Veranstaltungen

1. August 2010 - 14. August 2010
Workcamp

Zwangsarbeit während der NS-Zeit

Programm:

Deutsch-russisches Workcamp

Im „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“ waren von Januar 1944 bis zum Kriegsende 1945 mehr als 2.000 Menschen aus 17 Nationen inhaftiert, die unter dem Kommando der Gestapo zur Arbeit im angrenzenden Eisenhüttenwerk und zur Trümmerbeseitigung und Minenräumung gezwungen wurden. Viele von ihnen verloren ihr Leben. Die meisten Gefangenen waren Zwangsarbeiter und kamen aus den Niederlanden und der Sowjetunion. Ihre Bestrafung diente zugleich der Abschreckung von über 25.000 zwangsarbeitenden Frauen, Männer und Kindern in der Region Osnabrück. Fast die Hälfte von ihnen stammte aus der Ukraine, Weißrussland und Russland. Die Gedenkstätte Augustaschacht wird seit sieben Jahren schrittweise mit viel freiwilliger Arbeit aufgebaut.


A     Hilfe bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen Lagergelände
S     Blickwechsel: Russen und Deutsche im Zweiten Weltkrieg und ihre Erinnerungen an Krieg und Zwangsarbeit; Arbeitserziehungslager Ohrbeck; Faschismus, Antisemitismus und Rassismus in Deutschland und in Russland heute
U     In einem Haus vom Deutschen Roten Kreuz
Q     Lust auf neue Sichtweisen und interkulturelle Begegnungen; Interesse am Thema

Ort:

Georgsmarienhütte bei Osnabrück

Veranstalter: