Aktuelles
"Niemand wird vergessen"
An die Auflösung des KZ-Nebenlagers Lieberose wurde gestern im dortigen Museum am Mahnmal gedacht. Als Gastredner sprachen der italienische Politologe Gianfranco Ceccanei und der Schauspieler Michael Becker. Zwei Oberschüler, die aus Jamlitz stammen, lasen Texte von Häftlingen vor.
Märkische OderzeitungHotel Silber - Beteiligt sich die Stadt doch an der Gedenkstätte?
Im Sommer 2011 hat die neue Landesregierung entschieden, die frühere Gestapo-Zentrale – das Hotel Silber – in der Dorotheenstraße 10 nicht abzureißen, sondern in eine Gedenkstätte umzuwandeln . Gerade wird hinter den Kulissen gerungen, welche Größenordnung das Haus haben soll und wer wie viel bezahlt.
Stuttgarter Zeitung"Jeder in Hinzert muss damals vom Lager gewusst haben"
100 Besucher der Gedenkstätte SS- Sonderlager KZ Hinzert haben sich über die dunkle Vergangenheit in der unmittelbaren Heimat informiert. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Soldaten am 27. Januar. Seit 1996 wird an diesem Tag der Opfer der Nationalsozialisten gedacht.
Trierischer VolksfreundEhemaliger Leiter der Gedenkstätte Auschwitz gestorben
Der langjährige Leiter der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau ist am Jahrestag der Befreiung des Lagers gestorben. Kazimierz Smolen starb am Freitag im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus im südpolnischen Oswiecim nahe dem ehemaligen Lager, wie ein Sprecher der Gedenkstätte mitteilte.
RheinpfalzKlares Bekenntnis zur Schuld der deutschen Psychiater
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Vortragssaal in der Bernburger Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie". Anlässlich des Tages des Gedenkens der Bundesrepublik Deutschland an die Opfer des Nationalsozialismus hatte die Leiterin der Gedenkstätte, Ute Hoffmann, zu einer Gedenkveranstaltung am Freitag geladen.
Mitteldeutsche ZeitungStreit um NS-Gedenkstätte
Der Streit um die Errichtung einer Gedenkstätte für die Schwetzinger Opfer des Nationalsozialismus ist in der Spargelstadt eskaliert. Die Stadt hatte dafür 2010 einen künstlerischen Wettbewerb ausgeschrieben, den der Böblinger Künstler Michael Deiml gewonnen hatte. Anfang 2011 erhielt sein Konzept den Zuschlag. Ein Jahr später ist das Makulatur: Am Donnerstagabend beschloss der Gemeinderat eine Neuausschreibung.
MorgenwebEin Historiker kämpft um die "Geheimakte Klaus Barbie"
Man nannte ihn den "Schlächter von Lyon": Klaus Barbie zählte zu den brutalsten Kriegsverbrechern der Nazis. Nun deutet einiges darauf hin, dass er bis in die 80er-Jahre vom Bundesverfassungsschutz protegiert wurde.
DeutschlandradioYad Vashem langfristig aus deutscher Kasse gefördert
Jahrzehntelang gab es keine offiziellen Kontakte zwischen Yad Vashem und der Bundesregierung. Jetzt wird die Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem langfristig aus der deutschen Staatskasse gefördert. Westerwelle spricht von einem "Programm gegen das Vergessen".
Der SternDeutschlands wahre Schulden
Das Urteil des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag, das Deutschland vor Entschädigungszahlungen an Zwangsarbeiter bewahrt, ist juristisch korrekt. Gerecht ist es nicht.
Der TagesspiegelKeine Entschädigung für italienische Opfer der Wehrmacht
Wer in Italien unter den Massakern der Wehrmacht gelitten hat, kann nicht mehr auf Entschädigung hoffen. Das Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag ist völkerrechtlich bedeutsam.
Der TagesspiegelDeutschland muss nicht jedes NS-Opfer entschädigen UN-Gericht verbietet Urteile italienischer Gerichte Klagerecht der Überlebenden eingeschränkt
Deutschland kann nicht verpflichtet werden, Opfern der NS-Herrschaft individuell Entschädigung zu zahlen. Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag, das höchste Gericht der Vereinten Nationen, entschied am Freitag, dass Überlebende von Nazi-Verbrechen und ihre Angehörigen ihre Ansprüche gegen Deutschland auch nicht dadurch geltend machen können, dass sie im Ausland klagen – die Staatenimmunität gelte auch in diesem Fall, stellte das Gericht fest.
Der TagesspiegelZeitzeugen-Portale
Die Freie Universität Berlin bietet als erste Institution in Deutschland Zugang zum digitalen Zeitzeugen-Archiv „Refugee Voices“. Dieses Archiv wurde von der Wohlfahrtsorganisation „Association of Jewish Refugees“ (AJR) in Großbritannien angelegt.
DamalsStasi wollte Neonazis nicht wahrhaben
Der Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde, Roland Jahn, sieht Gründe für den Rechtsextremismus in Ostdeutschland auch in der Entwicklung in der DDR. "Die Stasi-Akten belegen, dass es in der DDR Rechtsextremismus gab - in der Öffentlichkeit und im Verborgenen"
Frankfurter RundschauJuden nicht auf Auschwitz reduzieren
Günther Jauch ließ über die Frage diskutieren, ob Auschwitz in Vergessenheit gerate. Der programmierte Konsens der Sendung half weder der Unterhaltung noch der Aufklärung.
FAZAuschwitz – zu monströs für eine Talkshow
Spukt der Judenhass noch immer in den Köpfen? Eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag diskutierte Günther Jauch mit seinen Gästen die deutsche Erinnerungskultur.
WELT ONLINENeuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
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Veranstaltungen
- 01.03.2012 - 02.03.2012
Ein Ort mit zwei Themen: Jüdische Geschichte und NS-Terror
Haus der Region, Hannover
Tagung / Seminar / Workshop - 06.02.2012
Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie
Lesung - 07.02.2012
"... sind Beamte, die im Verdacht fortschrittlicher Gesinnung stehen, durch waschechte Reaktionäre ersetzt worden."
Führung - 07.02.2012
Neuere Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Buchpräsentation - 08.02.2012
Nationalsozialismus in Bremen: Selbstforschendes Lernen an historischen Orten und im Internet
Tagung / Seminar / Workshop - 09.02.2012
Texte und Musik gegen das Vergessen
Lesung, Bühne



