"language matters"

Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V.
Wanderausstellung, Foto: Archiv DZOK

Zum Umgang mit Hass-Sprache in Geschichte und Gegenwart

Mit dem Projekt „language matters – Zum Umgang mit Hass-Sprache in Geschichte und Gegenwart“ möchte das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. – KZ-Gedenkstätte junge Menschen befähigen, demokratiefeindliche und menschenverachtende Sprache in Geschichte und Gegenwart zu erkennen, sie kritisch in Frage zu stellen und Gegenpositionen zu entwickeln. Mit unterschiedlichen Bildungsformaten wurden bisher Schüler*innen aus Berufs- und Pflegefachschulen sowie Gymnasien und Gemeinschaftsschulen, FSJler*innen und BFDler*innen, Lehramtsstudierende und Multiplikator*innen der politischen Bildungsarbeit erreicht. Die Angebote reichen vom 45-minütigen Unterrichtsmodul über 3-Stunden-Workshops bis zum Mehrtagesprojekt. Sie können sowohl in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg als auch im Lernumfeld der Gruppen oder digital realisiert werden.

Dafür stehen didaktische Materialien, themenspezifische Lernangebote und die Ausstellung „‚Man wird ja wohl noch sagen dürfen…‘: Zum Umgang mit demokratiefeindlicher und menschenverachtender Sprache“ zur Verfügung. Sie ist bis 2022 als Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg zu besichtigen und kann als Wanderausstellung kostenlos entliehen werden. Die didaktische Handreichung „Man wird ja wohl noch sagen dürfen…“ ermöglicht die Auseinandersetzung mit menschenverachtender Sprache anhand der Themenfelder Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart. Die enthaltenen Arbeitsbögen mit historischem und aktuellem Bezug bieten eine Vielzahl multiperspektivischer Quellen.

Projekt auf der Website des DZOK Ulm

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