Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Vermittlung (w/m/d)

Bewerbungsfrist
5. Juli 2024
NS-Dokumentationszentrum München

Die Landeshauptstadt München

München ist vieles, vor allem eine Weltstadt, eine Gemeinschaft und eine Aufgabe. München braucht Menschen, die sich für diese Stadt mit über 1,5 Millionen Einwohnende einsetzen und mit ihren beruflichen Aufgaben die Landeshauptstadt mitgestalten wollen.

Das NS-Dokumentationszentrum München vermittelt die Geschichte des Nationalsozialismus mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft. In Ausstellungen, Veranstaltungen, Workshops und Seminaren und Rundgängen stellen wir die historischen Erfahrungen der Diktatur in einen aktuellen Kontext. Die Ideologie und Verbrechen des Nationalsozialismus sind Ausgangspunkt unserer Arbeit. Die Rolle Münchens als Entstehungsort und Hauptsitz der nationalsozialistischen Partei ist dabei von besonderer Bedeutung. Themen wie Krieg und Völkermord, Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und Flucht bilden ebenfalls zentrale Schwerpunkte.

Was erwartet Sie

Im Vermittlungs-Team des NS-Dokumentationszentrums arbeiten Sie interdisziplinär an der Schnittstelle von Forschung, Ausstellungen und Veranstaltungen. Sie haben die Möglichkeit, durch die Konzeption und Umsetzung von Vermittlungsinhalten für unterschiedlichste Projekte und diverse Zielgruppen für die Auswirkungen des Nationalsozialismus zu sensibilisieren und zugleich das Bewusstsein für das Positive zu stärken, das seit der Überwindung der Diktatur entstanden ist. Sie erstellen und begleiten rassismus- und antisemitismuskritische Fortbildungsprogramme für Multiplikator*innen und betreuen das freiberufliche Team der Referent*innen am NS-Dokumentationszentrum. Sie sind zudem verantwortlich für das Initiieren, Durchführen und Begleiten von Kooperationsprojekten und intensivieren damit die Vernetzung mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Akteuren der Erinnerungsarbeit. Aufgrund der anfallenden Aufgaben ist die Einbringung der Arbeitszeit zum Teil außerhalb der Kernarbeitszeiten, z. B. am Abend erforderlich.

Was wird geboten

  • selbstständige, eigenverantwortliche Bearbeitung des eigenen Betreuungsbereichs
  • eine unbefristete Einstellung inEGr. 13 TVöD (je nach Erfahrungsstufe von €4.628,76 bis €6.635,44 brutto im Monat bei Beschäftigung in Vollzeit)
  • Jahressonderzahlung sowie eine attraktive betriebliche Altersvorsorge, Vermögenswirksame Leistungen, einen Orts- und Familienzuschlag, Übernahme des Deutschlandtickets Job oder Zuschuss zur IsarCardJob (steuerfrei) und Leistungsorientierte Bezahlung
  • Möglichkeit zur Anmietung einer Werkmietwohnung der LHM
  • eine gute Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten, Arbeitsformen (z.B. Mobiles Arbeiten, Home-Office) und individuell wählbare Arbeitszeitmodelle
  • reservierte Betreuungsplätze in städtischen Kinderkrippen, Kindergärten und Horten
  • ein vielfältiges Angebot an Fort- und Weiterbildungen (individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, exzellente Formate und moderne Lernformen)
  • interne Weiterentwicklungsmöglichkeiten - unterschiedlichste Referate und Fachbereiche versprechen vielseitige Aufgaben
  • ein umfangreiches betriebliches Gesundheitsmanagement

Sie verfügen über

  • erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Geistes-, Sozial-, Erziehungs- oder Politikwissenschaften auf Masterniveau oder
  • eine Promotion mit dem Themenschwerpunkt Vermittlung bzw. diskriminierungskritische Bildungsarbeit
  • eine mehrjährige (mindestens 2 Jahre) Berufserfahrung in der praktischen und konzeptionellen Bildungsarbeit, besonders in der kulturellen Bildung oder der rassismus-/antisemitismuskritischen bzw. diskriminierungskritischen Bildungsarbeit.
  • Fachkenntnisse: zur Geschichte des Nationalsozialismus bzw. zur Geschichte von Rassismus und Antisemitismus, in der kulturellen, der zielgruppen- und der themenbezogenen sowie der diskriminierungskritischen Vermittlung
  • Kommunikationsfähigkeit, insbesondere das Beherrschen von Präsentationstechniken
  • Innovationsfähigkeit
  • Sichere Deutschkenntnisse (Wort und Schrift)
  • mindestens eine Fremdsprache

Die Landeshauptstadt München steht für Gleichstellung, Chancengleichheit und Antidiskriminierung, auch bei der Personalgewinnung. Deshalb erwarten wir von allen sich bewerbenden Personen Gleichstellungs- und Vielfaltskompetenz. Näheres zum allgemeinen Anforderungsprofil der Landeshauptstadt München, das Bestandteil dieser Stellenausschreibung ist, finden Sie hier.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung!

Bewerbungsfrist: 05.07.2024

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