Aktuelles

22. September 2021

Studie zu Umgang mit NS-Zeit: "Vieles liegt noch im Dunkeln"

Die Rolle vieler staatlicher Stellen während der NS-Zeit und danach ist immer noch unklar - das betrifft auch das Bundespräsidialamt. Deshalb hat Amtsinhaber Steinmeier eine Studie in Auftrag gegeben. Jetzt gibt es erste Ergebnisse.

Tagesschau
22. September 2021

Gedenkstätte hat neue Internetseite

Der Besuch ehemaliger Häftlinge in Haslach zeigt, wie wichtig die Gedenkstätte ist. Es leben nur noch vier ehemalige Häftlinge, aber inzwischen kommen die nachfolgenden Generationen, um mehr über das Schicksal ihrer Verwandten und Angehörigen zu erfahren. Die Seite "Erinnerungskultur" soll beispielhaft zeigen, dass man sich in und um Haslach mit diesem grausamen Kapitel der Geschichte auseinandersetzt. Beispielhaft sei der "Weg des Erinnerns", eine Initiative des Robert-Gerwig-Gymnasiums, genannt.

Schwarzwälder Bote
22. September 2021

Aschaffenburg will Wirken der Künstler aus der NS-Zeit zeigen

Im Lichthof des Aschaffenburger Rathauses informieren künftig Aufsteller über die NS-Vergangenheit zweier Männer, die an der Entstehung des Hauses beteiligt waren: Architekt Diez Brandi und Maler Hermann Kaspar. Die Stadt will damit offen umgehen.

BR24
22. September 2021

Kuratorenführungen zur Sonderausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager“ im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg gibt es am Wochenende die letzten beiden Kuratorenführungen.

Meetingpoint
22. September 2021

Sichtbares Zeichen in Tempelhof

Eine Ausstellung thematisiert Geschichte und Gegenwart der Polizei Berlin mit Blick auf das jüdische Leben in der Stadt.

Jüdische Allgemeine
22. September 2021

Vortrag zu Sobibor-Fund

Aus seinem Buch über die Fotosammlung aus dem Nachlass von Johann Niemann, dem stellvertretender Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor, liest der Historiker Martin Cüppers in Ludwigsburg.

Stuttgarter Nachrichten
22. September 2021

NS-Verbrechen in der Wissenschaft – Wie Universitäten mit ihrer Vergangenheit umgehen

Bauarbeiter stoßen an der FU Berlin auf eine Grube mit Knochen, an der Universität Straßburg tauchen Hautproben eines Mannes auf, den die deutschen Besatzer für eine Skelettsammlung ermordet hatten. Die Aufarbeitung der Medizinverbrechen im Nationalsozialismus hat an manchen Unis gerade erst begonnen. Mit ihrer menschenverachtenden Forschung hat die Wissenschaft die NS-Rassenpolitik legitimiert, z. B. am Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik. Wie gehen Unis mit ihrer Vergangenheit um? Werden sie den Opfern gerecht?

SWR2
22. September 2021

Der KZ-Kommandant aus Peine: Was von der Geschichte bleibt

Jürgen Gückel hat die Geschichte von Friedrich Hartjenstein aufgeschrieben, von der bis heute kaum jemand etwas wusste.

NDR
22. September 2021

Margot-Friedländer-Preis verliehen

Drei Geschichtsprojekte von Schülern und Auszubildenden aus Leipzig, Halle und Warburg (Nordrhein-Westfalen) sind am Montag mit dem Margot-Friedländer-Preis der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa ausgezeichnet worden.

Jüdische Allgemeine
22. September 2021

Forstrock gegen rechts

Das Forstrock-Festival in Jamel hat nach einer Corona-Zwangspause in diesem Jahr wieder lautstark Stimmung gemacht gegen Extremismus in Deutschland.

Jüdische Allgemeine
21. September 2021

Gedenkfeier für Opfer des Naziterrors im SS-Sonderlager/KZ Hinzert

Allein im Sonderlager wurden nachweislich mindestens 321 Menschen ermordet oder starben durch den Lagerterror an Krankheit, Entkräftung oder Hunger.

news-trier.de
21. September 2021

Gedenken an sowjetisches Internierungslager in Buchenwald

7.000 Menschen sind zwischen 1945 und 1950 im Speziallager Nr. 2 in Buchenwald bei Weimar gestorben und in Massengräbern verscharrt worden. Insgesamt waren mehr als 28.000 dort interniert, darunter 1.000 Frauen. Der größte Teil davon waren lokale NSDAP-Kader, Offiziere von Gestapo und SS, aber auch Jugendliche und Denunzierte. Für die Inhaftierten waren rechtsstaatliche Grundsätze allerdings außer Kraft gesetzt.

MDR.de
21. September 2021

Beihilfe zum Mord: 100-jähriger SS-Wachmann steht ab 7. Oktober vor Gericht

Ein 100 Jahre alter Mann muss sich als einstiger KZ-Aufseher wegen Beihilfe zum Mord in Tausenden Fällen vor einem Gericht in Brandenburg verantworten.

Berliner Zeitung
21. September 2021

Studierende des Studienwerks Villigst setzen KZ-Gedenkstätte in Stand

Neun Studierende waren jetzt an der Gedenkstätte des Außenlagers KZ Buchenwald im Einsatz. Nach den Vorarbeiten soll sich an der Gedenkstätte in Schwerte demnächst etwas ändern.

Hellweger Anzeiger
21. September 2021

Rote Beutel mit dem Wort »Ravensbrück« bedruckt

Schüler eines Berliner Oberstufenzentrums für Mediengestaltung engagieren sich in KZ-Gedenkstätte

nd-online.de
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Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stärken – Gedenkstättenarbeit sichern!

Presseerklärung des Verbandes der Gedenkstätten in Deutschland e.V. (VGDF)
und der Arbeitsgemeinschaft KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland

Call for Papers - Gedenkstätten- geschichte(n) KZ-Gedenkstätte Neuengamme

KZ-Gedenkstätten in postnationalsozialistischen Gesellschaften von 1945 bis heute –
Bestandsaufnahme und Perspektiven. Vom 16. - 18. Februar 2022. Einsendeschluss für Abstracts: 30. September 2021.

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