ersten Ideen, einen Ort zu schaffen, an dem die interessierte Öffentlichkeit sich über das Menschenbild der Medizin im »Dritten Reich« informieren kann. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten waren notwendig, beunruhigten und empörten die Gemeindemitglieder, bevor die ehemaligen Eigentümer ihre Ansprüche, auch unter zunehmendem öffentlichen Druck, zurückzogen. Das gilt für das Dorf. Das Gelände der ehemaligen »Reichsärzteführerschule« untersteht nach dem Abzug der Bundeswehr dem Bundesvermögensamt und ist zum Verkauf ausgeschrieben.
Die Erinnerung an die Vorgänge und Zusammenhänge der Geschichte ist eine kulturelle Verpflichtung der Gegenwart. Sie wird konkret, je deutlicher auch regionale Bezüge sichtbar werden. Der Nationalsozialismus war nicht irgendwo in Deutschland, sondern auch hier, nebenan und bei uns. In Alt Rehse gab es keine unmittelbaren Opfer wie in den Konzentrationslagern, aber hier wirkten und trafen sich die Täter dieser und anderer Opfer. Es ist ein zutiefst historischer Ort. Historische Orte verpflichten nicht nur, sondern sie geben uns gleichzeitig die Chance zur Aufarbeitung, zur Erinnerung und für Bildung und Begegnungen. Aus dieser Motivation heraus bemühen sich seit einigen Jahren Historiker und Kommunalpolitiker um Nutzungsprojekte für die Liegenschaft der ehemaligen Reichsärzteführerschule. Die Landeszentrale für politische Bildung 1996, Politische Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern 1996 und 2000 thematisierten diese Frage in Konferenzen bzw. Landesgedenkstättenseminaren in Alt Rehse und Neubrandenburg. Das Thema blieb zwar auf der Tagesordnung, aber zu konkreten Ergebnissen war es trotz verschiedener Aktivitäten bisher nicht gekommen.
Im Jahre 2001 gründete sich dann auf Initiative des Politische Memoriale e.V. Mecklenburg-Vorpommern, der Gemeinde und weiterer Verbündeter der »Förderverein für die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte e.V.« (EBBS). Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der »Führerschule…« wissenschaftlich aufzuarbeiten und im weitesten Sinne einen Raum zu schaffen, an dem aus den Geschehnissen der damaligen Zeit Lehren für heute gezogen werden können.
Alt Rehse und der gebrochene Eid des Hippokrates
Im Oktober 2002 wurde im Rahmen eines Landesgedenkstättenseminars des Politische Memoriale e.V. die erste ständige Ausstellung zur »Führerschule…« mit dem Titel »Alt Rehse und der bebrochene Eid des Hippokrates« im Gutshaus des Ortes eröffnet.
Gleichzeitig werden Bildungsangebote an Schulen und andere Bildungsträger der Region unterbreitet. Die Zusammenarbeit mit den Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern wird durch die Koordination des Politische Memoriale e.V. intensiviert. Ein Ergebnis dessen ist die Erstellung der Wanderausstellung »Nicht nur Prora…; Erinnerungsorte Mare Balticum; Alt Rehse-Prora-Peenemünde«, die 2003 inzwischen auch außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns erfolgreich präsentiert werden konnte.
An die ungeheuerliche Einmaligkeit der Geschichte und der Inhalte dieses historischen Ortes regional, bundesweit und international zu erinnern, ist eine Verpflichtung, der sich der Förderverein stellen möchte. Ein Memorandum, 2003 an den Ethikrat der Bundesrepublik geschickt, will an die Bedeutung des Ortes Alt Rehse und seiner Geschichte erinnern, auf die Probleme der Gemeinde und des Fördervereins der EBBS und deren Zusammenhänge aufmerksam machen, auf die historische Verantwortung und Chancen hinweisen und um nachhaltige Wahrnehmung und Unterstützung bitten – bis heute gibt es darauf keine Antwort!
Das Gutshaus, in dem sich die ständige Ausstellung befindet, liegt außerhalb des Gutsparkes, den wir inzwischen verlassen haben. Dr. Köpp hat das Eisentor wieder verschlossen. Die Ausstellungsräume verbreiten eine nüchterne Atmosphäre. Weiße Wände, Türen und Fenster sowie einige wenige Möbelstücke schaffen die Atmosphäre von Behandlungszimmern. Es sind weiße Tafeln, die die Informationen liefern. Der Seminarleiter weist darauf hin, dass das so gewollt ist. Bep nickt zurück und sagt: »Das passt!«
Wir gehen vom Gutshaus durch das Dorf zum Bus zurück. Am Haus von Dr. Köpp halten wir an. Viele wollen sich eines seiner Bücher kaufen (das zweite hat den Titel »Alt Rehse Schau auf dieses Dorf«, cw strelitzia Verlag und Vertrieb Dr. Michael Gust, Blankensee 1999). Je nach Wunsch schreibt Wolfgang Köpp geduldig noch eine Widmung hinein. Wir verlassen Alt Rehse. Bep sagt: »Ein schönes Dorf, aber ich habe hier gefroren«. Alle schauen in Gedanken versunken wieder aus den Busfenstern. Eine schöne Landschaft, aber kaum einer nimmt sie auf. Herman blickt seine Bep an und sagt so laut, dass es alle hören: »Über Alt Rehse muss man nachdenken und reden, deshalb muss man hier gewesen sein und nicht nur einmal!« Also werden wir wieder nach Alt Rehse kommen.
Konzeptionelle Überlegungen zu Alt Rehse
• Alt Rehse muss als kleine Dorfgemeinde mit einem (für diese Verhältnisse geradezu riesigen) politischen Memorialbestand umgehen: Dem Standort der ehemaligen Reichsärzteführerschule samt dem dazugehörigen 25 ha großen Park. Der Standort ist als solcher singulär: Es gibt keine andere vergleichbare ärztliche Einrichtung aus dem ehemaligen »Dritten Reich«. Demzufolge ist völlig konsequent auf Initiative der Gemeinde, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Politische Memoriale e.V. dort wenigstens der Anfang damit gemacht worden, eine Erinnerungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte einzurichten, die allerdings auch nur infolge fehlender Unterstützung in einer provisorischen Form existiert. Die mit einem weiteren Ausbau sowie der Vervollständigung der Ausstellung verbundenen Kosten können weder die Gemeinde, noch der Landkreis, noch das Land Mecklenburg-Vorpommern allein aufbringen. Auch die Förderung durch den Verein «Politische Memoriale« kann hier keine finanzielle, sondern nur ideelle und fachliche Unterstützung bringen, ebenso wie die denkbaren Kooperationen mit anderen historischen Orten und Gedenkstätten (u.a. Hohen Lychen, Klinikum Schwerin, Bernburg, Pirna-Sonnenstein, Ravensbrück, Hadamar) und Bildungseinrichtungen (u.a. Universitäten Greifswald und Rostock, Fachhochschule Neubrandenburg).
• Die Bedeutung einer solchen Erinnerungs-, Begegnungs- und Bildungsstätte (EBBS) nimmt unter den gegenwärtig gegebenen Bedingungen einer sich europaweit neu abzeichnenden Sterbehilfe-Bewegung (nicht zu verwechseln mit der Sterbebegleitung, z. B. durch die Hospiz-Bewegung) einerseits, der Gentechnologie- und Kloning-Debatte andererseits stark zu. Sofern überhaupt eine Verbindung hergestellt werden soll zwischen der NS-Diktatur und der heutigen Diskussion, worüber nach wie vor zu streiten ist, ist es unbestritten sinnvoll, sich auf den konkreten Ort zurückzubesinnen, an dem der deutschen Ärzteschaft die rassistischen Grundlagen für eine sozialdarwinistische Auslese- und Ausmerze-«Medizin« gelehrt wurden.
• In Anbetracht der Bedeutung nicht nur der aktuellen Debatte, sondern auch der grauenvollen Vergangenheit, für die NS- und SS-Mediziner verantwortlich sind, kann ohne Überzeichnung auch eine europaweite Bedeutung angenommen werden. Alt Rehse ist eines der nahezu schon unsichtbar gewordenen geistigen Zentren nicht nur für die »Euthanasie«-Mord-Anstalten, sondern auch für die KZ mit ihren medizinischen Folter-, Mord- und »Versuchs«-Abteilungen, in denen tausende Häftlinge, Kriegsgefangene aus ganz Europa barbarisch ums Leben gebracht wurden. Es geht also um eine räumlich weit übergreifende, notwendige Erinnerung, für die auch eine Unterstützung durch die EU wirksam werden sollte.
• Nachdem das Gelände von der NVA 1990 an die Bundeswehr übergegangen war, hatte im Gutspark die Bundeswehr ein Offizierswohnheim eingerichtet. Das Bunkergelände war entkernt und geschlossen worden. Mit dem Auszug der Bundeswehr im Juni 1998 wurde das Parkgelände unter Bewachung verschlossen und war dem Bundesvermögensamt Neubrandenburg im Einvernehmen mit der um das Gelände zunächst streitenden Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern zur Ausschreibung freigegeben.
Mehrere Ansätze seitens der Gemeinde, eine humanitäre oder vergleichbare sportlich-gesundheitsfördernde Nutzung zu erreichen, schlugen fehl. Nachdem dann der gerichtsnotorische Streit zwischen Bund und Kassenärztliche Vereinigung beendet und letztere ins Grundbuch eingetragen werden sollte, verzichtete sie. Jetzt liegt die Veräußerungsabsicht beim Bund, der noch immer nach einem möglichst geldwerten Vorteil sucht.
Bereits mit dem Einzug der Bundeswehr wurde es möglich, durch organisierte Führungen sehr viele Personen mit dem historischen Ort bekannt zu machen. Das ist auch heute noch, wenn auch unter erschwerten Bedingungen, möglich. Diese Möglichkeit historischer Demonstration sollte weiter erhalten bleiben, um insbesondere jüngeren Menschen einen nahen Einblick in die jüngere und jüngste Geschichte zu ermöglichen.
• Das Bundesvermögensamt hat den Gutspark mit seinen Gebäuden zum Verkauf ausgeschrieben. Es soll Geld von einem Investor eingenommen werden. Die Region hofft durch potentielle Investoren auf Arbeitsplätze. Die Gemeinde, der Förderverein der EBBS Alt Rehse und ihre Partner in Mecklenburg-Vorpommern – und darin werden sie u.a. vom Zentralrat der Juden in Deutschland, der Stiftung Topographie des Terrors und verschiedenen Einzelpersönlichkeiten (u.a. MdB, MdL, Abgeordnete des Europaparlaments) bestärkt – widerstehen bisher der Gefahr, dass die historische (und bei weitem nicht nur medizinhistorische!) Bedeutung des Ortes verschwindet. Jedoch hilft uns Wunschdenken ohne eine ausreichende finanzielle Basis für das Parkgelände als Projekt nicht weiter, wobei mit einer vorläufigen Summe allein für die Instandsetzung (nicht gerechnet der Kaufpreis) von ca. 100 Mill. Euro gerechnet werden müsste, ehe dann die eigentlichen Aufbaukosten kämen. Mit Träumereien ist keinem geholfen; nicht der Gemeinde, nicht dem Verein, am wenigsten der Idee der Erinnerung, Bildung, Begegnung und Forschung. Seitens der Gemeinde und vom Vorstand der EBBS unterstützt, wird nachdrücklich vorgeschlagen, das ehemalige Gutshaus Alt-Rehse, in dessen unteren Räumen sich bereits die Ausstellung »Der gebrochene Eid des Hippokrates« befindet, zu übernehmen und sowohl im unteren Bereich für weitere Ausstellungen und Seminarräume, sowie im Obergeschoss für Übernachtungen der Teilnehmer auszubauen. Dazu sollte die Unterstützung der Parkinvestoren gewonnen werden. Zugleich könnten für größere Veranstaltungen zukünftige touristische Infrastrukturen mitgenutzt werden.
Die gegenwärtigen Verhältnisse sind für den Aufbau einer EBBS bedrohlich. Zwar haben verschiedene Besuche (u.a. Bundesgesundheitsministerin, Bundeskassenärztliche Vereinigung) den Akteuren des Fördervereins für eine Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Bestätigung geben können, aber über ein »Schulterklopfen« ist dies bisher kaum hinausgegangen. Nicht nur das Memorandum an den Ethikrat der Bundesrepublik blieb bisher unbeantwortet, auch ein Antrag auf Bundesförderung wurde aus formalen Gründen nicht unterstützt. Eine der unbestrittenen europäischen Dimension dieses historischen Ortes gerecht werdende Förderung ist unabdingbare Voraussetzung dafür, dass die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung erfüllt und die Chancen für die Erinnerungsarbeit, für die fachliche, allgemeine und politische Bildung und für nationale und internationale Begegnungen verschiedener Zusammensetzungen genutzt werden können. Wenn die politischen Kräfte in der Bundesrepublik das eine wollen, müssen sie dafür auch die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Der Förderverein der EBBS Alt Rehse, die Gemeinde und das Land Mecklenburg-Vorpommern sind ohne ausreichende Hilfe des Bundes und der EU überfordert.
Literaturhinweise
Ausstellungskonzeption: Alt Rehse und der gebrochene Eid des Hippokrates,
Arbeitsgruppe des Fördervereins, Alt Rehse 2001
Ausstellungszeitung »Nicht nur Prora…, Erinnerungsorte Mare Balticum;
Alt Rehse-Prora-Peenemünde« Prora-Zentrum e.V. (Hrsg.), 2003
Förderverein für ein Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse:
Konzeption 2001 –2004, Memorandum an Ethikrat der Bundesrepublik 2003
Karge, W., Rübesamen, H., Wagner A.: Bestandsaufnahme Politischer Memoriale
des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 1998
Köpp, Wolfgang: Alt Rehse Ein Dorf in Licht und Schatten,
Eigenverlag, Alt Rehse 1995
Köpp, Wolfgang, Alt Rehse – Schau auf diese Dorf,
cw strelitzia Verlag und Vertrieb Dr. Michael Gust, Blankensee 1999
Lorentzen-Schmidt, Klaus-Joachim.: Alt Rehse. Eindrücke eines Reisenden
In: Zeitgeschichte regional, Geschichtswerkstatt Rostock (Hrsg.),
3. Jahrgang Heft 2, Rostock 1999,
Privatarchiv Dr. Köpp, Alt Rehse
Deutsches Ärzteblatt, Berlin, Jahrgänge 1933–1945
Rübesamen, Hugo. Ein Förderverein für Alt Rehse,
In: Zeitgeschichte regional, Geschichtswerkstatt Rostock (Hrsg.),
5. Jahrgang Heft 2, Rostock 2001


