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16. Oktober 2020

Landtag erinnert an Halle-Attentat – Haseloff: "Der Antisemitismus ist wieder da"

Der Landtag von Sachsen-Anhalt erinnert an den Anschlag von Halle und Wiedersdorf und mahnt, jeder Einzelne müsse lauter gegen Antisemitismus vorgehen.

mdr
16. Oktober 2020

Bis zu 30 Prozent glauben an Verschwörungen

Die Mainzer Sozialpsychologin Pia Lamberty mahnt, Gefahren von Verschwörungserzählungen ernst zu nehmen. Diffuse Weltbilder könnten sich schnell zu offenem Antisemitismus entwickeln.

Domradio.de
16. Oktober 2020

Den Hass überwinden

Mit einer eigenen Stiftung versucht der Holocaust-Überlebende Ben Lesser amerikanischen Schülern die Schoa zu vermitteln.

Jüdische Allgemeine
16. Oktober 2020

Eingeschrieben ins Buch des Lebens

So eigenwillig wie die Schriftstellerin war, so unerbittlich klar gab sie Rechenschaft über ihr Leben. Ein Nachruf .

Jüdische Allgemeine
16. Oktober 2020

Schauplatz einer Wiedergeburt jüdischen Lebens

Vor 75 Jahren richtet die US-amerikanische Besatzung in Oberbayern das DP-Lager Föhrenwald für Jüdinnen und Juden ein, die die Schoah überlebt und keine Heimat mehr haben. Dass es heute einen Erinnerungsort gibt, ist nicht selbstverständlich.

Deutschlandfunk Kultur
16. Oktober 2020

Ein ein­ziges Sie

Fuß­ball im KZ? In fast allen Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern der Nazis gab es orga­ni­sierten Sport. Der Öster­rei­cher Fer­di­nand Hackl war einer der wenigen, die im KZ Dachau gegen den Ball traten. Über eine Ambi­va­lenz zwi­schen unvor­stell­barem Grauen und der Freude am Kicken.

11Freunde
16. Oktober 2020

75 Jahre nach dem Tod: Ein Enkel sucht die Wahrheit über seinen Großvater

Starb er im Krieg? War er ein Rebell? Oder gar ein Nazi? Martin Schulte wusste nichts über seinen Großvater. Nur, dass er 1945, kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs, starb. Im Podcast berichtet er über seine emotionale Suche nach der Wahrheit.

noz
16. Oktober 2020

Die »Trostfrau« von Moabit

Eine Berliner Friedensstatue gegen sexualisierte Gewalt soll nach Protesten der japanischen Regierung abgerissen werden.

junge Welt
16. Oktober 2020

Gedenken an die Deportation

Mit mehreren Veranstaltungen gedenkt Lörrach des 22. Oktober 1940, als über 6500 Juden aus Baden und der Saarpfalz nach Südfrankreich ins Internierungslager Gurs deportiert wurden. Viele von ihnen wurden später in Auschwitz und anderen Lagern ermordet.

Badische Zeitung
16. Oktober 2020

Neugestalteter KZ-Häftlingsfriedhof wird eingeweiht

In Berga/Elster (Landkreis Greiz) ist am Donnerstag ein neu gestalteter Friedhof feierlich eingeweiht worden. Er würdigt Kriegsgefangene, die als Zwangsarbeiter im Außenlager des KZ Buchenwald in Berga arbeiten mussten.

mdr
16. Oktober 2020

Einmischen und Haltung zeigen

Dieses Haus macht es den Menschen nicht leicht. Es fordert sie auf, selbst aktiv zu werden. Nicht nur passiv den Schrecken und das Schöne zu konsumieren. Und doch zeigt das neue Jüdische Museum in Frankfurt dem Publikum erst einmal seine hermetische Flanke.

Gießener Allgemeine
16. Oktober 2020

Eingestürzte KZ-Gebäude in Flossenbürg werden gesicher

Jahrelang sind zwei ehemalige Betriebsgebäude am KZ-Steinbruch von Flossenbürg verfallen. Jetzt werden die denkmalgeschützten Gebäude gesichert. Der Steinbruch soll in wenigen Jahren in die KZ-Gedenkstätte integriert werden.

BR24
16. Oktober 2020

Im Schatten des Parlaments

Ein Untersuchungsausschuss diskutiert, ob ein Park in Westminster der geeignete Ort für ein Holocaust-Mahnmal ist.

Jüdische Allgemeine
19. Oktober 2020

Nach rechtsextremistischen Vorfall: Polizeischule hält an Lehrplan fest

Nach rechtsextremistischen Chat-Äußerungen eines inzwischen aus dem Dienst entlassenen Polizeischülers, hält die Thüringer Polizeischule weiter an ihrem Lehrplan fest. Die freiheitlich demokratische Grundordnung sei bereits Bestandteil des Unterrichts.

mdr Thüringen
19. Oktober 2020

Corona-Risikogruppe: Bundesregierung will Holocaust-Überlebende finanziell unterstützen

Überlebende des Holocausts sollen in der Corona-Krise mehr als eine halbe Milliarde Euro an zusätzlichen Hilfen von der Bundesregierung bekommen.

RND
19. Oktober 2020

Twitter, Youtube und Facebook bewegen sich - aber das reicht nicht

Die großen Social-Media-Dienste zeigen endlich nicht mehr jede Fake News. Doch es ist viel zu intransparent, nach welchen Regeln sie löschen.

Der Tagesspiegel
19. Oktober 2020

Ein offenes Bekenntnis, das auf Widerspruch stieß

Vor 75 Jahren veröffentlichen Protestanten die "Stuttgarter Schulderklärung" / Eine Tür geöffnet für selbstkritisches Nachdenken.

Badische Zeitung
19. Oktober 2020

Deuter der Vergangenheit

Die Historikerin Hanne Leßau hellt auf, wie die West­deutschen sich nach 1945 mit der NS-Zeit auseinander­setzten. Ihr Fazit: Die Entnazifizierung verlief erfolgreicher als bislang angenommen.

Süddeutsche Zeitung
19. Oktober 2020

Der Streit um die „Trostfrauen“-Statue zeigt die Schwierigkeiten des Erinnerns

Warum es im japanisch-koreanisch-deutschen Konflikt um das Denkmal, das das Leiden der sogenannten Trostfrauen thematisiert, nur Verlierer gibt. Ein Erklärungsversuch mit Blick in die Geschichte.

Berliner Zeitung
19. Oktober 2020

Ein Audiowalk erinnert Juden-Deportationen Der Weg in den Tod begann in Moabit

Die erste Etappe auf der Reise in den Tod war zwei Kilometer lang. Sie führte von der Sammelstelle in der früheren Synagoge Levetzowstraße zum Moabiter Güterbahnhof an der Quitzowstraße. Rund 32 000 Berliner wurden von den Nazis von hier aus in die Konzentrationslager und Ghettos deportiert, etwa die Hälfte aller Juden, die in Berlin lebten und umgebracht werden sollten.

Der Tagesspiegel
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