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20. September 2017 , 19:00 Uhr
Zeitzeugen Gespräch

Bogdan Bartnikowski: Erinnerungen hinter Stacheldraht

Programm:

Bogdan Bartnikowski, geboren 1932, wurde im Alter von zwölf Jahren in das KZ Auschwitz-Birkenau verschleppt. Er überlebte das Vernichtungslager und auch die Evakuierung nach Sachsenhausen, wo er bei der Enttrümmerung Berlins helfen musste. Nach dem Krieg arbeitete er als Journalist und Autor. Seine traumatischen Kindheitserinnerungen schrieb er in den 1960er Jahren nieder.

Als Bartnikowski 1969 in Polen sein Buch „Eine Kindheit hinterm Stacheldraht" veröffentlichte, berührte er ein Thema, das bis dahin weitgehend unbekannt war. Dass nicht nur Erwachsene im Zweiten Weltkrieg zu Tausenden in den Arbeits- und Vernichtungslagern „verschwanden“, sondern auch Kinder, wurde lange Zeit verschwiegen.

In seinen Erinnerungen beschreibt Bogdan Bartnikowski seine Kindheit in Holzbaracken, hinter Mauern, Zäunen und Gittern aus der Perspektive des Kindes. Neben persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen erzählt er parallel auch von den Schicksalen seiner Mithäftlinge und anderer polnischer Kinder aus dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

Bogdan Bartnikowski spricht mit Jakub Deka (Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung). Das Gespräch wird konsekutiv auf Polnisch und Deutsch übersetzt.

Der Eintritt ist frei.

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