Veranstaltungen

25. März 2017 , 11:00 Uhr - 15:30 Uhr
Tagung / Seminar / Workshop

Antisemitismus als Staatsdoktrin

Programm:

Antisemitismus war ein zentrales Element der nationalsozialistischen Ideologie. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde Antisemitismus zur Staatsdoktrin. Es folgte die Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden aus allen Gesellschafts- und Lebensbereichen, die im Völkermord an den europäischen Juden mündete.

Das Seminar behandelt an konkreten Beispielen die Radikalisierung der Verfolgung der Münchner Juden unter nationalsozialistischer Herrschaft. Auf Grundlage ausgewählter Fotos und Dokumente sowie unter Einbeziehung von Zeitzeugeninterviews werden die ideologischen Grundlagen und Etappen der Verfolgungspolitik vorgestellt.

Die Teilnehmenden lernen zudem Biografien von Verfolgten kennen, nehmen Täterinnen und Täter wie den Münchner Oberbürgermeister Karl Fiehler in den Blick und diskutieren das Verhalten der Mehrheitsgesellschaft.

Der Workshop ist kostenlos, die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung unter: bildung.nsdoku@muenchen.de oder +4989-233-67007

Ort:

Veranstalter: