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20. September 2019

„Der Attentäter“ – Gedenken im Hotel Silber

Mit zwei Veranstaltungen setzt sich die Stuttgarter Gedenkstätte Hotel Silber mit dem Thema Homosexualität auseinander. Den Auftakt macht am 22.9. eine Lesung mit dem Autor und Historiker Dr. Lutz van Dijk zu den Hintergründen der Pogromnacht von 1938.

blu media network
18. September 2019

„Behörden blocken das Thema ab“

Polizeiausbilder Christoph Kopke plädiert für mehr Aufklärungsarbeit wegen rechter Haltungen. Gerade aus einem Land im Norden erwartet er mehr.

taz
19. September 2019

Wie das Design zur Waffe wurde

Vom Volkswagen über propagandistische Grafik bis hin zum Geschirr: Die Nationalsozialisten wollten alle Lebensbereiche formen. Eine Ausstellung im niederländischen Design Museum Den Bosch, Link öffnet in einem neuen Fenster macht genau das zum Thema.

SRF
20. September 2019

Werden in Lörrach Stolpersteine gelegt?

Arbeitskreis Erinnerungskultur Lörrach stellt Ideen zur Abstimmung. Am Donnerstag berät der Hauptausschuss über Stolpersteine und eine zentrale Gedenkstätte, eine Woche später der Gemeinderat.

Badische Zeitung
19. September 2019

Wer hitlert mehr?

Bei einem Konzert grölt Sänger Herbert Grönemeyer, dass es an uns liege, „zu diktieren, wie diese Gesellschaft auszusehen hat“ – und er übertrifft damit sogar Nazi-Hassreden, wie eine prominente Kritikerin nahelegt. Arno Orzessek empfiehlt hingegen: Achten Sie auf Kontexte und Inhalte!

Deutschlandfunk
18. September 2019

Wenn der Sohn ein Neo-Nazi wird

Regisseurin Karen Breece hat für diesen Theaterabend im Umfeld von Neo-Nazis recherchiert. „Mütter und Söhne“ heißt ihr neues Stück am Berliner Ensemble. Sie betrachtet das Thema Rechtsextremismus aus dem Mikrokosmos Familie.

Deutschlandfunk Kultur
18. September 2019

Was im Konzentrationslager Majdanek geschah

Frank Beer las aus dem Zeitzeugenbericht des polnischen Juden Morchedai Strigler aus dem Konzentrationslager Majdanek. Was die rund 50 Gäste im Café Credo hörten, traf sie bis ins Mark.

Bürgerportal Bergisch Gladbach
20. September 2019

Verein „Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum“ gegründet

„Überlebende Zeitzeugen des Naziterrors stehen uns nicht mehr lange mit ihren Erinnerungen zur Verfügung. Die nächsten Generationen werden sich ohne sie mit den Ursachen und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen müssen. Das Max-Leven-Zentrum kann helfen, diese wichtige Erinnerungsarbeit direkt vor der Haustür zu beginnen, in der Heimatstadt“, so der OB.

Solingen Magazin
20. September 2019

Reparationen und Geschichtspolitik

Dass sich öffentliches Gedenken am Dezimalsystem orientiert, ist äußerlich, aber in einer Welt, in der die Medien »runde« Jubiläen zum Anlass nehmen, um Themen zu beleben, nicht zu vermeiden. Insofern ist es einerseits nicht erstaunlich, dass die schon lange kursierende Idee, in Berlin ein Denkmal für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg zu errichten, in den letzten Wochen wieder häufiger diskutiert wird.

junge Welt
19. September 2019

Neue Initiative soll rechtsextreme Hetze im Netz eindämmen

Hessen will im Kampf gegen rechtsextreme Hetze im Internet eine neue Initiative starten. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) stellen das Aktionsprogramm heute in Wiesbaden vor.

Süddeutsche Zeitung
18. September 2019

Lutherhaus zeigt Ausstellung zum kirchlichen "Entjudungsinstitut"

In Eisenach erinnert schon ein Mahnmal an das berüchtigte ,,Entjudungsinstitut''. Nun beschäftigt sich im Lutherhaus Eisenach eine neue Sonderausstellung mit dem Thema. Die Aufarbeitung dieses Teils der Eisenacher NS-Geschichte begann erst in den 1990er-Jahren.

MDR
20. September 2019

Kirche, Synagoge und Moschee, alle unter einem Dach: Baustart für House of One

Drei Religionen unter einem Dach: In Berlins Mitte entsteht ein bisher einzigartiges Gottes- und Begegnungshaus für Christen, Juden und Muslime. Im House of One sollen ab 2023 oder 2024 eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee Platz finden.

stern.de
20. September 2019

In ihren Worten

Anlässlich des 60. Jahrestages der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück wurde vergangenen Sonnabend die Ausstellung »Frauen im Widerstand. Deutsche politische Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück: Geschichte und Nachgeschichte« eröffnet.

junge Welt
18. September 2019

Immer diese alten Geschichten

Die Sprachkritik an der AfD wirkt zunehmend hilflos. Denn das Problem ist nicht, wie Björn Höcke spricht - sondern was er, seine Partei und ihre Wähler mit unserer Gesellschaft vorhätten.

Spiegel Online
19. September 2019

Holocaust Zeitzeuge George Shefi zu Gast in der Begegnungsstätte Gollwitz

Ein Gespräch mit einem Zeitzeugen, der den Holocaust überlebt hat, ist eine Ehre, die immer seltener wird. In ebendiesen Genuss aber kamen am Dienstag Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und aus der dänischen Partnerstadt Ballerup in der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz. Dorthin war George Shefi mit seinem Enkel Gil Hasson gekommen um aus seinem Leben zu berichten.

Märkische Online Zeitung
19. September 2019

Go Inside the New Dallas Holocaust Museum, Which Has Expanded Its Scope

The Dallas Holocaust and Human Rights Museum opened its doors this week. It starts with the Holocaust, but it doesn't forget about the atrocities since.

Dallas Magazine
18. September 2019

Geräuschlose Deportation in den Tod

In Güterwagen gepfercht ging für die Menschen hier die Fahrt nach Auschwitz, Bergen-Belsen, Sobibor und Theresienstadt los: Zweimal in der Woche fuhren von Westerbork aus Deportationszüge. Eine Gruppe aus Gronau und Epe hat jetzt das ehemalige Sammellager in den Niederlanden besucht.

Westfälische Nachrichten
20. September 2019

Frauen des Widerstands im Fokus

Im Zellentrakt des ehemaligen Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück gibt es Einzelausstellungen über die verschiedenen Opfergruppen. Doch über die deutschen Widerstandskämpferinnen gibt es dort nichts zu entdecken. Widerstrebende Interessen verhinderten das bis heute. Erst jetzt, 60 Jahre nach Eröffnung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, erfahren diese Frauen eine Würdigung.

MOZ.de
19. September 2019

Entnazifizierung unter der Haut

Aussteiger aus der Nazi-Szene wollen ihre Tattoos von Hakenkreuzen oder Wehrmachtssoldaten oft loswerden. Diesen teils jahrelangen Prozess hat Jakob Ganslmeier in seinem Fotoprojekt „Haut und Stein“ dokumentiert. Er versteht seine Fotos als Warnung.

Deutschlandfunk Kultur
19. September 2019

Einen Juden mieten

Die Initiative „Rent A Jew“ vermittelt jüdische Referenten an öffentliche Einrichtungen. Dadurch sollen Vorurteile abgebaut werden und kultureller Austausch gestärkt werden. Eine Gemeinde in Hessen hat es ausprobiert.

Frankfurter Allgemeine
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