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3. Juni 2020

1,5 Millionen Euro für Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

Rheinland-Pfalz unterstützt die Gedenkarbeit der Stiftung Auschwitz-Birkenau mit 1,5 Millionen Euro. Eine entsprechende Vorlage des Kulturministeriums hat das Landeskabinett am Dienstag beschlossen. Bund und Länder hatten sich zuvor darauf verständigt, bis 2021 zusammen insgesamt 60 Millionen Euro an die internationale Stiftung zu zahlen.

SWR
3. Juni 2020

Digitales Denkmal für Nazi-Opfer

Im Archiv von Bad Arolsen stehen mehr als 17,5 Millionen Namen von Nazi-Opfern. Dieses Archiv soll nun digital werden - und wir können alle mithelfen.

Deutschlandfunk Nova
3. Juni 2020

Neue Sonderausstellung in Wolfegg thematisiert NS-Rassenwahn

Das Bauernhausmuseum Wolfegg zeigt seit dem Pfingstwochenende eine neue Sonderausstellung. „Geliebte Gabi. Ein Mädchen aus dem Allgäu – ermordet in Auschwitz“, so der Titel der Ausstellung, stellt ein Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns in den Mittelpunkt: Ein katholisch getauftes und erzogenes Mädchen, das nur fünf Jahre alt werden durfte, weil seine Mutter Jüdin war.

Schwäbische
3. Juni 2020

Alternativer Medienpreis für schwieriges Thema

Die Journalistin Vanessa Hartmann aus Büchenbach ist mit dem "Alternativen Medienpreis 2020" in der Kategorie Geschichte ausgezeichnet worden. Prämiert wurde ihr Film "Als hätte es sie nie gegeben – NS-Euthanasie in Neuendettelsau und Ansbach", der zeigt, wie Menschen auch aus dem Landkreis Roth und der Stadt Schwabach den "Euthanasie"-Morden der Nationalsozialisten mit Hilfe der Einrichtungen, in deren Obhut sie lebten, zum Opfer fielen.

nordbayern
3. Juni 2020

Hitler-Geburtshaus wird umgestaltet

Das Vorarlberger Architektenbüro Marte.Marte wird die Umgestaltung des Hitler-Geburtshauses in Braunau vornehmen. Der Entwurf des Brüderpaares setzte sich in der Ausschreibung des Innenministeriums gegen elf Kontrahenten durch.

orf.at
3. Juni 2020

Auf den Spuren der NS-Opfer in Shanghai

Sozialer Dienst in Shanghai: Ein Jahr lang leistet der 22-jährige Brigittenauer, Myrzabek Isaev, ehrenamtlich Recherche-, Assistenz- und Übersetzungsarbeiten.

meinBezirk.at
3. Juni 2020

Lange vernachlässigt: KZ-Erfahrung in den Grafiken von Harald Pickert

Der 1983 gestorbene Maler, Grafiker und Verleger Harald Pickert verbrachte sechs Jahre seines Lebens in Konzentrationslagern – wegen politischer Opposition gegen die Nazis. In Mauthausen und Dachau hielt Pickert seine KZ-Erfahrungen in Zeichnungen und Grafiken fest, unter schwierigsten Bedingungen.
Das Münchner „Zentralinstitut für Kunstgeschichte“ macht Pickerts Bilder nun in einer kleinen Schau zugänglich und will sein Werk erforschen.

SWR
3. Juni 2020

„Überproportional viele KZ-Kommandanten kamen aus Österreich“

Trotz seiner NS-Verstrickungen wurde Kurt Waldheim 1986 Bundespräsident von Österreich. Der Fall beendete den Mythos des Landes, „erstes Opfer Hitlers“ und ohne Mitschuld gewesen zu sein, wie eine Arte-Dokumentation zeigt.

Die Welt
3. Juni 2020

Er war im KZ: Dietacher sahen ihren Kaplan nie

Wahrscheinlich wollte ihn Bischof Johannes Maria Gföllner mit dem Schachzug aus der ärgsten Bedrängnis herausholen: Am 1. September 1938 wurde Franz Ohnmacht zum Kooperator von Dietach ernannt, da befand sich der Bischofssekretär und Doppeldoktor bereits seit Monaten in den Fängen der Nazi-Schergen im KZ Dachau.

OÖNachrichten
3. Juni 2020

„Wir müssen nachbessern“

Christine Lambrecht plant, die Strafverfolgung von Hassrede zu vereinfachen. Außerdem will sie die Rechte von Nutzern sozialer Netzwerke stärken

taz
3. Juni 2020

Rechtsextremismus: Anzahl der Gefährder steigt wieder

Die Zahl der Rechtsextremisten, die als sogenannte Gefährder eingestuft werden, steigt weiter. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des FDP-Innenpolitikers Benjamin Strasser hervor. Demnach hat die Polizei seit Januar 13 weitere Personen als rechtsextreme Gefährder eingestuft.

SWR
2. Juni 2020

Ein digitales Denkmal für die Nazi-Opfer, das nicht vergilben wird

Millionen Dokumente von NS-Opfern lagern in den Arolsen Archives in Hessen. Jetzt werden die Akten weltweit zugänglich gemacht. Jeder kann dabei helfen.

Der Tagesspiegel
2. Juni 2020

Wird die Gedenkstätte Babi Yar zum Abenteuer-Parcours?

Fast 34.000 Juden wurden im September 1941 in einer Schlucht nahe Kiew von der SS erschossen. Lange gab es dort kein Mahnmal, jetzt finanzieren russische Oligarchen auf dem Gelände ein umstrittenes Museum, das vor allem auf Emotionen setzt.

BR
2. Juni 2020

Archäologen finden drei Meter hohe Säule in Warstein

Archäologen haben nach intensiver Suche im Sauerland ein verschwundenes Mahnmal für Opfer der Nazi-Kriegsgräuel wieder aufgespürt. Die Steinsäule sei 1945 auf Veranlassung der damaligen Sowjetunion in einem Tal bei Warstein auf einem Friedhofsareal errichtet worden, berichtete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Kölner Stadt-Anzeiger
2. Juni 2020

Stimmen der Überlebenden

Was die Tondokumente verraten und wie sie für die Bildungsarbeit nutzbar gemacht werden können.

Süddeutsche Zeitung
2. Juni 2020

Keine Lichtgestalt

Heißt die Villa Schlikker in Osnabrück bald “Calmeyer-Haus“? Es wäre die Weißwaschung eines Mittäters des Holocaust. Eine Petition dagegen läuft.

taz
2. Juni 2020

Paten für letzten Gedenkstein an der B 71

68 Steine erinnern in und um Gardelegen an die Todesmärsche der KZ-Häftlinge zur Feldscheune Isenschnibbe - 48 werden von Paten gepflegt.

Volksstimme
2. Juni 2020

Verschwiegene Nachkriegsgeschichte

Eine bayerische Kleinstadt südlich von München: Wolfratshausen. Unser Autor Alois Berger ging hier zur Schule – aber er erfuhr nichts davon, dass nach 1945 mehrere tausend Juden dort in einer Art Schtetl gelebt hatten. Erst heute wird darüber gesprochen

Deutschlandfunk Kultur
2. Juni 2020

Anwalt der Ermordeten

Philipp Gut porträtiert Ben Ferencz, der 1946 die SS-Einsatzgruppen vor Gericht brachte. Der heute 100-Jährige ist auch sonst eine außergewöhnliche Persönlichkeit.

Süddeutsche Zeitung
2. Juni 2020

Von Gewalt, Widerstand und Verdrängung in Tirol

Ein Hörbild, präsentiert von vier Tiroler Museen, erinnert an Heinz Mayer, der vor 75 Jahren aus dem KZ nach Innsbruck zurückkehrte.

Tiroler Tageszeitung
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