Der Berliner Polizeivizepräsident Bernhard Weiß und sein Kampf für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie

Vortrag
26. Juni 2024
18:00 - Uhr
Ort: Moses Mendelssohn Zentrum, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Veranstalter: Moses Mendelssohn Zentrum

Im Wahljahr 2024 kämpft­ die Zivilgesellscha­ft in Brandenburg für die Verteidigung der Demokratie. Eine gesichert rechtsextreme Partei droht laut Umfragen stärkste politische Kra­ft zu werden. Immer mehr Menschen treibt die Frage um, ob sich die politischen Verhältnisse wieder so entwickeln, wie während der Weimarer Republik und in den Jahren bis 1933.

In der Vortragsreihe, zu der das Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ) Akteur*innen aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Einrichtungen einlädt, soll es nicht darum gehen, das Menetekel von 1933 an die Wand zu malen. Vielmehr wollen wir darüber diskutieren, inwieweit die Erfahrungen, die Jüdinnen und Juden bis 1933 als Angehörige einer bedrohten Minderheit, aber auch als Akteure im Kampf um die Verteidigung der Demokratie gemacht haben, dazu anregen können, die heutigen Herausforderungen zu bestehen.

In sechs Veranstaltungen werden Wissenscha­ftler*innen aus dem MMZ über Personen und Ereignisse aus der brandenburgisch-jüdischen Demokratiegeschichte berichten, um dann mit Vertreter*innen zivilgesellscha­ftlicher Einrichtungen deren aktuelle Relevanz zu erörtern. Gemeinsam mit dem Publikum wollen wir darüber diskutieren, wie die gegenwärtige Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates wirksam überwunden werden kann.

Der Berliner Polizeivizepräsident Bernhard Weiß und sein Kampf für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
Laura Brüggemann (MMZ) mit Maximilian Steinbeis (Chefredakteur von Verfassungsblog.de)

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