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25. Juni 2021

Mediation gescheitert: Streit um Gedenkstätte eskaliert

Der Streit um das Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof ist eskaliert: Mehrere Opferverbände sind aus dem Schlichtungsverfahren mit Investor und Kulturbehörde ausgestiegen. Sie lehnen den Einzug der Firma Wintershall Dea, die eine ausgewiesene Nazivergangenheit hat, in das Gebäude in der Hafencity strikt ab.

Hamburger Morgenpost
25. Juni 2021

NS-Opferverbände wehren sich gegen „Hausgemeinschaft“ mit Firma Wintershall

Das Hamburger Dokumentationszentrum Hannoverscher Bahnhof soll in einem Gebäude untergebracht werden, für das auch ein Unternehmen mit NS-Vergangenheit einen Mietvertrag bekommen könnte. In der Hansestadt wird auch an anderen Orten über das richtige Gedenken gestritten.

Welt
25. Juni 2021

Polens Präsident fordert Bau eines Gedenkorts für polnische NS-Opfer bis 2024

Ende Oktober hatte sich der Bundestag dafür ausgesprochen, dass es neben dem geplanten Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die NS-Besatzungspolitik in Europa einen eigenen Gedenkort für polnische Opfer gibt. Über den Standort gibt es noch Diskussionen.

Jüdische Allgemeine
25. Juni 2021

Gegen das Vergessen und Verleugnen

Thomas Geve (91) konnte lange Jahre nie über das sprechen, was er in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald erlebt hat. Seinen Kindern erzählte er davon, als sie 13 Jahre alt waren.

Sächsische.de
25. Juni 2021

Auf Spuren verborgener NS-Lager

Mit einer Liste von NS-Lager- Standorten erinnert Bundesdenkmalamt an Orte mit dunkler Vergangenheit im Bezirk Melk.

NÖN.at
25. Juni 2021

371 Orte des NS-Terrors in Niederösterreich

Denkmalamt erfasste Kriegsgefangenen- und Arbeitslager. So sollen sie – und vor allem ihre Opfer – in Erinnerung bleiben.

NÖN.at
25. Juni 2021

Ungarn: Antisemitismus schon vor NS-Besetzung

Im März 1944 haben die Nationalsozialisten Ungarn besetzt. Damit begannen auch hier die Massendeportationen von Jüdinnen und Juden. Doch Antisemitismus gab es schon sehr viel früher. Ein neues Buch zeigt Perspektiven von Tätern, Opfern und Profiteuren anhand von Originaldokumenten.

ORF.at
25. Juni 2021

Berührende Begegnung mit Sophie Scholl

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Sophie Scholl kann man sich in einer Ausstellung in Straßlach den mutigen Widerstandskämpfern um die Weiße Rose annähern. Ein Forum zur politischen Bildung ist geplant.

Süddeutsche Zeitung
25. Juni 2021

NS-Raubkunst: Warum Deutschland die Rückgabe schwerfällt

Nach Jahrzehnten kehrt ein geraubtes Heckel-Gemälde zu den Erben zurück - während weitere Raubkunst unaufgeklärt bleibt. Zeit für ein Restitutionsgesetz?

Deutsche Welle
25. Juni 2021

Private Forschungen zu NS-Raubgut: Viel Geld für wenig Erkenntnis

Provenienzforschung und Restitution gehören zu jenen Kapiteln, bei denen in Deutschland seit einigen Jahren Aufholbedarf herrscht. Ein Kunstrückgabegesetz wurde, anders als in Österreich, nie verabschiedet.

Der Standard
25. Juni 2021

Als Rapid Wien vor 80 Jahren großdeutscher Meister wurde

Mitten im Zweiten Weltkrieg wird eine österreichische Fußballmannschaft deutscher Meister. Seit dem „Anschluss“ an Nazi-Deutschland gab es nur noch großdeutsche Mannschaften. Nennenswerten Widerstand gab es seitens der österreichischen Kicker offenbar nicht.

Deutschlandfunk Kultur
24. Juni 2021

Vom Haus der Täter sollen nur die Grundmauern bleiben

Betonwände voller Namen oder ein Käfig aus Metall: Diese Ideen überzeugten die Jury bei einem Wettbewerb zur Gestaltung der künftigen Gedenkstätte im einstigen Konzentrationslager Sachsenburg. Die von Chemnitzer Architekten vorgeschlagene Auflistung soll an die bisher namentlich bekannten Häftlinge erinnern.

neues deutschland
24. Juni 2021

#StolenMemory erinnert an ehemalige KZ-Häftlinge

Der erste Transport polnischer Häftlinge ins nationalsozialistische Konzentrationslager Auschwitz jährte sich am 14. Juni 2020 zum 80. Mal. Unter den 728 männlichen Gefangenen waren polnische Soldaten, Politiker, Beamte, Lehrer, Ärzte und Geistliche – aber auch minderjährige Schüler und Pfadfinder. Sie erhielten die Häftlingsnummern 31 bis 758. Ihren Besitz, den sie im Moment ihrer Verhaftung bei sich trugen, nahmen ihnen die deutschen Besatzer ab.

Fränkische Nachrichten
24. Juni 2021

NS-Zeit niemals vergessen

Obmann des KZ-Gedenkvereins in Guntramsdorf arbeitet mit jungen Menschen die NS-Zeit auf.

NÖN.at
24. Juni 2021

Das Aufarbeiten begann erst spät

In der Bezirkshauptstadt befanden sich in der NS-Zeit an drei Stellen Lager für Zwangsarbeiter. Laut einer Liste des Bundesdenkmalamts waren am Gelände der Zuckerfabrik polnische Zwangsarbeiter untergebracht. Der genaue Standort eines weiteren Gefangenenlagers ist unklar.

NÖN.at
24. Juni 2021

Stilles Gedenken

Russland erinnert an 80. Jahrestag des deutschen Überfalls.

junge Welt
24. Juni 2021

Namen der „Unbekannten Soldaten“ gelüftet

Die Gedenkstätte Lager Sandbostel hat die Namen der „Unbekannten russischen Soldaten“ auf dem Jüdischen Friedhof in Bassum herausgefunden. Und die Mitarbeiter wissen, welch hartes Schicksal die 35 Männer erlebten.

Kreiszeitung.de
24. Juni 2021

Eliminatorischer Eroberungskrieg

Vernichtung und Versklavung als Ziel. Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941.

junge Welt
24. Juni 2021

Gedenkarbeit für Holocaust-Opfer ist Zukunftsarbeit

"Es ist unsere Verantwortung, an das unvorstellbare Leid und die Gräueltaten des NS-Regimes zu erinnern", sagte Innenminister Karl Nehammer beim Besuch des KZ-Überlebenden Stanislaw Zalewski im Innenministerium am 21. Juni 2021 in Wien.

BMI Wien
24. Juni 2021

Die vitale Kraft des Opportunismus

Der Historiker Ulrich Herbert fragt nach Haltung und Überzeugungsstärke während des Nationalsozialismus.

Der Tagesspiegel
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