Aktuelles

26. September 2018

Kooperation mit Gedenkstätte Hinzert: Schüler lernen Geschichte dort, wo sie passiert ist

Zwischen 50 und 70 junge Lehrer werden jedes Jahr in Trier am staatlichen Studienseminar für das Lehramt an Realschulen plus ausgebildet. Schon jetzt kommen regelmäßig einige Lehramtsanwärter des Fachs Geschichte mit ihren Schulklassen in die Gedenkstätte des SS-Sonderlagers/KZ Hinzert, um dort etwas über die Gräueltaten während der Nazi-Diktatur und die Schicksale der Gefangenen zu erfahren. 

Trierischer Volksfreund
26. September 2018

Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel erinnert an NS-Justiz

Mehr als 500 Menschen wurden an diesem Ort hingerichtet. Von der nationalsozialistischen Justiz verurteilt, starben die Männer und Frauen aus mehreren Ländern Europas im Strafgefängnis Wolfenbüttel, Es war in der Zeit eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland. Auf dem Gelände der heutigen Justizvollzugsanstalt soll zum Sommer 2019 ein internationaler Lernort entstehen, der sich den Schicksalen der Opfer widmet. Viele waren Widerstandskämpfer gegen deutsche Besatzer. 

Helmstedter Nachrichten
26. September 2018

Gedenkstätte Esterwegen bekommt Besuch aus Luxemburg

Nachdem deutsche Truppen 1940 das Großherzogtum Luxemburg besetzten, verpflichteten sie mehr als 10.000 jungen Männer zum Dienst in der Wehrmacht. Einen Streik gegen diesen Verstoß internationaler Konventionen schlugen die Besatzer blutig nieder und setzten die Luxemburger unter anderem in Arbeitslagern wie in Esterwegen ein. In Erinnerung an diese dunkle Zeit hat sich nach Kriegsende die Fédération des enrôlés de force gegründet, die zunächst hauptsächlich aus den zwangsrekrutieren Soldaten und ihren Familien bestand und heute von den Nachgeborenen fortgesetzt wird.  

Neue Osnabrücker Zeitung
26. September 2018

Immer wieder rechte Vorfälle in der Gedenkstätte Sachsenhausen

In der brandenburgischen KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen hat es in den vergangenen Monaten 15 Vorfälle mit rechtem Hintergrund gegeben. Darunter seien 2017 zwei und 2018 bislang vier Zwischenfälle mit Besuchern oder Besuchergruppen gewesen, die unter anderem Führungen gestört oder NS-Verbrechen verharmlost hätten, ... 

neues deutschland
26. September 2018

Gesprächsrunde: Wozu noch an die Nazizeit erinnern?

Ein Ziel war es, den Rundgang „Trier im Nationalsozialismus“ als Bildungsangebot zu etablieren, was gelungen ist und sich auch in einem Buch niedergeschlagen hat. Letztendlich wurde daraus eine feste Gruppe, die nicht nur die Rundgänge gegen das Vergessen organisiert, sondern auch mit anderen Projekten wichtige Impulse für die Erinnerungsarbeit in Trier setzt: Gedenkveranstaltungen zu zum Beispiel der Pogromnacht, Engagement gegen Neonazis, Ausstellungen mit Begleitprogramm, weitere Rundgänge wie „Stolpersteine erzählen“ und „NS-TäterInnen von nebenan“, Vortragsreihen und viele mehr. 

Trierischer Volksfreund
26. September 2018

»Die rote Linie wird bewusst immer weiter verschoben«

Josef Schuster über das Erstarken der AfD und judenfeindliche Übergriffe 

Jüdische Allgemeine
26. September 2018

Tabubrüche nehmen zu

Axel Drecoll, neuer Direktor der Brandenburgischen Gedenkstättenstiftung, erlebt rechte Tendenzen im Museumsbetrieb. Der 43-Jährige leitete zuvor den „Erinnerungsort Obersalzberg“. 

Nordwest-Zeitung
26. September 2018

NS-Gedenkstätte Vogelsang berichtet von steigender Zahl rechter Besucher

Sie hörten Vorlesungen über Rassenkunde und marschierten auf dem Vorplatz auf: In der "Ordensburg" Vogelsang in der Eifel schulten die Nationalsozialisten ihre Nachwuchskräfte. Insgesamt drei solcher Eliteschulen hatten die Nazis gegründet. Heute ist die ehemalige NS-Ordensburg eine Gedenkstätte. Der Ort soll an eines der schlimmsten Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.  

bento
26. September 2018

Identität zurückgeben

Was bewegt zwei junge Menschen, sich ein Jahr mit der Aufarbeitung einer schrecklichen Vergangenheit zu beschäftigen, die nicht ihre eigene ist? Anastasiia Lapteva aus Russland und Maeva Keller aus dem französischen Elsass haben im September ihren Freiwilligendienst mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in der KZ-Gedenkstätte Dachau begonnen. Dort arbeiten sie in der evangelischen Versöhnungskirche und am Gedächtnisbuch-Projekt mit und werden Rundgänge führen. Die 22-jährige Maeva Keller und die 21-jährige Anastasiia Lapteva wohnen gemeinsam in Dachau und glauben, dass sie auch voneinander viel lernen können. 

Süddeutsche.de
26. September 2018

Spaenle begrüßt Steinbruch-Stilllegung

Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle (CSU) hat die Absicht des Landtags begrüßt, den Granitabbau im Steinbruch von Flossenbürg 2024 zu beenden. Der Pachtvertrag zwischen Freistaat und Granitwerk soll dann nicht mehr verlängert werden. Danach könne das Areal komplett für die KZ-Gedenkstätte zur Verfügung stehen, sagte Spaenle.  

Süddeutsche.de
25. September 2018

Offener Brief an Seehofer : „Kein Geld für NS-Verharmloser“

Mehrere Leiter von Gedenkstätten warnen in einem Brief an Innenminister Seehofer vor der Erasmus-Stiftung der AfD: Sie verbreite ein revisionistisches Geschichtsbild.  

Frankfurter Allgemeine
25. September 2018

Gedenkstätte Ahlem: "Unter uns? Sinti in Ostfriesland und Leer"

Eröffnung der Sonderausstellung mit einem Vortrag zur Entstehung. 

FOCUS Local
25. September 2018

KZ Sachsenburg als Mahnung für die Demokratie

Über die historische Einordnung des NS-Konzentrationslagers informiert ein lesenswertes Buch. Es ist auch ein Plädoyer gegen rechte Kritik am deutschen "Gedenkkult". 

freiepresse.de
25. September 2018

Hiob vor der Hinrichtungsmauer

Werke des Bildhauers Fritz Koenig in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg  

Süddeutsche
25. September 2018

KZ-Gedenkstätte Ladelund: Garten der Begegnung wird eingeweiht

Am kommenden Sonntag wird das von freiwilligen Helfern mitgestaltete Areal eröffnet. 

Nordfriesland Tageblatt
Treffer 1 bis 15 von 32
z.Zt. keine Einträge

Offener Brief an Bundesinnenminister Seehofer

hier den Brief einsehen; hier die Petition unterschreiben

Fachtagung Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager Bestandsaufnahme, Perspektiven und Vernetzung

Weitere Informationen (pdf)

GedenkstättenRundbrief Nr. 189

English version (pdf)

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