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9. Juli 2020

Nationalsozialismus Streit um Straßenbenennungen in Oranienburg spitzt sich zu

Der Streit um die Straßenbenennung am Aderluch in Oranienburg schlägt immer höhere Wellen. Der auch für Oberhavel zuständige Landtagsabgeordnete der Linken, Andreas Büttner, und die Oranienburger Vorsitzende der Linkspartei, Gerrit Große, sprechen von einem Skandal mit internationalem Ausmaß. Demgegenüber schreibt Altbürgermeister Hans-Joachim Laesicke (parteilos) in einem Brief an die Stadtverordneten, dass es unangemessen sei, den Stadtverordneten und dem Bürgermeister, die nach bestem Wissen und Gewissen versucht hätten, angemessene Namen für die acht neuen Straßen der Wohnsiedlung Aderluch zu finden, Geschichtsvergessenheit vorzuwerfen.

Märkische Zeitung
9. Juli 2020

Stiftungsrat: Sondersitzung über Gedenkenstätten-Chef in Sachsen

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) berief als Vorsitzende des Gremiums für den 21. Juli eine Sondersitzung des Stiftungsrates in Dresden ein, teilte ihr Ministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Reiprich droht möglicherweise die Entlassung. Er war zuletzt immer mehr unter Druck geraten. In der Vorwoche mehrten sich Rücktrittsforderungen.

Süddeutsche Zeitung
9. Juli 2020

Erinnerungsarbeit im Internet

Hitlers Festungshaft, Stadt der Jugend, Außenlager des Konzentrationslagers Dachau, Rüstungsbauten im Frauenwald, Lager der Displaced Persons – in Landsberg haben sich zeitgeschichtliche Ereignisse auf wohl einzigartige Weise verdichtet. Ein Überblick über diese Ereignisse und aktuelle Informationen dazu sollen bald digital zur Verfügung stehen.

Augsburger Allgemeine
9. Juli 2020

„Es ist ein Film, nicht die Wahrheit“ Albert Speers Arbeit am Mythos

Im Winter 1971 kommt Andrew Birkin nach Heidelberg. Der britische Drehbuchautor will mit Albert Speer sprechen. Die Produktionsfirma Paramount Pictures plant eine Verfilmung der 1969 erschienenen „Erinnerungen“ des Architekten und ehemaligen NS-Rüstungsministers. Birkin und Speer sollen gemeinsam am Skript arbeiten.

zeitgeschichte online
9. Juli 2020

Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger Drei Stolpersteine in Zweibrücken verlegt

In Zweibrücken hat der Künstler Gunter Demnig am Dienstag drei weitere Stolpersteine verlegt. Sie sollen an die Menschen erinnern, die im Dritten Reich beispielsweise aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgt, verhaftet oder ermordet wurden.

Südwestdeutscher Rundfunk
9. Juli 2020

Regensburg will alle Straßennamen auf NS-Verbindung untersuchen

Bayericher Rundfunk
9. Juli 2020

Kölner Museum überprüft Objekte aus der NS-Zeit auf Herkunft

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) untersucht in einem Forschungsprojekt Hunderte seiner Objekte aus der NS-Zeit auf ihre Herkunftsgeschichte.

Süddeutsche Zeitung
9. Juli 2020

Verfassungsschutz teilt mit Zahl der Rechtsextremen in Deutschland deutlich gestiegen

Horst Seehofer hat am Donnerstag den Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Auffällig ist erneut der Anstieg bei der Zahl der Rechtsextremisten – das hat auch mit der AfD zu tun.

T-Online
8. Juli 2020

Zwei neue Ausstellungen in Osnabrück: Gequält, gefoltert und zu schwerster Arbeit gezwungen

Die Ausstellungen wurden in der „Gedenkstätte Augustaschacht“ auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Ohrbeck und in der „Gedenkstätte Gestapokeller“ in Osnabrück am 3. Juli offiziell eröffnet. Für die Öffentlichkeit ist ein Besuch seit gestern möglich.

MIGAZIN
8. Juli 2020

NS-Forscher zur „Bundeskristallnacht“: Vergleich völlig inakzeptabel

Sachsens Gedenkstätten-Chef vergleicht die Stuttgarter Krawalle mit der „Reichskristallnacht“. NS-Forscher Harald Schmid fordert seinen Rücktritt.

TAZ
8. Juli 2020

SACHSEN Aussagen von Gedenkstätten-Chef: Komitee will Klarstellung

Das Bautzen-Komitee hat den Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, aufgefordert, sich deutlich von seinen Äußerungen zu den Stuttgarter Krawallen zu distanzieren.

Die Welt
8. Juli 2020

In Garmisch-Partenkirchen sorgt derzeit ein Relief für Aufregung. Es handelt sich um ein Relikt aus der Zeit des Nationalsozialismus. Das Nazi-Kunstwerk befindet sich an einem Wasser-Hochbehälter im Kramer-Gebiet und soll jetzt entfernt werden.

Bayerischer Rundfunk
8. Juli 2020

Provenienzforschung im Archiv der sozialen Demokratie

Befindet sich in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung unerkanntes und nicht erfasstes NS-Raubgut? Eine Frage, die wir uns in der Bibliothek in letzter Zeit öfter gestellt haben. Mit Unterstützung des Deutschen Zentrum Kulturgutverluste wird es jetzt möglich in einem zweijährigen Forschungsprojekt erste Antworten auf diese – und weitere – Fragen zu finden.

Friedrich-Ebert-Stiftung
8. Juli 2020

Geschlossene Grenzen. Die Internationale Flüchtlingskonferenz von Èvian 1938

Homepage des Zentrum für Antisemitismus und der Gedenkstätte deutscher Widerstand zur Konferenz von Evian, deren Zustandekommen und Auswirkungen

Homepage TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung
8. Juli 2020

Tools für Online-Ausstellungen und Online-Sammlungen

Ein Überblick über einige Tools, um Online-Sammlungen umzusetzen und Online-Ausstellungen jenseits des eigenen Internetauftritts zu präsentieren.

mus.er.me.ku
8. Juli 2020

Schachvariante der Nazis jetzt in der Gedenkstätte

Die Gedenkstätte „Stalag 326“ besitzt ein neues Exponat. Heimatforscher Günter Potthoff hat ein Spiel aus der Zeit des Nationalsozialismus erhalten, das er in der Gedenkstätte besser aufgehoben sieht. Er glaubt, dass das Spiel Begehrlichkeiten bei Neonazis auslösen könnte. Ob es tatsächlich ausgestellt wird, hängt auch davon ab, ob es dem Umfeld des Stalag zugeordnet werden kann.

Neue Westfälische
8. Juli 2020

Nationalfonds wird künftig jährlich einen "Simon-Wiesenthal-Preis" vergeben

Mit dem Preis soll besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust ausgezeichnet werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf hat heute Früh den Verfassungsausschuss des Nationalrats passiert und kann somit noch diese Woche beschlossen werden.

APA-OTS
8. Juli 2020

Skilegenden und NS-„Posterboys“

Der Stubener Willi Walch und der aus St. Anton stammende Pepi Jennewein waren Topathleten ihrer Zeit, sie feierten internationale Erfolge, und sie waren die „Posterboys“ des Nationalsozialismus.

ORF
7. Juli 2020

Flossenbürg: Fotoausstellung zu vergessenen Orten

Viele düstere Orte aus der Nazi-Zeit - wie KZ-Außenlager - sind längst verschwunden. Ein Münchner Fotograf macht diese vergessenen Orte nun wieder sichtbar - in einer bewegenden Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Ein Fernsehbericht des Bayerischen Rundfunk

BR 24
7. Juli 2020

Straßennamen in Oranienburg - Heftige Kritik an Kulturministerin

Die Kritik von Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Beschluss der Stadtverordneten zur Benennung von Straßen im Neubaugebiet am Aderluch hat zu heftigen Reaktionen geführt. Der ehemalige Landtagsvizepräsident und Vorsitzende der Union der Opfer Kommunistischer Gewaltherrschaft, Dieter Dombrowski, warf Schüle vor, Opfer gegeneinander auszuspielen. Dem schloss sich die Oranienburger CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt am Montag an: "Es gibt keine Opfer zweiter Klasse."

Märkische Oderzeitung
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