Sonderjustiz für Soldaten im Auslandseinsatz???
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,bitte gestatten Sie uns, Sie als Abgeordnete der Bundestagsausschüsse für >Recht< und >Verteidigung< auf eine ZUSAMMENSTELLUNG von Informationen aufmerksam zu machen, die unter dem Link http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/ veröffentlicht ist. Sie finden auf der Startseite in der Rubrik >Neuigkeiten< einige Texte, die in unserer Bundesvereinigung erarbeitet worden sind.
Zur Historie der angestrebten Entscheidung informiert eingehend:
Vortrag Dr. Surmann unter dem Link: http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/uploads/Dateien/Veranstaltungen/SurmannVortrag20111214Endfsg.pdf
Anlässlich der vor einigen Tagen bekannt gewordenen Pläne aus dem Bundesjustizministerium, eine bundeszentrale Sondergerichtsbarkeit für Soldat/innen in Auslandseinsätzen einzurichten, bitten wir Sie um Kenntnisnahme der Gründe für die strikte Ablehnung, die die Mitgliederversammlung unserer Vereinigung im Dezember 2011 geäußert hat.
Die Herren Ludwig Baumann (Bremen), Opfer der NS-Militärjustiz und Zeitzeuge, und Professor Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), ehem. Leiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamts (MGFA) und international renommierter deutscher Militärhistoriker, haben das Unverständnis über mangelndes Lernen aus der Geschichte in der vergangenen Woche an die Vorsitzenden aller Fraktionen des Deutschen Bundestages mit einem Brief bekräftigt, der als Datei beigefügt ist.
Wir bitten Sie auch dafür um Ihre Kenntnisnahme und danken für damit verbundene Aufmerksamkeit, insbesondere im Blick auf bevorstehende parlamentarische Beratungen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Knebel
Schriftführer im Vorstand der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V., Bremen
http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de
Anlage: PDF-Datei
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