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16. Oktober 2019

Orte des Terrors, Orte des Mitgefühls

„Topographie des Terrors“, so heißt die Erinnerungsstätte an das Hauptquartier der Gestapo in Berlin – im Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus und des Holocaust.

Deutschlandfunk Kultur
16. Oktober 2019

Auschwitz: KZ wird zum 75. Jahrestag aufwändig restauriert

Mehr als eine Million Menschen wurden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau getötet, in weniger als fünf Jahren. Bald jährt sich der Tag, an dem dieser Ort des Grauens befreit wurde, zum 75. Mal. Der Zahn der Zeit nagt - auch an den Gemäuern, die nun aufwändig restauriert werden müssen.

euronews
16. Oktober 2019

Solidarität mit jüdischer Gemeinde

"Der Anschlag von Halle ist eine Schande für unser Land. Der Attentäter negiert alles, wofür wir stehen: Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie. Deshalb müssen wir noch offensiver für unsere gemeinsamen Werte eintreten", ergänzte Becker-Bösch. Sie, Weckler und Walther richten sich auch gegen gewaltsame Worte. Mit diesen nämlich würden gewaltsame Taten beginnen. Sorge bereite die zunehmende Verrohung der Sprache, insbesondere in den sozialen Medien. Hier sei die Gesellschaft als Ganzes gefordert.

Wetterauer Zeitung
16. Oktober 2019

KZ Sachsenburg: Prominente fordern Erhalt der Kommandantenvilla

Die Geschichtswerkstatt Sachsenburg freut sich über prominente Unterstützung für ihr Vorhaben, die Kommandanten-Villa auf dem Gelände des ehemaligen KZ zu erhalten. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, gingen entsprechende Schreiben an die Stadt Frankenberg und das Land Sachsen. Zu den Unterzeichnern des ersten Briefes gehören der Maler Gerhard Richter, der Musiker Gerhard Schöne und Julian Aicher, ein Neffe von Sophie Scholl. Ein zweiter Brief fand bereits mehr als 250 Unterzeichner, vorwiegend aus dem internationalen Wissenschaftsbetrieb.

MDR
16. Oktober 2019

Stadtrat für Abriss der KZ-Villa

Antrag der Frankenberger Opposition abgelehnt

Freie Presse
16. Oktober 2019

Natascha Kohnen gratuliert zum Jubiläum

Es ist schon fast finster, doch Natascha Kohnen steigt dennoch hinunter ins „Tal des Todes“. Vor dem Festabend zum 110-jährigen Gründungsjubiläum der SPD erinnerte sie in der KZ-Gedenkstätte an die Opfer des Terrors.

Onetz.de
16. Oktober 2019

Poland’s Ruling Party Puts an Extraordinary Museum of Polish-Jewish History into Limbo

Dariusz Stola met me at a coffee shop in Warsaw. He was wearing a flannel shirt and he was unshaven. It was Sunday, but this was more than a couple of days’ worth of stubble. Stola may or may not be the director of Warsaw’s Polin, the museum of the history of Polish Jews, which opened in 2014 and is probably the most ambitious and successful new museum in Eastern or Central Europe in a decade.

The New Yorker
16. Oktober 2019

Gedenken an Paul Gerlach, den Mitbegründer der Awo Düsseldorf

Die Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf würdigte ihren Mitbegründer in der Mahn- und Gedenkstätte. Paul Gerlach starb 1944 im KZ Sachsenhausen.

NRZ.de
16. Oktober 2019

Populismus auf dem Pausenhof

Die neue Shell-Jugendstudie zeigt, dass auch junge Menschen anfällig für Rechtspopulismus sind. Manche Aussagen sind erschreckend - die Ergebnisse sollten Eltern und Lehrern zu denken geben.

Spiegel Online
16. Oktober 2019

AfD-Besucher leugnet Holocaust in KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen

Bei einer Führung durch das KZ Sachsenhausen behauptet der Teilnehmer einer AfD-Gruppe, Gaskammern habe es nur in den USA gegeben.

Frankfurter Rundschau
16. Oktober 2019

Eigentümer schließt Deal mit der AfD aus

Die AfD möchte ein Haus in Spandau zu kaufen und dort die Geschäftsstelle aufbauen. Das sorgt für heftige Reaktionen. Nun meldet sich der Eigentümer zu Wort.

Der Tagesspiegel
15. Oktober 2019

Die Angst in Ausschwitz erlebt

Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Belzec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz. Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann.

StadtAnzeiger
15. Oktober 2019

Nutzer bewerten neue Gebärdensprachen-App in Dachau positiv

Forschungskolloquium der Hochschule Landshut evaluierte den Videoguide der KZ-Gedenkstätte Dachau für gehörlose Menschen

Informationsdienst Wissenschaft
15. Oktober 2019

Historiker enthüllen Schicht für Schicht

Dass sich unterschiedliche Interessengruppen an einen Tisch setzen, ist an sich ein Erfolg. Das sagte ein Teilnehmer des Workshops an der Universität Bielefeld, in dem es um die wissenschaftliche Begleitung einer künftig internationalen Gedenkstätte Stalags 326 geht.

Westfalen-Blatt
15. Oktober 2019

„Aufarbeitungsgeschichte ist mein Thema“

Vielen Bewohnern der Stadt wäre es lieber gewesen, man hätte stillschweigend vergessen können. Doch damit genau das nicht passiert, egal, ob in Leonberg oder anderswo, ist Katharina Fuchs in der KZ-Initiative aktiv geworden.

Stuttgarter Zeitung
15. Oktober 2019

Erinnern an 27 ermordete Häftlinge

Am 11. Oktober 1944 erschossen SS-Männer 27 deutsche und französische, an Widerstandsaktionen beteiligte Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen. Weitere 100 Häftlinge wurden nach dieser Mordaktion ins KZ Mauthausen deportiert. Am Sonntag wurde ihrer in der Gedenkstätte Sachsenhausen gedacht.

MOZ.de
15. Oktober 2019

Die späte Ehrung für „Euthanasie“-Opfer in Wittenau

Seit Jahrzehnten ringt Irmela Orland darum, den Hinterbliebenen von Opfern der Nazi-„Euthanasie“ in Berlin einen Gedenkort zu schaffen. Endlich hat sie Erfolg.

Der Tagesspiegel
15. Oktober 2019

Empathie ist nicht genug

Halle ist ein trauriger Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands. Der neue Rechtsextremismus möchte gesehen werden – per Livestream im Netz, bereitgestellt von den Tätern. Eine neue Strategie von Bund und Ländern ist nötig, schreibt die Ex-Justizministerin.

Friedrich Naumann Stiftung
15. Oktober 2019

Gift des Hasses

Eindrücke anlässlich des antisemitisch motivierten Anschlags in Halle

junge Welt
15. Oktober 2019

Zeitgeschichte im Zentrum – Netzwerkarbeit von Museen und KZ-Gedenkstätten

Das Thema Zeitgeschichte verbindet die vier Museen und KZ-Gedenkstätten in der Region. Die gemeinsame Korrespondenz der KZ-Gedenkstätte Moringen, mit dem Eichsfelder Grenzlandmuseum, dem Museum Friedland und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora soll künftig vertieft werden. Aktuell verweist ein Flyer auf das Netzwerk, das sich unter dem Motto „Zeitgeschichte im Zentrum“ den Fragen von Flucht und Vertreibung, Migration und Erinnerungskultur widmet.

StadtRadio Göttingen
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