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30. März 2020

"Ich fragte mich, ob ich schon gestorben bin"

Als 95-Jähriger ist Josef Königsberg durch das Coronavirus besonders gefährdet. Derzeit geht es ihm nicht so gut, doch etwas nimmt ihm die Angst: Er hat schon eine Epidemie überlebt - 1943, im Konzentrationslager.

Spiegel Online
31. März 2020

#ZuhauseBleiben – Gedenkstättenarbeit in Zeiten von Corona

Seit dem 14. März 2020 ist die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz geschlossen. Voraussichtlich bis zum 19. April sind Ausstellung, Bibliothek und Garten für Gruppen und Einzelbesucher*innen nicht zugänglich. Die Maßnahme soll dazu beitragen, dass sich die Neuinfektionen mit dem sogenannten Corona-Virus verlangsamen.

Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
1. April 2020

156 Jahre Faschismus? Für klare Begriffe in unklaren Zeiten

Nur wenige Stunden nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD-Fraktion hing am Willy-Brandt-Haus ein Banner mit dem Satz „Für uns gilt seit 156 Jahren – Kein Fußbreit dem Faschismus!“. Zeitgleich wurde die Parole auf die Startseite der SPD-Homepage gestellt

SPD Geschichtsforum
31. März 2020

Acht Tyrannen

Historiker Frank Dikötter sucht nach Gemeinsamkeiten diktatorischen Regierens. Der Niederländer sieht im Personenkult eine zentrale Strategie der Machtergreifung und des Machterhalts. Eine Schwäche des Projekts: die Auswahl der Personen.

Süddeutsche Zeitung
30. März 2020

Antifaschist in Uniform

Nach dem Anschlag von Hanau beschuldigt David Maaß die AfD in einem Facebook-Post, "eine der geistigen Brandstifterinnen des Rechtsextremismus" zu sein - und bekommt Zehntausend Likes.
Das Problem: Auf dem Foto trägt er seine blaue Polizeiuniform.
Das löst im Saarland eine Debatte aus - und Maaß muss zum "Sensibilisierungsgespräch" mit dem Landespolizeipräsidenten.

Süddeutsche Zeitung
1. April 2020

Auf ein Wort...Auschwitz

Wie anfällig ist unsere Gesellschaft heute für Menschenverachtung? Auschwitz ist der Endpunkt der Gewalt - wo liegen die Anfangspunkte, die zur Ermordung von Menschen führen? Was heißt eigentlich "Vergangenheitsbewältigung"? Was wurde und wird falsch gemacht? Michel Friedman und Historiker Norbert Frei sprechen über Auschwitz.

Deutsche Welle
30. März 2020

Bis zur letzten Patrone? Wie der Zweite Weltkrieg in Karlsruhe endete

„Wenn’s nur bald zu Ende wäre…“. Der Satz, der wie in Stoßseufzer in der Corona-Krise anmutet, stammt aus einem 75 Jahre alten Brief. Ein Karlsruher hat ihn in der Endphase des Zweiten Weltkriegs an seine Tochter geschrieben. Komplett lautet der Satz: „Wenn’s nur bald zu Ende wäre, damit nicht noch weitere sinnlose Opfer gebracht werden müssen.“

Badische Neueste Nachrichten
30. März 2020

Carl Lutz: Diplomat und vergessener Judenretter

Oskar Schindler, Raoul Wallenberg, Berthold Beitz: Wenn es um die Rettung von Juden während der Zeit des Nationalsozialismus geht, fallen oft dieselben Namen. Der Schweizer Diplomat Carl Lutz wurde lang vergessen, dabei bewahrte er 1944 in Budapest Tausende Menschen vor der Deportation nach Auschwitz.

Deutschlandfunk
1. April 2020

Der Athlet, der Hitler düpierte

Jesse Owens gewinnt bei Olympia 1936 in Berlin vier Goldmedaillen und sorgt für die Bilder der Spiele. Zum 40. Todestag: ein Rückblick auf ein bewegtes Sportlerleben.

Süddeutsche Zeitung
30. März 2020

Der Aufstand der mutigen Frauen

Heute vor 75 Jahren retten Dutzende Bürgerinnen ihren Heimatort Ochsenfurt am Main vor der sicheren Zerstörung. Eine Geschichte von großer Courage.

Süddeutsche Zeitung
31. März 2020

Digitaler Rechtsextremismus

Das Internet bietet für die extreme Rechte vielfältige Möglichkeiten zur Ideologisierung, Propagierung und Radikalisierung.

Blick nach Rechts
1. April 2020

Eingepfercht in Güterwaggons: Am 1. April 1945 räumt das NS-Regime das KZ-Lager an der Porta

Porta Westfalica. KZ-Häftinge schufteten im letzten Kriegsjahr an der Porta, um in den Stollen beidseits der Weser Produktionsräume für kriegswichtige Industrie zu schaffen. Am 18. März 1944 trafen die ersten 300 Häftlinge aus dem KZ Buchenwald in Porta ein.

Mindener Tageblatt
30. März 2020

Freiberufler: "Für viele von uns geht es um die Existenz"

Das Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau kann keine Seminare mehr anbieten. Die Mitarbeiter erleiden erhebliche Honorarverluste. Der Freistaat gibt vor, allen Betroffenen helfen zu wollen, aber auf ihren offenen Brief reagiert er nur mit Ablehnung.

Süddeutsche Zeitung
30. März 2020

Gedanken zur Gedenkstunde am 26. März 2020

"Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag; Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag." Dietrich Bonhoeffer hat diesen Satz formuliert in dem Wissen, dass die Nazis ihn nicht am Leben lassen würden.

Gedenkstätte Hadamar
31. März 2020

Goebbels notiert: "Der Führer ist ganz erregt"

Der deutsche Fußball ist in der Zwangspause, erstmals seit 1944. Dass während des Zweiten Weltkriegs weitergekickt wurde, erzählt viel über das "Spiel als Massensuggestion".

Süddeutsche Zeitung
1. April 2020

Größenwahn selbst in Niederlagen: Buch über Hitlers frühe Jahre in Österreich

Ein Diktator in Kinderschuhen, als zur Selbstüberschätzung neigender Jugendlicher und als junger Mann: Ein neues Buch analysiert Adolf Hitlers frühe Jahre in Oberösterreich und Wien.

Tiroler Tageszeitung
30. März 2020

Grundrechte-Aussetzung besorgt Gedenkstätten-Chef

Das Aussetzen von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten zur Eindämmung der Corona-Pandemie besorgt den Leiter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Jens-Christian Wagner.

NDR
31. März 2020

Holocaust-Überlebende leiden besonders

Die Corona-Pandemie kann bei Holocaust-Überlebenden laut Experten bedrohliche Erinnerungen wachrufen. Manche erlebten derzeit eine erneute Traumatisierung, sagte die Präsidentin der Schweizer Stiftung Gamaraal, Anita Winter, am Sonntag dem Portal kath.ch.

Jüdische Allgemeine
30. März 2020

Im Zweiten Weltrkieg wurde unablässig fotografiert - Alles knipst

Eher Bilder als Worte werden im kollektiven Gedächtnis bewahrt. „Nach wie vor sind wir von Bildern der NS-Zeit umstellt“, leitet Gerhard Paul sein Buches über die „Visual History des ,Dritten Reiches’“ ein. Als Professor für Didaktik der Geschichte hat er sich jahrzehntelang mit dem „Kosmos dieser Bilder“ beschäftigt, mit Propagandafotos wie mit heimlichen Aufnahmen von Zeitgenossen.

Der Tagesspiegel
1. April 2020

Innenministerium wirft Combat 18 Volksverhetzung vor

Die im Januar verbotene Gruppierung soll laut einem Bericht unter anderem mit Rechtsrock-CDs gehandelt haben. Musik sei das "primäre Propagandamaterial" gewesen.

Zeit Online
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