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15. Juli 2019

„Völlig inakzeptable Situation“: Zentralrats-Präsident kritisiert Amazon für Verkauf von Nazi-Artikeln

Antisemitische Hetzschriften und T-Shirts mit rechtsextremen Sprüchen – alles frei verfügbar auf der Drittanbieterplattform Amazon Marketplace. Nun nimmt der Zentralrat der Juden den Onlinehändler in die Verantwortung.

FAZ
12. Juli 2019

„Ausgrabungen sichern Spuren am Tatort“

Der Archäologe Wolfgang David über seine Forschungen im ehemaligen KZ Dachau.

Frankfurter Rundschau
15. Juli 2019

Yishai Sarids Roman „Monster“: Wenn Gedenken zur Performance verkommt

Yishai Sarids Roman „Monster“ ist ein fiktionaler Bericht an den Direktor von Yad Vashem. Das Buch schlägt einen Bogen vom Holocaust zur politischen Gegenwart – und rechnet bitterböse mit der israelischen Erinnerungskultur ab.

FAZ
15. Juli 2019

Wie Rechtsextreme in deutschen Gedenkstätten provozieren

Mitglieder einer AfD-Gruppe vom Bodensee behaupten in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, es habe dort keine Massenmorde gegeben. Andere Rechtspopulisten rechnen den Widerstand gegen Hitler ihrer eigenen Tradition zu.

BR24
15. Juli 2019

Vor 10 Jahren: Anklage gegen den früheren KZ-Wachmann John Demjanjuk

Das Verfahren gegen John Iwan Demjanjuk gilt als einer der letzten großen Prozesse der Verfolgung von NS-Verbrechen. Als „Hilfswilliger“ der SS gehörte er der Wachmannschaft des Vernichtungslagers Sobibor an. 64 Jahre nach Kriegsende wurde Anklage gegen ihn in München erhoben.

Deutschlandfunk
15. Juli 2019

Skinhead-Gruppe in Bayern: Braunes Idyll

Wie groß ist die Gefahr von rechts? Die Szene ist nicht nur im Osten bestens organisiert - sondern auch dort, wo man es eher weniger erwartet. Zum Beispiel im Allgäu.

SPIEGEL Online
12. Juli 2019

Sächsische Gedenkstätten in der Krise

Der Prüfbericht für die Stiftung Sächsische Gedenkstätten liegt jetzt vor. Die Vorsitzende des Stiftungsrates sieht in erster Linie positive Bewertungen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Lausitzer Rundschau
15. Juli 2019

Rechtsrock: Das "SS"-Festival in Sachsen und die Gegendemonstration

700 TeilnehmerInnen feiern beim Rechtsrock-Festival Schild & Schwert. Abgekürzt SS. Das Festival in Ostritz in Sachen gilt als Treffpunkt militanter Neonazis.

YouTube / Y-Kollektiv
12. Juli 2019

Neuer Wachschutz nimmt Arbeit in KZ-Gedenkstätten auf

Nach dem Skandal um Wachschützer mit rechtsextremen Verbindungen hat in den KZ-Gedenkstätten Sachsenhausen und Ravensbrück ein neuer Wachschutz die Arbeit aufgenommen.

Süddeutsche Zeitung
12. Juli 2019

Neuer Antisemitismus? Befund, Analyse, Verstehen

Antisemitismus tritt in vielen Ländern verstärkt auf und das wirft zahlreiche Fragen auf. Die komplizierte Debatte zum Antisemitismus beginnt schon bei einer Definition desselben.

Deutschlandfunk
12. Juli 2019

Münchner Historiker forscht zu Schwulen in der NS-Zeit

Wer damals vor einschlägigen Lokalen in eine Personenkontrolle geriet, der landete auf der Rosa Liste, die die Polizei angelegt hatte, um die Verfolgung von Straftaten gegen § 175 zu erleichtern. Dieser Paragraf stellte homosexuelle Handlungen unter Strafe.

Abendzeitung
12. Juli 2019

Kein Platz für Antisemitismus

Düsseldorf stellt sichgegen jegliche Form von Judenfeindlichkeit. Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde hat die Stadt ein Konzept erarbeitet, um insbesondere an den Schulen antisemitische Tendenzen zu bekämpfen.

Düsseldorfer Anzeiger
15. Juli 2019

Kampf gegen Antisemitismus: Von jetzt an mit Kippa

Weil Gewalt und Anfeindungen zunehmen, geht der Berliner Jude Mike Delberg nicht mehr ohne Kippa aus dem Haus. Damit alle sehen: Wir bleiben hier.

Der Tagesspiegel
15. Juli 2019

Hessen - Antisemitismusbeauftragter: AfD befördert Antisemitismus

Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker (CDU) hat eine um sich greifende Judenfeindlichkeit in Deutschland beklagt und dafür auch die AfD verantwortlich gemacht.

n-tv
15. Juli 2019

Foto-Ausstellung: Duisburger Schüler verarbeiten KZ-Besuch

Schüler der Gesamtschule Globus haben das Konzentrationslager Auschwitz besucht. In einer Ausstellung verarbeiten die Schüler ihre Eindrücke.

WAZ
12. Juli 2019

Erinnerungskultur als Wohlfühloase

Keine Gedenktafeln, keine Mahnmale und erst recht keine Diskussionen – in Hannover tobt seit langem ein Kampf um das Gedenken an die NS-Zeit. Die AfD sperrt sich in vielen Bereichen, fürchtet eine Gesinnungsindustrie, kritisiert Diversität im Kulturbereich und fühlt sich ausgegrenzt.

Deutschlandfunk
12. Juli 2019

Eine Gedenkstätte für das dunkle Geheimnis von St. Georgen

Obwohl mitten im Ort gelegen, erinnerte über Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs kaum etwas daran, dass in St. Georgen an der Gusen ein gigantisches, unterirdisches Außenlager des KZ Mauthausen existierte. Auf mehr als 10.000 wird die Zahl jener Menschen geschätzt, die entweder beim Bau der Stollenanlage oder in der später hier eingerichteten Waffenproduktion ums Leben gekommen sind. Nun wird auf dem Vorplatz des Stollenzugangs eine Gedenkstätte errichtet, in der internationale Begegnungen, Bildungsveranstaltungen sowie eine Dauerausstellung zum Thema „Ausbeutung durch Arbeit“ eingerichtet werden sollen.

OÖNachrichten
12. Juli 2019

Eine belastete Behörde

Anfang 2018 beauftragte die Bundesanwaltschaft Wissenschaftler damit, die NS-Belastung der Behörde zu prüfen. Heute werden erste Ergebnisse vorgestellt - die Details sind brisant.

tagesschau.de
12. Juli 2019

Ehemalige Synagoge soll Museum oder Gedenkstätte werden

Der einzige noch erhaltene Synagogenbau im Rhein-Sieg-Kreis steht in Ruppichteroth. Doch nur das Straßenschild „Platz an der Synagoge“ in unmittelbarer Nähe erinnert daran. Das Haus selbst blieb bislang anonym. Das hat sich nun geändert: Der Bürgerverein brachte eine Tafel mit historischem Foto und Informationstext an, der auf das einstige Zentrum jüdischen Lebens hinweist.

Rhein-Sieg-Anzeiger
12. Juli 2019

Der umstrittene Mythos des Graf Stauffenberg

Auch 75 Jahre nach dem Hitler-Attentat gilt Claus Schenk Graf von Stauffenberg vielen als die Symbolfigur des deutschen Widerstandes. In einer Veranstaltung in Berlin wurde die Rolle des Attentäters aber erneut hinterfragt: Ist er zu lange der NS-Ideologie gefolgt? Wie stark war sein politischer Gestaltungswille?

Deutschlandfunk
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