Für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin‑Schöneweide sucht die Stiftung Topographie des Terrors voraussichtlich zum 1. August 2026 eine wissenschaftlich ausgewiesene Persönlichkeit für die Position der
Wissenschaftlichen Mitarbeit zu NS-Zwangsarbeit in Berlin (m/w/d) und stellvertretenden Hausleitung
Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide befindet sich am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeiterlagers inmitten eines Wohnbezirks. Seit 2006 macht es hier das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter*innen ausgebeutet wurden.
Die unbefristete Vollzeitstelle mit einer Wochenarbeitszeit von derzeit 39,4 Stunden wird nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L, Entgeltgruppe 13) vergütet. Bei einer regelmäßigen 5‑Tage‑Woche erhalten Sie 30 Tage Erholungsurlaub sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Belange. Außerdem bieten wir eine Arbeitgeberzuzahlung zum Deutschlandticket Job.
Wir bieten Ihnen eine offene, diskriminierungssensible und wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem kollegialen Team mit flexiblen Arbeitszeiten (Gleitzeit), einer Jahressonderzahlung sowie einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung über die VBL.
Das Arbeitsgebiet umfasst insbesondere folgende Aufgaben:
Erforderliche Qualifikationen:
Wir fördern aktiv die Gleichstellung und Vielfalt unserer Mitarbeitenden.
Die Stiftung Topographie des Terrors ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt und setzt sich für ein wertschätzendes, vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein, das die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt.
Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von People of Color sowie von Menschen aller Religionen und Weltanschauungen, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten, von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie von Menschen aller Altersgruppen.
Wir streben eine Erhöhung des Anteils von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung an. Personen mit eigener oder familiärer Migrations‑ oder Fluchtgeschichte werden besonders ermutigt, sich zu bewerben.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen oder ihnen gleichgestellten Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt (§ 2 Abs. 3 SGB IX).
Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung den Online‑Button unten in der Stellenausschreibung im Bewerbungsportal.
Postalisch eingereichte Bewerbungen können nur bei Beilage eines ausreichend frankierten Rückumschlags zurückgesandt werden. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich Ende Juni 2026 statt.
Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Im Zusammenhang mit der Durchführung des Auswahlverfahrens und gegebenenfalls der Einstellung werden die Daten der Bewerber*innen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO elektronisch gespeichert und verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen (z. B. Fahrt‑, Verpflegungs‑ oder Übernachtungskosten), leider nicht erstattet werden können.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens zum 28. Mai 2026.