Aktuelles

21. August 2019

KZ-Gedenkstätte Neuengamme wird in Stiftung öffentlichen Rechts überführt

Senat stärkt politische Unabhängigkeit demokratischer Erinnerungskultur

hamburg.de
21. August 2019

Gedenkstätte im Berg

Tag für Tag 12 Stunden Arbeit unter Tage, zehn Grad Kälte, feuchte Luft, viel zu wenig Essen, ständige Bewachung durch die SS, Angst vor Schlägen und Hinrichtungen: Unter unmenschlichen Bedingungen haben KZ-Häftlinge ab 1944 alte Stollen im Jakobsberg für die Rüstungsindustrie ausgebaut.

Westfalen-Blatt
21. August 2019

Der Burgfrieden bröckelt

Die Kooperation zwischen dem „Aktionskomitee Emslandlager“ und dem Landkreis Emsland in der Gedenkstätte Esterwegen droht zu zerbrechen.

taz
21. August 2019

Ein Besuch der Gedenkstätte Natzweiler-Struthof, der Augen öffnet

In die Gaskammer hineinzuspazieren, war ein ganz seltsames und unangenehmes Gefühl. Die Wärme und das Licht der Sonne kamen buchstäblich sowie metaphorisch nicht an diesen geistlosen Steinklotz heran. Auf Zetteln, die innen an der Wand angeheftet waren, wurde detailreich und in verschiedenen Sprachen von dem Vorgang des Vergasens unschuldiger Menschen erzählt und wie es die außenstehenden Nazis einfach komplett kalt ließ, dass sie soeben jemanden grausam ermordet hatten.

Schwarzwälder Bote
21. August 2019

Weder Kunst noch Wissenschaft

Hannah Arendt wurde für ihre kontroversen Thesen verehrt und verdammt: Die Politikwissenschaftlerin Maike Weißpflug will Arendts Denkhaltung rekonstruieren.

Der Tagesspiegel
21. August 2019

Das BKA macht ernst

Es soll offenbar ein großer Aufschlag werden. Das Bundeskriminalamt (BKA) plant laut Medienberichten einen deutlichen Ausbau seiner Strukturen für die Bekämpfung des Rechtsex­tremismus, mit 440 neuen Personalstellen und einem verschärften Vorgehen gegen Hasspostings. In der Politik findet das weitgehend Zustimmung. Manchen indes geht das nicht weit genug – oder zu weit.

taz
21. August 2019

Mach das Beste draus

Am Anfang war Verwirrung. Im Vorwort von Harald Jähners deutschlandeinigvaterlandweit hochgelobter »Mentalitätsgeschichte« »Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955« heißt es: »Über die Hälfte der Menschen in Deutschland waren nach dem Krieg nicht dort, wo sie hingehörten oder hinwollten« – und fünfzig Seiten später schreibt der Autor schamlos redundant: »Im Sommer 1945 lebten in den vier Besatzungszonen ungefähr 75 Millionen Menschen.

junge Welt
21. August 2019

„Wolfsmensch“ gegen Rechte in Potsdam

Der bundesweit bekannte Brandenburger Künstler Rainer Opolka will auch in Potsdam ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen und einen seiner berühmten „Wolfsmenschen“ vor dem Sitz des AfD-Landesverbandes aufstellen.

Märkische Allgemeine
21. August 2019

Polen 39. Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden

Bereits im Polenfeldzug 1939 eröffnet die Wehrmacht einen Vernichtungskrieg – auch gegen die Zivilbevölkerung. Anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkriegs geht die Dokumentation der Frage nach, wie in kürzester Zeit aus „ganz gewöhnlichen Männern“ Kriegsverbrecher werden konnten – und warum einige Wenige sich dem mörderischen Geschehen doch widersetzt haben.

Arte
21. August 2019

"Journalistenwatch" verliert offenbar Gemeinnützigkeit

Keine Steuerbegünstigungen mehr für Hetze und Stimmungsmache: Einem Medienbericht zufolge hat das Finanzamt dem Trägerverein der neurechten Webseite "Journalistenwatch" die Gemeinnützigkeit entzogen.

Spiegel Online
21. August 2019

„AfD missbraucht friedliche Revolution“

„Nicht mit uns“: Mehr als 100 ehemalige DDR-Oppositionelle wie Marianne Birthler und Werner Schulz werfen der AfD die Verbreitung einer „Geschichtslüge“ vor.

Der Tagesspiegel
20. August 2019

Kindergarten statt Gedenkstätte

In Belgrad zog ein Kindergarten dort ein, wo Nazi-Deutschland einst Jüd*innen ermordete. Das öffentliche Entsetzen ist groß.

taz
20. August 2019

Blick der jungen Generation auf die Entwicklung der Gedenkstätte

25 Studierende der Technischen Hochschule OWL stellen ihre Konzepte zur Neugestaltung der Gedenkstätte vor. Die Ausstellung ist bis zum 15. September zu besichtigen

Neue Westfälische
20. August 2019

Ort der Erinnerung: Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Wer waren die Menschen, die ihr Leben im Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus riskierten? Ein Besuch in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin gibt Antworten - 75 Jahre nach dem Hitler-Attentat.

Deutsche Welle
20. August 2019

Willfährige Beamte und Mörderbanden

Das deutsche Besatzungsregime im Zweiten Weltkrieg führte zu radikalen Formen der Kollaboration – insbesondere im Holocaust.

Der Tagesspiegel
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Bundesweites Gedenkstättenseminar 2020

"Diversität-Partizipation-Inklusion. Selbstverständnis und Praxis in Gedenkstätten und Dokumentationszentren“, Schleiden/Vogelsang, 14.-16. Mai 2020

Alle Artikel des GedenkstättenRund- briefs online verfügbar

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