Aktuelles

22. Mai 2019

Antisemitische Bildsprache im NS

Eine Diskussion ging den Themen von NS-Fotoreportagen auf den Grund. Dabei werden Widersprüche in Bildern sichtbar.

taz
22. Mai 2019

Wie erging es NS-Zwangsarbeitern wirklich?

Firmenerbin Verena Bahlsen steht nach umstrittenen Äußerungen zu NS-Zwangsarbeitern in der Keksfabrik ihrer Familie in der Kritik. Nach dem Urteil von Historikern waren Osteuropäerinnen dort der Willkür ausgesetzt.

Hannoversche Allgemeine
22. Mai 2019

Zum Sterben verwahrt

In Burgkirchen erforschen Achtklässler die Geschichte der "Ausländerkinder-Pflegestätte" und errichten ein Mahnmal, womöglich das erste in Bayern. In der Baracke ließen die Nazis 158 Kinder von Zwangsarbeiterinnen zugrunde gehen, im ganzen Reich waren es wohl bis zu 200 000

Süddeutsche Zeitung
22. Mai 2019

Gedenkstätte Ausländerkrankenhaus wird weiter gesichert

Die Gemeinde will die Ruinen im Wald bei Mahlow retten. Nur noch zwei Gebäude des ehemaligen Nazi-Krankenhauses stehen.

Märkische Allgemeine
22. Mai 2019

Wer hat hier „entartet“ gesagt?

Anfang Juli 1937 schreibt Max Pechstein an die Preußische Akademie der Künste. Man hat ihm nahegelegt, aus ihren Reihen auszutreten, um Platz für regimekonforme Künstler zu schaffen. Pechstein aber weigert sich. Er und seine Frau, erklärt er in seinem Brief, seien „nachgewiesenermaßen Vollarier“, sein älterer Sohn SA-Mann, sein jüngerer „bereits im 2. Jahre beim Jungvolk“. Außerdem „bin ich selbst bereits seit 1934 Mitglied der N.S.V.“, der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, sowie „des N.S. Luftsportverbands“.

Frankfurter Allgemeine
22. Mai 2019

„Geschichte hat mich nicht interessiert“

Seit mehr als 30 Jahren erzählt der Historiker Diercks von der NS-Geschichte Hamburgs. Ein Gespräch über authentische Orte – und was noch verschwiegen wird.

taz
21. Mai 2019

Ein Mahnmal in Not: Lieberoser Gedenkstätte wartet auf Sanierung

Drei Treppenstufen führen zu der Strukturwand hinauf, die die Vielfalt der Schicksale und Herkunftsländer der Häftlinge des damaligen KZ-Außenlagers von Sachsenhausen symbolisiert. Diese Stufen bröckeln. Sie werden zum Stolper- und damit Unfallrisiko. Vor der Strukturwand bildet ebenfalls in die Jahre gekommener Beton eine Fläche, auf der die Vegetation trotz aller Pflege einige Nahtstellen immer weiter auseinanderdrückt. Der Sanierungsbedarf ist offensichtlich.

LR-ONLINE.DE
21. Mai 2019

Osthofener Gedenkstätte zeigt Ausstellung über Diskriminierung Homosexueller

Feindselige Tendenzen gegenüber homosexuellen Menschen nehmen wieder zu in unserer Gesellschaft: Diese Einschätzung teilten alle Redner, die anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Verschweigen – Verurteilen“ am Mittwochabend in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu Wort kamen.

Wormser Zeitung
21. Mai 2019

Die Legende vom Freund und Helfer

Eine Ausstellung dokumentiert die Verstrickung der Polizei in die NS‐Tötungsmaschinerie

Jüdische Allgemeine
21. Mai 2019

„Draußen vor der Tür“ - Anti-Kriegsdrama in der Gedenkstätte Lager Sandbostel

Die Idee, dieses Theaterstücks, das sich wie kaum ein anderes gegen Krieg richtet, an diesem besonderen historischen Ort zu spielen, stammt von Michael Freitag-Parey, Friedenspädagoge in der Gedenkstätte, nachdem die Theater-AG des Gymnasiums unter Leitung von Gaby Reetz (Regie) und Friedemann Michalek (Musik) das Theaterstück an vier Abenden im März in der Schule aufgeführt hatte und begeisterten Anklang bei den etwa 30 Gymnasiasten fand.

Bremervörder Anzeiger
21. Mai 2019

"Es muss alles auf den Tisch"

Ausgelöst durch ein provokantes Statement auf einer Marketingkonferenz hat Unternehmenserbin Verena Bahlsen die NS-Vergangenheit ihrer Vorfahren und der Firma in die Schlagzeilen gebracht.

Spiegel Online
21. Mai 2019

Unternehmer stellt Wehrmachtssymbol an Straße zu Gedenkstätte aus

Ein Unternehmer platziert an seiner Einfahrt einen Findling mit einem alten Wehrmachtssymbol – ausgerechnet an der Straße, die zur Gedenkstätte Bergen-Belsen führt. Von Rechtsextremismus will er sich aber distanzieren.

Göttinger Tageblatt
21. Mai 2019

„Kirche muss mehr vom Gelingen erzählen“

In seinem Buch „Kann Kirche Demokratie?“ fragt der Journalist und Theologe Arnd Henze, was die Kirche für die Demokratie tun könne. Bei der Buchvorstellung sparte er nicht mit Kritik und machte deutlich: Miteinander reden hilft – aber nicht nur über Dinge, die scheitern.

Christliches Medienmagazin pro
21. Mai 2019

Dokumentarfilm "Warsaw - A City Divided"

Bisher unbekannte Filmaufnahmen aus dem Warschauer Ghetto. Einem polnischen Filmer gelang es im Jahr 1941, im Warschauer Ghetto Aufnahmen zu machen - nun erscheinen sie erstmals, als Teil eines Dokumentarfilms, der eine neue Sicht auf Warschau damals und heute anbietet.

Spiegel Online
21. Mai 2019

Cap Arcona-Gedenkstätte in Klütz wird umgestaltet

Nach fünf Jahren Planung soll es jetzt doch ganz schnell gehen: Die Cap-Arcona-Gedenkstätte auf dem kirchlichen Friedhof in Klütz wird umgestaltet. 50 000 Euro Fördermittel hat die Stadt dafür bekommen und das Geld soll ausreichen, um den Platz am Gedenkstein attraktiv zu gestalten.

LN Online
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AG Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager gegründet

Pressemitteilung

Förderprogramm "Jugend erinnert" - Ausschreibung

Ausschreibungstext (PDF), Förderrichtlinien (PDF)

65. Bundesweites Gedenkstättenseminar: Herausforderungen des Digitalen für Gedenkstätten und Dokumentationszentren

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