Die Europäische Sommer-Universität Ravensbrück findet jedes Jahr in der letzten Augustwoche als generationenübergreifende Konferenz in der Mahn- und Gedenkstätte statt. Sie richtet sich an einen interdisziplinären Kreis von Teilnehmenden, der sich aus Studierenden, Wissenschaftler:innen, Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung und weiteren Interessierten zusammen. Das vielfältige Programm enthält Vorträge, Führungen und Workshops, sowie Filmvorführungen und künstlerische Abendgestaltungen.
Die Veranstaltung greift aktuelle Themen aus der historischen Forschung und erinnerungskulturellen Diskursen auf. Den programmatischen Rahmen bilden die drei folgenden Eckpunkte: Nationalsozialistische Herrschaft in Europa, Frauen- und Geschlechtergeschichte, sowie die kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Gedächtnisgeschichte, immer auch im Hinblick auf die besondere Geschichte des Konzentrationslagers Ravensbrück. Ziel ist der Austausch und die Verknüpfung der wissenschaftlichen Forschung an KZ-Gedenkstätten mit der an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die Veranstaltung will den fachlichen Austausch und die Vernetzung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der auch auf der Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen, die im Rahmen eine Forschungsbörse aufgerufen sind aktuelle themenbezogene Abschlussarbeiten vorzustellen.
Die 17. Europäische Sommer-Universität wird unter dem Titel "Täter:innen – Bilder und Orte. Eine Herausforderung für Forschung und Vermittlung" vom 25.–29. August 2025 stattfinden.