Aktuelles

20. Juni 2018

Hamburger Dilettantismus

Von der Hamburger Stadthausbrücke aus organisierte die Gestapo den Nazi-Terror. Statt des geplanten Gedenkortes gibt es nun eine Debatte um eine Buchhändlerin. 

taz
20. Juni 2018

Ausstellung: „Zeugen für Menschlichkeit“

Die Ausstellung „Zeugen für Menschlichkeit“ über den christlichen sudetendeutschen Widerstand von 1938 bis 1945 ist noch bis 24. Juni in der Waldkraiburger Christkönig-Kirche und danach vom 26. Juni bis 4. Juli im Pfarrzentrum Maria Schutz in Waldkraiburg zu sehen. 

Oberbayerisches Volksblatt online
20. Juni 2018

Schatz über FPÖ-‚Einzelfälle‘: NS-Liederbücher und Hitler-Bildchen waren nur Spitze des Eisbergs

MKÖ-Broschüre hat FPÖ-Entgleisungen gesammelt; Kanzlerpartei ÖVP muss Stellung beziehen. 

Austria Presse Agentur
20. Juni 2018

Stasi-Gedenkstätte setzt Zusammenarbeit mit Förderverein aus

Der Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat die Zusammenarbeit mit dem Förderverein Hohenschönhausen vorläufig beendet. Das geht aus einer E-Mail an den Fördervereins-Vorsitzenden Jörg Kürschner hervor. „Mit Sorge beobachte ich die vermehrten inneren Konflikte in dem von Ihnen geleiteten Verein“, schreibt Knabe. 

Berliner Zeitung
20. Juni 2018

Die SED-Diktatur aufarbeiten heißt nicht, die NS-Zeit zu relativieren

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen hat am Dienstag zum zweiten Mal die Reißleine gezogen. Vor drei Wochen setzte Direktor Hubertus Knabe die Zusammenarbeit mit dem einstigen politischen Gefangenen Siegmar Faust aus. 

Berliner Zeitung
20. Juni 2018

»Meine Antwort auf Hitler«

Ein 81-Jähriger fährt mit dem Fahrrad von Berlin nach London, um an seine Rettung durch den Kindertransport zu erinnern. 

Jüdische Allgemeine
20. Juni 2018

Gesichter der letzten Deportation

Am 16. Juni 1943 schrieb Ruth Weinberger an ihre damals 15-jährige Tochter Hannah in England:
„Große Freude über deine Aprilnachricht! Verlegen morgen unseren Wohnsitz nach Osten. Sind guten Mutes, Alle gesund. Schreib Tante Grete. Innige Grüße, Mutter“ 

Main Post
20. Juni 2018

Jüdischer Flüchtling hält Erinnerung wach

Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges floh Ralph Dannheiser mit seinen Eltern aus Deutschland in die Vereinigten Staaten. Heute besucht der 80-Jährige deutsche Schulen, um die Erinnerungen an den Holocaust wachzuhalten. 

Frankfurter Allgemeine
20. Juni 2018

Führende DDR-Funktionäre hatten NS-Vergangenheit

Zwölf Jahre dauerte die Herrschaft der Nationalsozialisten - doch auch nach 1945 setzten wichtige NS-Kader ihre Karriere fort. Das galt auch für die selbsternannte antifaschistische DDR. Eine Studie gibt nun detaillierte Einblicke in die Innenministerien von Ost- und Westdeutschland. 

mdr
20. Juni 2018

Namensstreit kommt in Bewegung

In der Debatte um die umstrittene Widmung einer Hochschulstraße nach dem einst in Auschwitz tätigen Wissenschaftler Günther Adolphi deutet sich womöglich eine Lösung an. Wie Hochschulrektor Jörg Kirbs auf Anfrage der MZ erklärte, soll dem Stadtratsvorsitzenden die Zusammenfassung eines Expertengutachtens zur Rolle Adolphis während der NS-Zeit zur Verfügung gestellt werden. 

Mitteldeutsche Zeitung
20. Juni 2018

14-Jähriger setzt sich für Verlegung von Stolpersteinen ein

Angefangen hat es mit drei Namen. Wie ein 14-jähriger Schüler einer jüdischen Familie wieder ein Gesicht gibt. 

Berliner Morgenpost
20. Juni 2018

Vom Kooperieren und Überleben

Wer in einem Konzentrationslager mit einem anderen Häftling kooperierte, hatte größere Überlebenschancen: So lautete die These des US-Soziologen Elmer Luchterhand 1953. Erst jetzt, 65 Jahre danach, wird seine visionäre Dissertation als Buch veröffentlicht. 

ORF.at
20. Juni 2018

Überleben im Stammlokal der Nazis

Gisela Amode, Inhaberin des Bahnhofskiosks in Maisach, schaffte es, während der Herrschaft der Nationalsozialisten der Gestapo ihre jüdische Herkunft zu verbergen. 

Süddeutsche Zeitung
20. Juni 2018

Der Gürtel-Prügler und die „Märtyrer“-Frage

Der Syrer, der einen Israeli mit einem Gürtel angriff, hat zuvor bereits zwei Mal Bekanntschaft mit Polizei und Justiz gemacht. Knaan S. stellt sich dennoch als unbescholten dar. Die Opfer-Anwältin stellt ihm schließlich eine heikle Frage. 

Welt
20. Juni 2018

Berlins Kultursenator wendet sich gegen Israel-Boykotteure

Das „Festival Pop-Kultur“ sieht sich abermals Boykott-Aufrufen ausgesetzt. Dahinter steckt die BDS-Bewegung, die Israel isolieren will. Berlins Kultursenator Klaus Lederer wendet sich dagegen. 

Frankfurter Allgemeine
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Fachtagung Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager Bestandsaufnahme, Perspektiven und Vernetzung

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Call for Papers IC MEMO Annual Conference 2018 "Memory, Art, and Identity" Tel Aviv & Jerusalem, Israel, October 14-18, 2018

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GedenkstättenRundbrief Nr. 189

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