Mitarbeitende in der Kommunikation (m/w/d)

Bewerbungsfrist
11. Dezember 2022
Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht

Die Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht bieten Ihnen unter Vorbehalt der Bewilligung von dafür beantragten Fördermitteln eine Stelle im Bereich Kommunikation (m/w/d) in Teilzeit (30 Wochenstunden) ab 1. Januar 2023 befristet bis zum 31. Dezember 2024 an. Tätigkeiten an Wochenenden und Abenden sind je nach Aufgabenverteilung bei entsprechendem Zeitausgleich zu erwarten. Die Stelle ist im Rahmen der Projektlaufzeit auf 2 Jahre befristet zu besetzen. Die Vergütung richtet sich nach TV-L E 11.

Geboten wird:

  • ein unbefristeter Arbeitsvertrag ab Januar 2023
  • eine Vergütung nach TV-L E 11 bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39,8 Stunden
  • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum
  • ein engagiertes, wertschätzendes und kollegiales Team
  • eine lebendige und junge Stadt mit zahlreichen Angeboten für Freizeitgestaltung

 

Den Gedenkstätten sind Vielfalt und Chancengleichheit ein besonderes Anliegen. Sie wünschen sich neue Perspektiven und Expertisen und freuen sich über Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Aus Gründen der Gleichbehandlung wird darum gebeten, auf ein Foto zu verzichten.

Fragen zur Stelle beantwortet der Geschäftsführer der Gedenkstätten, Dr. Michael Gander. Die Vorstellungsgespräche sind vom 14. bis 17.12.2022 geplant und können in Präsenz oder Online stattfinden.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung gerne ab sofort und in digitaler Form bis zum 11.12.2022 an

Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht e.V.

z.H. Dr. Michael Gander

Zur Hüggelschlucht 4

49205 Hasbergen

michael.gander@remove-this.augustaschacht.de

Weitere Informationen

Wer und wo ist es?

Die Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht bestehen aus der Gedenkstätte Gestapokeller im ehemaligen Dienstsitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Zentrum von Osnabrück und der Gedenkstätte Augustaschacht auf dem Gelände des früheren Arbeitserziehungslagers (AEL) Ohrbeck in Hasbergen. Sie zeigen die Dauerausstellung „Polizeigewalt und Zwangsarbeit“. Die beiden Gedenkstätten repräsentieren in Stadt und Landkreis Osnabrück wesentliche Teile der Zeitgeschichte und kooperieren mit anderen Akteuren der Erinnerungskultur regional, überregional und international. In den von einem bürgerschaftlichen Verein getragenen Gedenkstätten arbeiten zwölf Mitarbeitende in verschiedenen Vertragsverhältnissen und zwanzig Freiwillige.

Im Rahmen des Bildungsagenda NS-Unrecht der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft beabsichtigen die Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht das partizipative Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts - Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen“ durchzuführen. Dabei werden die vergessenen Zwangsarbeitslager auf Fußball- und Sportplätzen als Orte der NS-Zwangsarbeit durch die partizipative Arbeit von Fußballvereinen, Fanprojekten und Gedenkstätten in einer interaktiven digitalen Karte im deutschsprachigen Raum sichtbar und für die Bildungsarbeit nutzbar gemacht. Das Ziel ist, zu zeigen, dass das Verbrechen der Zwangsarbeit nicht in einem isolierten Raum stattfand, sondern mitten in der Gesellschaft verankert war. Die mangelnde Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit begünstigte in der Nachkriegszeit die Verdrängung dieser Zwangsarbeitslager aus der Erinnerung. Durch das Projekt sollen fußballafine und historisch interessierte Menschen für die aktive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit gewonnen werden und bleibende Zeichen der Erinnerung im digitalen Raum und an den vergessenen Lagerstandorten gesetzt werden. Vier Mitarbeitende in den Bereichen Recherche und Koordination, Kommunikation, Bildungsarbeit, sowie Verwaltung sollen das Projekt verwirklichen.

Aufgaben

  • Kommunikation des Projektes nach außen in digitalen und analogen Formaten
  • Vernetzung mit Fanprojekten, Sportvereinen und Akteur:innen im Vereinsumfeld
  • Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Website, Social Media, Flyer, Anzeigen etc.)

Anforderungen

  • Ein Studienabschluss (B.A., M.A. bzw. Master vergleichbar) aus den Kommunikationswissenschaften oder aus einem anderen tätigkeitsrelevanten Fach
  • Berufliche Erfahrungen in Partizipationsprojekten mit digitalen Schwerpunkten
  • Selbstverständlicher Umgang mit gängigen Office-Programmen und die Bereitschaft, sich Kenntnisse in der Benutzung verschiedener Software anzueignen
  • Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Einsatzbereitschaft, Kreativität, organisatorisches Geschick und soziale Kompetenz
  • Interesse am Fußball und der Fanszene

 

Zudem gewünscht:

  • Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, der Sport- und ggf. Fußballgeschichte sowie Einblick in aktuelle erinnerungskulturelle Themen
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