Aktuelles

8. April 2020

KZ-Gedenkstätte Moringen erinnert an Befreiung vor 75 Jahren

Mit Fotos und historischen Dokumenten erinnert die KZ-Gedenkstätte Moringen an die Befreiung des Lagers vor 75 Jahren. Weil wegen der Corona-Krise keine öffentliche Gedenkveranstaltung stattfinden kann, wird nun über Social-Media-Kanäle an die Befreiung des Lagers erinnert.

Süddeutsche Zeitung
8. April 2020

Esterwegen erinnert digital an KZ-Befreiung

Die Gedenkstätte Esterwegen erinnert heute an die Befreiung der Konzentrationslager im Emsland vor 75 Jahren. Gedenkfeiern seien wegen der Corona-Pandemie nicht möglich, sagte Leiter Andrea Kaltofen NDR 1 Niedersachen. Im Internet sind jedoch historische Dokumente und Zeitzeugenberichte zu sehen.

NDR
8. April 2020

Heuer virtuelle Gedenkfeier zur Mauthausen-Befreiung vor 75 Jahren

Die traditionelle Gedenkveranstaltung aus Anlass des Jahrestags der Befreiung des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Mauthausen findet wegen der Corona-Pandemie heuer in Form einer Virtuellen Internationalen Befreiungsfeier im Internet statt. Die Gedenkfeier mit Zeitzeugen-Statements, Videobeiträgen und Musik kann am 10. Mai zwischen 11 und 12 Uhr auf der Website www.mkoe.at mitverfolgt werden.

kathpress.at
8. April 2020

Todesmarsch der KZ-Häftlinge vor 75 Jahren – und das Dorf schaute zu

Otto Zowe war 18 Jahre alt, als vor 75 Jahren zweihundert KZ-Häftlinge in Scheunen auf dem elterlichen Hof in Sommerfeld übernachteten. Ohne Decken, leicht bekleidet, in der Hand höchstens eine Scheibe Brot als "Marschverpflegung". Schon davor hätten die Leute gesagt: "Das KZ ist unterwegs." Sein Vater sorgte sich um die Verpflegung der ausgemergelten Häftlinge. Er "holte Kartoffeln und verteilte sie.

MOZ
8. April 2020

Notfallfonds für Holocaust-Überlebende

Wegen der Corona-Krise legt die Conference on Jewish Material Claims Against Germany einen Nothilfefonds auf. Rund 4,3 Millionen US-Dollar (circa 3,7 Millionen Euro) sollen so Partnerorganisationen in der ganzen Welt zur Verfügung gestellt werden, um den rund 120.000 Schoa-Überlebenden zu helfen, die auf externe Unterstützung angewiesen sind.

Jüdische Allgemeine
8. April 2020

Das KZ Buchenwald und der Mythos von der Selbstbefreiung

Kommunistisch geführte Widerstandsgruppen hatten kurz vor der Ankunft der US-Armee am 11. April 1945 die verbliebenen SS-Wachen im KZ Buchwald entwaffnet. Aus diesem Ereignis basiert die in der DDR gepflegte Erzählung von der Selbstbefreiung des Lagers, die Teil des antifaschistischen Gründungsmythos des Staates wurde.

inforadio rbb
8. April 2020

Hitlers letzte Rache

Nur wenige Tage trennten im April 1945 Dietrich Bonhoeffer, Georg Elser und andere Widerstandskämpfer von der Rettung. Doch das untergehende Dritte Reich riss die Verschwörer mit in den Abgrund.

Gießener Allgemeine
8. April 2020

Hitler war Hasardeur und Stratege in einem

Nicht der Sowjetunion und dem Bolschewismus galt Hitlers Hauptinteresse. Vielmehr habe er sich während seiner ganzen Karriere an Grossbritannien und Amerika abgearbeitet – das behauptet Brendan Simms in einer kontrovers diskutierten Studie. Wie sind die Thesen des Historikers einzuordnen?

Neue Zürcher Zeitung
8. April 2020

Regierungsberater warnt vor Antisemitismus durch Krise

Der Bund will mehr gegen Antisemitismus tun. Die Straftaten gegen Juden nehmen zu. Gerade in der Corona-Krise gibt es Experten zufolge verstärkt Judenfeindlichkeit.

RP-Online
8. April 2020

Ermittler in Hessen beschlagnahmen Waffen und NS-Devotionalien

Die Polizei geht weiter gegen die rechte Szene in Hessen vor. Ermittler durchsuchten die Wohnungen mutmaßlicher Rechtsextremisten.

Zeit Online
8. April 2020

Rechtsextreme Straftaten – ein massives Problem in Deutschland

Der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus müsse auch in der Coronakrise weiter zu den Prioritäten der Bundesregierung gehören, kommentiert Katharina Hamberger. Die nun bekannt gewordenen Zahlen zu rechtsextrem motivierten Straftaten in Deutschland zeigten: Viel zu lange war das nicht der Fall.

Deutschlandfunk
8. April 2020

Stahlknecht besorgt über wachsenden Rechtsextremismus

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht zeigt sich besorgt über den wachsenden Rechtsextremismus. Diese Entwicklung sei nicht erst seit dem Anschlag auf die Synagoge in Halle erkennbar, sagte der CDU-Politiker am Dienstag laut Mitteilung.

Süddeutsche Zeitung
7. April 2020

Arbeiten an der Gedenkstätte sind fertig – Eröffnung ist abgesagt

Wolf-Dieter Ringguth hat die Reißleine gezogen. Wegen der Coronakrise hat er die Eröffnung der sanierten Gedenkstätte Retzow am 2. Mai abgesagt. Das teilte er auf Nordkurier-Nachfrage mit. „Die Eröffnung ist auf unbestimmte Zeit verschoben“, sagte Ringguth, der Bürgermeister der Gemeinde Rechlin, wozu Retzow zählt. Der 2. Mai war vorgesehen, weil 1945 an diesem Tag das KZ Retzow, ein Außenstandort des KZ Ravensbrück befreit wurde.

Nordkurier
7. April 2020

Phoenix-See: Wieder Diskussionen um Gedenkstätte für NS-Opfer

Vier Meter hoch soll die Gedenkstätte werden, die an die Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg erinnern soll. Die Arbeiten am Phoenix-See haben begonnen – und die Diskussion geht weiter.

Ruhr Nachrichten
7. April 2020

Virtuelles Gedenken an KZ-Befreiung

Mit einem virtuellen Gedenken soll am nächsten Wochenende an den 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora in Thüringen gedacht werden.

Deutschlandfunk
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ICMEMO ANNUAL CONFERENCE - YEREVAN 2020 - CALL FOR PAPERS

Call for Papers

66. bundesweites Gedenkstättenseminar: Diversität - Partizipation - Inklusion, Vogelsang

findet nicht statt - wird verschoben

Dokumentation 65. bundesweites Gedenkstättenseminar Bad Arolsen 6/19

Die Dokumentation des Gedenkstättenseminars mit den Videos und Fotos ist nun online

Internationale Konferenz zur Geschichte und Erinnerung der nationalsozialistischen Konzentrationslager 29.9.2020 – 2.10.2020

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