Aktuelles

17. Oktober 2019

Prozessbeginn gegen ehemaligen KZ-Wachmann

Bruno D. war Wachmann im KZ Stutthof bei Danzig. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er unbehelligt in Hamburg. Jetzt beginnt der Prozess gegen den 93-Jährigen – wegen Beihilfe zum Mord in 5.230 Fällen. Verhandelt wird allerdings vor der Jugendstrafkammer – weil er als 17-Jähriger seinen Dienst begann.

Deutschlandfunk
17. Oktober 2019

Schlüsselübergabe für Besucherzentrum

Ein weiterer Schritt für die Inbetriebnahme des Dokumentationszentrums der Gedenkstätte Isenschnibbe: die Schlüsselübergabe.

Volksstimme.de
17. Oktober 2019

Gedenkstele für ehemaliges KZ

Nichts erinnert mehr an den Meissnerhof. Keine Wand, kein Stein ist von dem Gebäudeensemble übriggeblieben, das sich am Kanal zwischen Hennigsdorf und Velten befand. Der Erinnerungslosigkeit wird am kommenden Montag ein Ende gesetzt. Dann soll am Eingang zum Veltener Businesspark (Parkallee) eine Informationsstele enthüllt werden, die an das grausame Geschehen erinnert, das sich 1933 für einige Monate im Meissnerhof abspielte.

Märkische Oderzeitung
17. Oktober 2019

Führung durch die KZ-Gedenkstätte Moringen

In ihrer Ablehnung des NS-Unrechtssystems waren die Zeugen Jehovas so konsequent wie kaum eine andere gesellschaftliche Gruppe. Die KZ-Gedenkstätte Moringen will über das Schicksal der hier einst eingesperrten Frauen dieser Religionsgemeinschaft informieren.

Göttinger Tageblatt
17. Oktober 2019

Ein Verfemter rettet Verfolgte

Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ehrt ihn heute als „stillen Helden“, in Yad Vashem in Israel wird er ein „Gerechter unter den Völkern“ genannt. Aber der Berliner Bratschist und Komponist Hanning Schröder hat nur das Natürlichste getan: er hat Menschen in Bedrängnis einfach geholfen.

Deutschlandfunk
17. Oktober 2019

Initiativen gegen Antisemitismus und Radikalisierung bekommen keine Förderung

Es gibt zwar viele Ideen für demokratiefördernde Projekte, aber kein Geld vom Bund. Auch Berliner Projekte von Seyran Ates und Ahmad Mansour sind betroffen.

Der Tagesspiegel
17. Oktober 2019

Holocaust-Leugner akzeptiert Strafbefehl über 4000 Euro

Der aus der Bodenseeregion stammende AfD-Anhänger Ludwig K. hat den Strafbefehl wegen Volksverhetzung und Störung der Totenruhe in Höhe von 4 000 Euro akzeptiert. Das teilte das Amtsgericht Oranienburg am Dienstag mit. Der Verteidiger habe den Einspruch gegen den Strafbefehl zurückgenommen, sagte Amtsgerichtsdirektor Olaf Adamus.

MOZ.de
17. Oktober 2019

Geldstrafe nach AfD-Besuch in KZ-Gedenkstätte rechtskräftig

Wegen Volksverhetzung und Störung der Totenruhe in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen muss ein 69-jähriger Mann aus der Bodenseeregion 4.000 Euro Geldstrafe zahlen. Der Einspruch gegen den Strafbefehl sei zurückgenommen worden, teilte das Amtsgericht Oranienburg am Dienstag mit. Die Geldstrafe sei damit rechtskräftig, eine Hauptverhandlung werde es nicht geben.

evangelisch.de
17. Oktober 2019

Exkursion in dunkle Zeiten der deutschen Geschichte

Als Erweiterung des Geschichtsunterrichts fuhren wiederholt zwei Klassen der Mittelstufe des Karl-Ernst-Gymnasiums mit drei Lehrkräften für zwei Tage nach Dachau, um dort das Max Mannheimer Studienzentrum und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau zu besuchen...

Main-Echo
17. Oktober 2019

Nützliche Statistiken

Die »Kommission für Extremismusbekämpfung« der britischen Regierung hat einen aktuellen Bericht vorgelegt und befasst sich darin mit dem starken Anstieg ebendieses »hasserfüllten Extremismus« seit dem »Brexit«-Referendum im Jahr 2016.

junge Welt
17. Oktober 2019

Schon 12.500 Straftaten in diesem Jahr

Für 2019 zeichnet sich eine hohe Anzahl rechter Straftaten ab. Dabei sind weder der Lübke-Mord noch der Halle-Anschlag schon in der Statistik verzeichnet.

Der Tagesspiegel
16. Oktober 2019

Orte des Terrors, Orte des Mitgefühls

„Topographie des Terrors“, so heißt die Erinnerungsstätte an das Hauptquartier der Gestapo in Berlin – im Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus und des Holocaust.

Deutschlandfunk Kultur
16. Oktober 2019

Auschwitz: KZ wird zum 75. Jahrestag aufwändig restauriert

Mehr als eine Million Menschen wurden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau getötet, in weniger als fünf Jahren. Bald jährt sich der Tag, an dem dieser Ort des Grauens befreit wurde, zum 75. Mal. Der Zahn der Zeit nagt - auch an den Gemäuern, die nun aufwändig restauriert werden müssen.

euronews
16. Oktober 2019

Solidarität mit jüdischer Gemeinde

"Der Anschlag von Halle ist eine Schande für unser Land. Der Attentäter negiert alles, wofür wir stehen: Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie. Deshalb müssen wir noch offensiver für unsere gemeinsamen Werte eintreten", ergänzte Becker-Bösch. Sie, Weckler und Walther richten sich auch gegen gewaltsame Worte. Mit diesen nämlich würden gewaltsame Taten beginnen. Sorge bereite die zunehmende Verrohung der Sprache, insbesondere in den sozialen Medien. Hier sei die Gesellschaft als Ganzes gefordert.

Wetterauer Zeitung
16. Oktober 2019

KZ Sachsenburg: Prominente fordern Erhalt der Kommandantenvilla

Die Geschichtswerkstatt Sachsenburg freut sich über prominente Unterstützung für ihr Vorhaben, die Kommandanten-Villa auf dem Gelände des ehemaligen KZ zu erhalten. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, gingen entsprechende Schreiben an die Stadt Frankenberg und das Land Sachsen. Zu den Unterzeichnern des ersten Briefes gehören der Maler Gerhard Richter, der Musiker Gerhard Schöne und Julian Aicher, ein Neffe von Sophie Scholl. Ein zweiter Brief fand bereits mehr als 250 Unterzeichner, vorwiegend aus dem internationalen Wissenschaftsbetrieb.

MDR
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Bundesweites Gedenkstättenseminar 2020

"Diversität-Partizipation-Inklusion. Selbstverständnis und Praxis in Gedenkstätten und Dokumentationszentren“, Schleiden/Vogelsang, 14.-16. Mai 2020

Alle Artikel des GedenkstättenRund- briefs online verfügbar

Zur Pressemitteilung

Konferenz ,,Jasenovac Past and Present'' 24. März 2020 - 27. März 2020

https://jasenovac-past-and-present.org/

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