Veranstaltungen

13. Mai 2018 , 14:00 Uhr
Lesung

Machandel

Programm:

In der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald findet anlässlich des Internationalen Museumstages am eine besondere Veranstaltung statt: Die Berliner Schriftstellerin liest aus ihrem Roman „Machandel“, in dem die Autorin aus „umfangreichem historischem Material zwischen Mythos und Realität beseelte Lebensgeschichten“ entstehen lässt, so die Literaturkritikerin Michaela Schmitz im Deutschlandfink.

 

In dem kleinen mecklenburgischen Dorf Machandel treffen bei Kriegsende 1945 Gestrandete und Überlebende wie der auf dem Todesmarsch befreite Sachsenhausen-Häftling Hans Langner zusammen. Von hier aus spannt Regina Scheer in ihrem 2014 erschienenen Roman den Bogen von den 1930er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart.

 

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität. Von 1972 bis 1976 arbeitete sie bei der Wochenzeitschrift „Forum“, deren Redaktion wegen „konterrevolutionärer Tendenzen“ aufgelöst wurde. Danach war sie freie Autorin von Reportagen, Essays und Liedtexten und Mitarbeiterin der Literaturzeitschrift „Temperamente“. Nach 1990 arbeitete sie an Ausstellungen, Filmen und Anthologien mit und veröffentlichte mehrere Bücher zu deutsch-jüdischer Geschichte. „Machandel“ ist ihr erster Roman, für den sie 2014 den Mara-Cassens-Preis erhielt.

 

Zu der Veranstaltung laden wir allen Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

 

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