„Ich werde berühmt!“ Leben und Werk des Paul Goesch

Ausstellungseröffnung
12. Juli 2024
17:00 - Uhr
Ort: Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Ritterstraße 96, 14770 Brandenburg an der Havel
Veranstalter: Gedenkstätten Brandenburg an der Havel

Mehr als 30 Originalwerke des Künstlers Paul Goesch sind zum ersten Mal in Brandenburg an der Havel zu sehen! Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichte des Malers und Architekten, der zur künstlerischen Avantgarde der Weimarer Republik gehörte. Aufgrund seiner psychischen Erkrankung verbrachte Paul Goesch ab 1921 einen Großteil seines Lebens in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen. 1940 wurde er von den Nationalsozialisten in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel ermordet.

Die Ausstellung präsentiert Paul Goeschs Werk vor dem Hintergrund seiner Zeit und thematisiert die Verfolgung psychisch kranker Menschen im Nationalsozialismus. Sie wirft zudem Fragen zur gesellschaftlichen Wahrnehmung psychisch kranker Künstler*innen in der Gegenwart auf. Teil des Kurator*innen-Teams der Ausstellung sind 20 ehrenamtliche Ausstellungsmacher*innen, die in allen wichtigen inhaltlichen und gestalterischen Fragen mitentschieden haben. Realisiert wird das Projekt von der Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde, dem Stadtmuseum Brandenburg an der Havel sowie der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“.

Während der Vernissage stellen die ehrenamtlichen Ausstellungsmacher*innen die Ausstellung vor. Shady Darling (Gesang) und Tom George (Klavier) begleiten sie musikalisch. Im Anschluss führt die Theatergruppe der Otto-Tschirch-Oberschule in der St. Johanniskirche das Stück „Paul Goesch“ (Regie: Maren Werner, Michelle Schmidt) mit Szenen aus dem Leben des Künstlers auf.

Fragen richten Sie bitte an die Gedenkstätten Brandenburg an der Havel unter:
anmeldung-brb@stiftung-bg.de oder (03381) 7935-113

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