News

12. Dezember 2000

NS-Opfer werfen Wirtschaft Gleichgültigkeit vor Regierungskoalition will staatlichen Anteil an Entschädigungsfonds auf keinen Fall erhöhen

Der Repräsentant der Jewish Claims Conference, Karl Brozik, hat der deutschen Industrie vorgeworfen, sich "gegenüber den NS-Opfern unverantwortlich zu verhalten". Die Regierung will sich von der Wirtschaft nicht unter Druck setzen lassen, den staatlichen Teil des Entschädigungsfonds für ehemalige Zwangsarbeiter zu erhöhen.
12. Dezember 2000

Rechtsextremer nach Brandanschlag in Haft

Weitere Täter hinter Attentat auf Synagoge vermutet .Der Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge wurde mit großer Wahrscheinlichkeit von Rechtsextremisten verübt. Ein 18-Jähriger aus Gotha wurde am Sonntag festgenommen. Gegen das Mitglied der rechtsextremen NPD erging Haftbefehl. Wie die Erfurter Staatsanwältin Silke Becker sagte, bestreitet der Verdächtige jede Tatbeteiligung. Die Spurenlage sei aber eindeutig..
12. Dezember 2000

Rechtsradikale Überfälle

In Erfurt gab es in der Nacht zu Ostermontag einen weiteren Vorfall mit offenbar rechtsradikalem Hintergrund, als vier Deutsche einen 22 Jahre alten Türken durch die Stadt hetzten und schließlich zusammenschlugen. In der Stadtmitte setzte sich der junge Mann mit einem Messer zur Wehr und verletzte einen seiner Peiniger am Rücken, wie die Polizei mitteilte. Die vier Angreifer im Alter zwischen 16 und 28 Jahren wurden festgenommen.
12. Dezember 2000

Stadtarchiv Reutlingen fuehrt Umfrage zum Thema "Umgang mit ZwangsarbeiterInnen der NS-Zeit in Kommunen, kommunalen Betrieben und Einrichtungen" durch.

Ziel des Projekts ist ein erster.Ueberblick zu folgenden Aspekten:.- Quellenlage.- lokaler Forschungsstand.- Projekte (Publikationen, Ausstellungen, Einladungen an ehemalige.ZwangsarbeiterInnen, lokale Entschaedigungsinitiativen).
12. Dezember 2000

Erklärung des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors vom 17. April 2000

Der Internationale Beirat der Stiftung Topographie des Terrors hat in seiner Sitzung am 17. April 2000 die aktuelle Krise um den von dem Schweizer Architekten Peter Zumthor geplanten Neubau der Stiftung eingehend erörtert. Er begrüßt und unterstützt die Erklärung des Stiftungsrats vom 7. April 2000..
12. Dezember 2000

Beschluß des Stiftungsrats der Stiftung Topographie des Terrors vom 7. April 2000 betr. den Stand des Neubaus der Stiftung

Der Stiftungsrat nimmt den Sachstandsbericht der Senatsbauverwaltung vom 27.3.2000 zur Kenntnis und weist auf den drohenden internationalen Ansehensverlust hin, der durch die gegenwärtige Debatte ausgelöst worden ist.
12. Dezember 2000

"Blätter" zeichnen Streiter für NS-Opfer aus

Die Blätter für deutsche und internationale Politik würdigen "ein kleines mit bescheidenen Mitteln arbeitendes Team", das sich in den vergangenen Jahren engagiert für die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter eingesetzt hat: Den Demokratiepreis...
12. Dezember 2000

Gericht weist NS-Opfer ab - Dresdner Bank muss nicht für KZ-Gräuel haften

Die Dresdner Bank kann nach Auffassung des Landgerichts Frankfurt am Main trotz ihrer Kredite an die SS rechtlich nicht für Gräueltaten in Konzentrationslagern Nazi-Deutschlands zur Verantwortung gezogen werden.
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