Veranstaltungen

29. Juli 2017 , 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Lesung Gespräch

Kontinuitäten der Ausgrenzung

Programm:

In dem Buch „Spiel auf Zeit – NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung" dokumentieren Nina Schulz und Elisabeth M. Urbitsch die Vielfalt der Verfolgungsgeschichten im Zweiten Weltkrieg und daraus resultierender Menschenrechtsverletzungen. Sie zeigen, dass spezifische NS-Verbrechen weder anerkannt noch entschädigt wurden und werden. Diese Nicht-Entschädigung als verweigertes Menschenrecht steht im ersten Teil der Veranstaltung im Mittelpunkt.

Im Anschluss daran werden gegenwärtige Diskriminierungen und die fortdauernde Missachtung von Menschenrechten am Beispiel der Roma im Kosovo in einem Podiumsgespräch erörtert. Zwangsweise Rückführungen von Roma in den Kosovo führen zu erneuter Diskriminierung und Ausgrenzung. Ebenfalls diskutiert werden Kontinuitäten und Analogien zu historischen Prozessen der Ausgrenzung und Verfolgung der Sinti und Roma in Deutschland.

Ein Kooperationsprojekt der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Evangelischen Akademie der Nordkirche und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Hamburg im Rahmen des Ohlsdorfer Friedensfestes.
Eintritt frei.

Flyer

Ort:

Am Bombenopfer-Mahnmal, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg

Veranstalter: