Sebastian Schönemann

Die Untersuchungstätigkeit des International Tracing Service zu Todesmärschen

Gedenkstättenrundbrief 159 S. 28-33

Das Programm »Attempted Identification of Unknown Dead«

Im Zuge der Digitalisierung seines Archivs sind im International Tracing Service (ITS) eigenen Recherchesystem die Arbeits- und Untersuchungsunterlagen des ITS zu den Todesmärschen und deren Opfern seit Oktober 2010 nun erstmals digital zugänglich. Den Kern jener Sammlung bilden die Unterlagen des Programms »Attempted Identification of unknown dead«, das von 1949 bis 1951 durch den ITS durchgeführt worden ist. Ziel des Programms war es, die namenlosen Opfer der Todesmärsche zu identifizieren sowie bislang nicht bekannte Grablagen durch die Rekonstruktion von Todesmarschrouten zu lokalisieren.1

 

Über die vorzeitige Beendigung des Programms

“The International Tracing Service has been compelled to discontinue the work of attempting to identify the unknown concentration camp dead, buried in various cemeteries.” Diese Worte wählte der Direktor des International Tracing Service, Maurice Thudichum, im September 1951, um die in die Suchdienstarbeit eingebundenen nationalen und internationalen Stellen über die Einstellung des bis dato bereits zwei Jahre laufenden Programms »Attempted Identification of Unknown Dead« zu informieren. Das Programm war ein letzter Versuch des ITS unter der Administration der International Refugee Organization (IRO), den unbekannten Toten der Todesmärsche ihre Identität wiederzugeben. Mit seiner Einstellung fand aber nicht nur jenes letzte große Arbeitsprojekt sein Ende, es bedeutete zugleich das Ende einer seit den Sommermonaten 1945 andauernden Beschäftigung der Zentralen Suchstellen für Verfolgte des Nationalsozialismus in Deutschland, dem Central Tracing Bureau (CTB) und schließlich dem ITS, mit den Opfern der Todesmärsche und der Problematik der Todesmärsche an sich.

Die offizielle Beendigung des Programms durch Maurice Thudichum war eine seiner letzten Amtshandlungen als Direktor des ITS. Im Oktober 1951 wich er seinem Nachfolger Hugh G. Elbott, der die Leitung des ITS unter der neuen Trägerschaft der Alliierten Hohen Kommission antrat. Der Übergang von der International Refugee Organisation zur AHK-Administration erfolgte in einem knappen Zeitraum. Am 1. April 1951 trat die neue Trägerschaft, bis auf die Stelle des leitenden Direktors, in Kraft. Der Übergang bedeutete vor allem eines: Die erhebliche Kürzung der Ausgaben. Das Programm »Attempted Identification« wurde aus Kostenerwägungen, obwohl noch nicht beendet, vorzeitig eingestellt.

Die Fixierung des Suchauftrags im Mandat der UNRRA

Die Untersuchung der Todesmärsche und deren Opfer durch das CTB und den jeweiligen Zonensuchbüros leitet sich von dem durch den Alliierten Kontrollrat Ende 1945 zuerteilten Mandat ab, das das Directorate of Prisoners of War and Displaced Persons als Organ des Kontrollrats etablierte. Aufgabe für jeglichen Suchdienst sei demzufolge u.a.: “to establish, where possible, the fate of those missing who cannot be found alive.”2

Jenes Mandat regelte zudem verbindlich die allgemeine Suchdienstarbeit, es galt somit auch für die jeweiligen Zonensuchbüros. Darüber hinaus wurden zugleich die Funktionen und Beziehungen der Suchdienststellen definiert. Vermittlung, Koordinierung und Aufklärung im strategischen Sinne oblag dem CTB, wohingegen die Zonensuchbüros allein ausführende Suchorgane darstellen sollten. Es wurde somit eine dezentrale Suchstrategie verfolgt, die den Administrationen der Besatzungszonen einen hohen Einfluss auf die auszuführende Suchdienstarbeit gewährte. Erste systematische Untersuchungen zu Todesmärschen begannen im Frühjahr 1946, sie variierten jedoch von Besatzungszone zu Besatzungszone.

Der Organisation des zivilen Suchdienstes in den Jahren 1946 und 1947 entsprechend wurden Nachforschungen zu Todesmärschen von den jeweiligen Zonensuchbüros initiiert und ausgeführt. Eine erste konkrete, ausführliche Auseinandersetzung und Dokumentation zu dem Thema Todesmärsche hingegen erfolgte im Sommer 1946 mit der durch das UNRRA Central Tracing Bureau, Documents Intelligence, herausgegebenen Schrift »Death Marches (Marches de la Mort): Routes and Distances, Vol. I–III« zu den damals bekannten und rekonstruierbaren Todesmärschen.3 Das CTB agierte hierfür als erste Dokumentationsstelle, um allen in der Suchdienstarbeit involvierten Instanzen Informationen über die Todesmärsche zur Verfügung zu stellen. Die ersten tatsächlichen Auswertungen wurden u.a. von den französischen und belgischen National Tracing Bureaus (NTB) angefertigt, sie dienten für die zusammenführende Darstellung als Datengrundlage.4 Darüber hinaus versuchte das CTB, sich Informationen zu Todesmärschen zu verschaffen, die sich in Polen oder der CSSR ereigneten.5 Ausführende Stellen waren hier, gemäß der Organisation des Tracing in Europa, abermals die Nationalen Suchbüros.

Das CTB versuchte aber auch in dem ihm gesetzten Rahmen, Informationen zu den Todesmärschen zu sammeln. Umgesetzt wurde dies mit den so bezeichneten »Death March and Concentration Camp Questionaire«. Er wurde durch UNRRA-Teams in DP Lagern an Überlebende verteilt, um durch sie u.a. genaue Angaben über Lager, Bewachungen, Verpflegung, Vermisste sowie Geschehnisse auf Todesmärschen zu erlangen.6 Eine andere Art der Beschaffung von Informationen wurde durch Radioaufrufe begangen. Die Abteilung des Mass Tracing Branch des CTB, zuständig für Radio- und Zeitungsbeiträge, startete im Oktober 1946 eine Kampagne, um generelle Informationen aus der Bevölkerung zu erhalten. Sie erfragten auf diesem Wege u.a. nach Informationen über verstorbene Gefangene auf Todesmärschen.

Die Ergebnisse der Ermittlungsarbeit zu Todesmärschen in der ersten Jahreshälfte 1946 waren gemessen an den Ansprüchen dürftig. Um die Koordinierung der Ermittlungsarbeiten voranzubringen, wurde am 29. April 1946 in Bad Arolsen ein erstes interzonales Treffen zum Thema Todesmärsche abgehalten. Es wurde festgestellt, dass die bisherige Arbeit unbefriedigend ist. Alle Beteiligten sprachen sich aus, die Ermittlungen vehementer zu verfolgen und die Anfrage an die ihnen vorgesetzten Stellen zu stellen und schnell zu handeln: »All agreed that it would be advisable to send out an account of the meeting to the four zones and request that the Death Marches be studied as soon as possible.”7

Die Zentralisierung der Suchdienste: Die IRO-Periode und das Programm -»Attempted Identification«

Die Transition zur IRO-Administration, die sich über die zweite Jahreshälfte 1947 hinzog, hatte erhebliche Auswirkungen auf die Ermittlungsarbeit zu Todesmärschen. Getragen von der Idee einer Re-Zentralisierung der Suchdienstarbeit und deren schrittweise Umsetzung boten sich neue Wege aber auch neue Einschränkungen für die Ermittlungsarbeit. Als wesentliche Einschränkung kann das Ausscheiden der Sowjetunion aus der gemeinsamen Suchdienstarbeit angesehen werden. Auch wenn der Kontakt mit der SBZ im Wesentlichen schwach gewesen ist, wurde dennoch Information über die Registrierung von Toten ausgetauscht. Diese letzten Verbindungskanäle waren nun endgültig gekappt.8

Neue Möglichkeiten hinsichtlich der Rekonstruktion der Routen von Todesmärschen boten sich hingegen durch die nunmehr angestrebte Gesamtdokumentation aller in den Zonensuchbüros verwahrten Unterlagen im ITS.9 Außerdem konnten durch die Zentralisierung erstmals einheitliche Nachforschungsaktivitäten besprochen und begonnen werden, die durch die bessere materielle Ausstattung der IRO sich auch als durchführbar erwiesen. Die Planung und Umsetzung einer Gesamtstrategie ließ aber noch zwei Jahre auf sich warten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Nachforschungsaktivitäten in den Zonensuchbüros, die administrativ nun dem ITS zugeordnet wurden, beendet worden sind. Generell wurden durch die UNRRA bereits begonnene Projekte und Programme fortgesetzt. Als sich Anfang des Jahres 1949 jedoch das bevorstehende Ende der IRO Administration des ITS und damit der Nachforschungstätigkeiten vor Ort abzeichnete, wurde das Thema Todesmärsche schließlich zu einem Schwerpunkt in der Arbeit des ITS erhoben.

Dank der Hilfe zweier Abteilungen sollte die Aufklärung mit der Identifizierung von Todesmärschen und Todesmarschopfern kombiniert werden, u.a. um die Arbeit der »Field Tracing Teams« zu stützen und deren Ermittlungen zu einem Abschluss zu bringen. Als Resultat erhoffte man sich ein vollständigeres Bild über die Todesmärsche in dem Gebiet des besetzten Deutschlands. Im April des Jahres 1950 wurde schließlich im Bereich des Records Branch des ITS die Identification Unit als Abteilung geschaffen. Ihre Aufgabe sollte es sein, die bereits Jahre zuvor gesammelten und noch immer eintreffenden Informationen über die Grabstellen so genannter unbekannter Toter sowie jegliche andere Quellen zur Ermittlung von Todesmärschen auszuwerten. Mithilfe dieser Unterlagen wurde eine mögliche Identifikation der dort Begrabenen angestrebt.10 Das Programm wurde demzufolge als »Attempted Identification of Unknown Dead« bezeichnet.

Die Durchführung eines solchen Programms wurde bereits im Juli 1947 im Central Tracing Bureau diskutiert.11 Neben vielen anderen Gründen, die letztendlich zur Initiierung des Programms führten, mag auch der stetige Erhalt neuer Dokumente zur Erfüllung des Mandats des ITS eine wesentliche Motivation gewesen sein.12

Die Abteilung stützte ihre Arbeit auf verschiedene Quellen. Hierfür waren zunächst die von den Alliierten angeforderten Meldungen der Gemeinden über Gräber mit »unbekannten Toten« wesentlich, die seit Anfang 1946 im Central Tracing Bureau oder den jeweiligen Zonensuchbüros eintrafen. Ebenso zog man die Meldungen der Bürgermeister zu Rate, die diese über den Verbleib so genannt nicht-deutscher Staatsbürger und deutscher NS-Verfolgter auszustellen hatten. Weitere Quellen waren Krankenhausdokumente, Aussagen von Überlebenden oder Unterlagen der Polizei. Sofern die Untersuchungen zu einem Resultat führten, so wurde dieses vorsichtig zunächst als versuchte Identifizierung verstanden. In einem nächsten Schritt wurden nach Nationalitäten geordnete Listen angefertigt, die anschließend den jeweils zuständigen National Tracing Bureaus zur Überprüfung und damit zur eindeutigen Identifikation der Personen übersandt wurden.13

Das Programm Attempted Identification of Unknown Dead wurde im Jahr 1951 noch vor Vollendung seiner Arbeit eingestellt.14 Die für das Programm und durch die Abteilung zusammengetragenen Informationen und Materialien wurden auf Grund der bereits initiierten Gegenprüfung durch die National Tracing Bureaus im Zustand ihrer letzten Bearbeitung »eingefroren«, d.h. die Dokumentation bildet einen laufenden Arbeitsprozess ab.

In einem wesentlich geringerem personellen Umfang arbeite die Documents, Intelligence and Information Unit, später Documents Intelligence Section, eine weitere Abteilung des Records Branch, ab 1949 an der Auswertung aller zur Verfügung stehenden Unterlagen, die Aufschluss über Todesmärsche geben konnten, um Routenverläufe einzelner Todesmärsche zu rekonstruieren.15 Bis zur Auflösung der Abteilung im Juni 1950 konnten abschließende Berichte zu den Konzentrationslagern von Buchenwald, Dachau, Mittelbau-Dora, Flossenbürg, Natzweiler, Neuengamme und Sachsenhausen sowie deren Außenkommandos verfasst werden.16

Die Auswertungsarbeit der Documents Intelligence Section war insofern umfassend, als sie bewusst auf Erkenntnisse parallel laufender Nachforschungen zum Lager,- und Außenlagersystem der Konzentrationslager im Rahmen der Erstellung des Catalogue of Camps and Prisons, Volume II zurückgegriffen hat.17 Ermittelte Streckenverläufe sollten dazu dienen, bislang noch unentdeckte Gräber zu lokalisieren sowie die Orte anzugeben, in denen Ermittlungen dann intensiviert werden sollten.18 Als erstes Hilfsmittel wurde eine Kartei eingeführt, die alphabetisch nach Orten angelegt ist, durch die Todesmärsche gingen oder aber Gräber aufgefunden wurden, in denen Opfer von Todesmärschen beerdigt worden waren.

Ausblick

Der Archivbestand des ITS zu Todesmärschen stellt im Wesentlichen die Dokumenten- und Arbeitsmittelsammlung des Programms »Attempted Identification« dar. Innerhalb dieser Sammlung finden sich Auswertungen, Reports und Erhebungen früheren Datums sowie anderer Stellen, die zu Auswertungszwecken des Programms lediglich zusammengeführt wurden.

Das Programm »Attempted Identification« wurde vor seiner Fertigstellung abgebrochen. Sein vordringliches Ziel war es, die unbekannten Toten zu identifizieren. Es liegen keine Einschätzungen der damaligen Leitung des ITS vor, die einen Einblick darüber erlauben, ob das Programm seinen Zielen nahe kam oder nicht. Eine quantitative Einschätzung erlaubt aber eine statistische Auswertung vom 15. Februar 1951. Bis zum betreffenden Datum wurde zu 23 Friedhöfen ermittelt. Insgesamt wurden 2682 Inhaftierungsnummern festgestellt, von denen 1435 identifiziert wurden sind.19

Sebastian Schönemann ist Soziologie und Politikwissenschaftler. Seit 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forschung des Internationalen Suchdienstes.

1 Der Umfang des Teilbestandes beträgt 9 lfm.

2 Directorate of Prisoners of War and Displaced Persons, Recommendations of the Directorate of Prisoners of War and Displaced Persons regarding the Establishment of a Central Tracing Service for United Nations’ Missing in Occupied Germany, 13.9.1945, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 12, 82495274.

3 Death Marches (Marches de la Mort): Routes and Distances, Vol. I–III, 19th March 1946, 28th May 1946, 15th July 1946, siehe: ITS Digitales Archiv, 5.3.3, Ordner 10.

4 Central Tracing Bureau, Minutes of the Meeting of the Coordinating Committee, 25.3.1946, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 30, 82501257.

5 Insofern eine Zusammenarbeit und ein Informationsaustausch mit den National Tracing Bureaus in den späteren Staaten des Ostblocks möglich war, wurde dies durchgeführt. Resultat einer solchen Zusammenarbeit war bspw. der Besuch des Leiters der CTB Documents Intelligence im NTB der Tschecho-slowakei im Juni 1946. Dabei wurde ein vollständiger Bericht des tschechoslowakischen NTB zum Ermittlungsstand über Todesmärsche übergeben. Siehe: Brumlikova, Reconstruction of the so called death and hunger-marches, ITS Digitales Archiv, 5.3.3, Ordner 2, 84618694.

6 Central Tracing Bureau, Circular [1946], ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 74, 82514614.

7 Minutes of the Meeting concerning »Marches de la Mort« held 29 [1946] April in Arolsen, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 30, 82501280.

8 Ossenberg, Uwe, 2009, Die Dokumentenbestände des Internationalen Suchdienstes, Bad Arolsen: Eigenpublikation, S.2–14.

9 Das CTB wurde mit dem Antritt der IRO-Administration in International Tracing Service (ITS) umbenannt.

10 International Tracing Service of IRO, Annual Report of the Director 1950, Arolsen, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 45, 82505937.

11 Schreiben von A.J.Wittamer an Flohr, Plannings and Suggestions, Records Division, vom 15. Juli 1947, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 42, 82504638; ITS Suggested Organisation of the International Tracing Service, 13.6.1947, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, 82502954.

12 Schreiben des Direktors ITS M.Thudichum an das norwegische Zentrale Suchbüro (CTB), vom 27. April 1951, ITS Digitales Archiv, 5.3.2, Ordner 22, 84611545.

13 Ebd.

14 Rundschreiben des Direktors M.Thudichum vom 25.September 1951, ITS Digitales Archiv, 5.3.2, Ordner 22, 84611436.

15 Im August 1949 wurde die Dokumentenanschaffung veranlasst und begonnen. Siehe: Schreiben des Chief, Records Office, an US Zone Division ITS vom 4.8.1949, ITS Digitales Archiv, 5.3.3, 84625535.

16 International Tracing Service of IRO, Annual Report of the Director 1950, Arolsen, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 45, 82505937.

17 International Tracing Service, 1950, Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German-Occupied Territories. Sept. 1st, 1939 – May 8th, 1945. Volume II, Giessen: Bruehl’sche Universitätsdruckerei.

18 Ein besonderes Programm war hier bspw. der von der US Division durchgeführte Graves Recheck im Land Bayern. Flächendeckend wurde ab 1949 die Lokalisierungsarbeit zu unbekannten Gräbern fortgesetzt, die ausdrücklich das Suchen nach Gräbern von Todesmarschopfern einschloss. Der Direktor des ITS sagte dazu: “Graves inside and outside cemeteries are checked, thus ensuring that the death marches are covered.”, siehe: Minutes of Meeting of the Liason Officers on 12 January 1949, ITS Digitales Archiv, 6.1.1, Ordner 42, 82504781.

Die Ergebnisse des Programms mündeten im Catalogue of Single and Mass Graves of Unknown -Concentration Camp Prisoners who died in Bavaria during the Period April – May 1945 and Alphabetical Index of Localities von August 1949, siehe: ITS Digitales Archiv, 5.3.2, Ordner 9, 84606834.

19 ITS, Special Assignment Section, Attempted Identification of Unknown Dead up to 15.2.1951, 14.2.1951, ITS Digitales Archiv, 5.3.2, Ordner 22, 84611590.