#WaswillstDutun?

KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Für das Projekt wurde auch die Kinderbuchautorin Martine Letterie interviewt, deren Großvater im KZ Neuengamme ermordet wurde. Ihre Romane über die Zeit des Nationalsozialismus stellt sie regelmäßig an Schulen und Gedenkstätten vor. Illustration: Paula Mittrowann, ©SHGL

Ein multimediales Projekt zur Gegenwartsrelevanz von Familiengeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus

Das Multimediaprojekt „#WaswillstDutun?“ fördert den Dialog über die Gegenwartsrelevanz von Familiengeschichten während der Zeit des Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieges. Ziel des Projektes ist es, Lernende mit diversen biographischen Bezügen dabei zu unterstützen, sich mit ihrer eigenen Familiengeschichte zwischen 1933 und 1945 auseinanderzusetzen, zu reflektieren, wie werteorientiertes und demokratieförderndes Handeln aussehen kann sowie Ideen für das gesellschaftliche Zusammenleben zu formulieren. Im Rahmen des Projektes wurden mehrere Videointerviews mit Nachkomm*innen von NS-Verfolgten aus unterschiedlichen Ländern sowie Studierenden eines Pilotprojektes mit verschiedenen Familiengeschichten geführt. Anschließend wurden Illustrationen zur Familiengeschichte und zum gesellschaftlichen Engagement der Gesprächspartner*innen angefertigt, die auf dem projekteigenen Instagram-Account präsentiert werden. Ausschnitte aus den Videointerviews  fließen in eine Online-Ausstellung ein, die im Sommer 2022 gelauncht werden wird. Zu dieser wurden pädagogische Materialien entwickelt und erprobt, die im Herbst 2022 in einer Multiplikator*innenschulung vorgestellt und kostenlos zum Download zur Verfügung stehen werden.

Instagram-Kanal des Projekts: @family.history1933tilltoday

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