Aktuelles

21. Februar 2020

Schutz vor rechtsrevisionistischer Geschichtsklitterung

Kultur- und Wissenschaftsministerin Schüle sichert brandenburgischen Gedenkstätten nach Gesprächen Unterstützung zu
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21. Februar 2020

Sprengstoff bei KZ-Gedenkstätte gefunden

Im Eingangsbereich der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Thüringen ist im Januar ein zündfähiger Sprengkörper entdeckt worden. Die genauen Hintergründe sind unklar.

Zeit Online
21. Februar 2020

NS-Zwangsarbeiter: Gedenkstätte in Unterlüß?

Dass es NS-Zwangsarbeiter in Unterlüß gab, ist der Gemeinde bekannt. Aber sie sieht sich nicht in der Pflicht, darauf hinzuweisen. Eine Bürgerinitiative setzt sich jetzt für eine Gedenkstätte ein.

NDR
21. Februar 2020

Virtuelle Zeitzeugen im Technikmuseum - Wie man noch lange mit Überlebenden des Holocaust sprechen kann

69388. Die Ziffern sind deutlich zu sehen auf der 94 Jahre alten Haut. Anita Lasker-Wallfisch hat den linken Ärmel ihrer Bluse hochgeschoben und zeigt ihren Unterarm mit der tätowierten Häftlingsnummer von Auschwitz. „Es ist naiv zu glauben, ich bräuchte eine Nummer, um mich zu erinnern.“ Lasker-Wallfischs Stimme ist klar zu hören, tief und bestimmt, sie sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem Sessel. Aber sie ist nur eine Projektion.

Der Tagesspiegel
21. Februar 2020

POLIN-Chef ausgetauscht

Nach langem Streit ernennt der Kulturminister einen neuen Direktor des jüdischen Museums – der alte fiel beim Staat in Ungnade

Jüdische Allgemeine
21. Februar 2020

Gespaltene Erinnerung

In der Tschechischen Republik streiten Historiker und Regierung über Geschichtsbilder. Die Leiterin der Gedenkstätte Lidice musste gehen, weil sie auch an eine verratene Jüdin erinnern wollte.

Frankfurter Allgemeine Zeitung
21. Februar 2020

Besucherplus in KZ-Gedenkstätten

Die KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen haben 2019 eine deutliche Besuchersteigerung verzeichnet. Zählte man 2018 noch 273.935 Besuche, waren es 2019 rund 15.000 mehr – exakt 288.670, wie die Gedenkstätte am Donnerstag mitteilte.

orf.at
21. Februar 2020

Zwischen Gewalterfahrung und „Vergnügen“

Sport war in den KZs und später auch in den Vernichtungslagern allgegenwärtig. Während mit dem „gewaltförmigen Sport“ die Lagerordnung in „die Körper der Häftlinge gezwungen wurde“, wie Veronika Springmann in ihrer Studie „Gunst und Gewalt – Sport in nationalsozialistischen Konzentrationslager“ schreibt, hatten die „Häftlinge beim Fußballspiel oder bei den Boxkämpfen die Möglichkeit ihre körperliche Stärke zu zeigen“ und darüber hinaus eine Gelegenheit „ihren Alltag zu organisieren und zu bewältigen''

HaGalil
21. Februar 2020

Den Kontinuitäten rechter Gewalt auf der Spur

Rassistische Gewalt, Rechtsterroristen, geplante Anschläge: Ob dieses Thema in der Bundesrepublik wirklich so neu ist, haben Historikerinnen und Historiker in Potsdam diskutiert – und angekündigt, die Forschung über rechte Gewalt zu intensivieren.

Deutschlandfunk Kultur
21. Februar 2020

Neue Strategien gegen Rechtsextremismus

Der rechtsextremistische Terror stellt Sicherheitsbehörden vor ein massives Problem. Laut BKA seien 50 Prozent der Täter vorher nicht polizeibekannt. Darauf müssten sich die Sicherheitsbehörden einstellen – und mehr Befugnisse zur Gefahrenabwehr erhalten, fordern Landespolitiker

Deutschlandfunk
21. Februar 2020

Nazi-Terror mitten in Deutschland

Für Christian Klemm haben Sicherheitsbehörden und AfD eine Mitschuld an dem Anschlag von Hanau

neues deutschland
20. Februar 2020

Finanz- und Innenministerium unterstützen die Neugestaltung des Gedenkortes KZ Oranienburg

Das Finanz- und Innenmisterium des Landes Brandenburg unterstützen die Neugestaltung des Gedenkortes KZ Oranienburg. Die Umgestaltung soll im Rahmen der Errichtung des neuen Studierendenwohnheims in der Berliner Straße Berücksichtigung finden.

Märkische Allgemeine
20. Februar 2020

NS-Erbe soll aufgearbeitet werden

Das Bundesverfassungsgericht will seine Anfangsjahre auf personelle Verflechtungen mit der NS-Zeit durchleuchten lassen. Schon jetzt ist klar: Ein Richter war eine besonders problematische Figur.

tagesschau
20. Februar 2020

Erinnerung an den Holocaust – Zeitzeugen-Gespräch per Video

Nichts kann jüngeren Generationen den Holocaust besser begreiflich machen als Menschen, die ihn erlebt haben. Zeitzeugen – wie die Cellistin und Ausschwitz-Überlebende Anita Lasker-Wallfisch – gibt es jedoch immer weniger. Neue Technik soll einen Dialog ermöglichen, selbst wenn die Zeitzeugen nicht (mehr) anwesend sind.

RND
20. Februar 2020

Brandenburger Gedenkstätten lehnen Pflichtbesuche von Schülern ab

Jüngst hat sich in einer Umfrage eine Mehrheit der Deutschen dafür ausgesprochen. Bei Brandenburger Gedenkstättenleitern stößt das jedoch auf Ablehnung. "Wir wollen auf keinen Fall Zwangsbesuche", sagte Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, am Mittwoch im Kulturausschuss des Landtags. Axel Drecoll, Chef der Einrichtung in Sachsenhausen, erklärte: "Bei dem Wort Pflicht zucken wir erst mal zusammen."

MOZ
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Programm und Anmeldung - 66. bundesweites Gedenkstättenseminar: Diversität - Partizipation - Inklusion, Vogelsang

Programm und Anmeldung

Dokumentation 65. bundesweites Gedenkstättenseminar Bad Arolsen 6/19

Die Dokumentation des Gedenkstättenseminars mit den Videos und Fotos ist nun online: https://arolsen-archives.org/lernen-mitwirken/lernen-mit-dokumenten/gedenkstaettenseminar/

Internationale Konferenz zur Geschichte und Erinnerung der nationalsozialistischen Konzentrationslager 29.9.2020 – 2.10.2020

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