Aktuelles

15. Oktober 2019

Die Angst in Ausschwitz erlebt

Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Belzec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz. Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann.

StadtAnzeiger
15. Oktober 2019

Nutzer bewerten neue Gebärdensprachen-App in Dachau positiv

Forschungskolloquium der Hochschule Landshut evaluierte den Videoguide der KZ-Gedenkstätte Dachau für gehörlose Menschen

Informationsdienst Wissenschaft
15. Oktober 2019

Historiker enthüllen Schicht für Schicht

Dass sich unterschiedliche Interessengruppen an einen Tisch setzen, ist an sich ein Erfolg. Das sagte ein Teilnehmer des Workshops an der Universität Bielefeld, in dem es um die wissenschaftliche Begleitung einer künftig internationalen Gedenkstätte Stalags 326 geht.

Westfalen-Blatt
15. Oktober 2019

„Aufarbeitungsgeschichte ist mein Thema“

Vielen Bewohnern der Stadt wäre es lieber gewesen, man hätte stillschweigend vergessen können. Doch damit genau das nicht passiert, egal, ob in Leonberg oder anderswo, ist Katharina Fuchs in der KZ-Initiative aktiv geworden.

Stuttgarter Zeitung
15. Oktober 2019

Erinnern an 27 ermordete Häftlinge

Am 11. Oktober 1944 erschossen SS-Männer 27 deutsche und französische, an Widerstandsaktionen beteiligte Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen. Weitere 100 Häftlinge wurden nach dieser Mordaktion ins KZ Mauthausen deportiert. Am Sonntag wurde ihrer in der Gedenkstätte Sachsenhausen gedacht.

MOZ.de
15. Oktober 2019

Die späte Ehrung für „Euthanasie“-Opfer in Wittenau

Seit Jahrzehnten ringt Irmela Orland darum, den Hinterbliebenen von Opfern der Nazi-„Euthanasie“ in Berlin einen Gedenkort zu schaffen. Endlich hat sie Erfolg.

Der Tagesspiegel
15. Oktober 2019

Empathie ist nicht genug

Halle ist ein trauriger Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands. Der neue Rechtsextremismus möchte gesehen werden – per Livestream im Netz, bereitgestellt von den Tätern. Eine neue Strategie von Bund und Ländern ist nötig, schreibt die Ex-Justizministerin.

Friedrich Naumann Stiftung
15. Oktober 2019

Gift des Hasses

Eindrücke anlässlich des antisemitisch motivierten Anschlags in Halle

junge Welt
15. Oktober 2019

Zeitgeschichte im Zentrum – Netzwerkarbeit von Museen und KZ-Gedenkstätten

Das Thema Zeitgeschichte verbindet die vier Museen und KZ-Gedenkstätten in der Region. Die gemeinsame Korrespondenz der KZ-Gedenkstätte Moringen, mit dem Eichsfelder Grenzlandmuseum, dem Museum Friedland und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora soll künftig vertieft werden. Aktuell verweist ein Flyer auf das Netzwerk, das sich unter dem Motto „Zeitgeschichte im Zentrum“ den Fragen von Flucht und Vertreibung, Migration und Erinnerungskultur widmet.

StadtRadio Göttingen
15. Oktober 2019

"Rechtsextremisten sind auf dem Vormarsch"

Sicherheitsexperten der Europäischen Union sind besorgt über die wachsende Bedrohung durch Terrorismus von rechts. Doch die einzelnen Staaten können sich bislang nicht mal auf eine gemeinsame Definition einigen, was gewalttätiger Rechtsextremismus ist.

Spiegel Online
15. Oktober 2019

Wieder Angst vor Deutschland

Diese Kolumne über die Gefahr der neuen Rechten hatte Sibylle Berg schon vor dem Attentat in Halle verfasst. Jetzt hat sie sie um einen Appell an die Regierung ergänzt: Bekämpfen Sie Rechtsradikale! Oder treten Sie zurück!

Spiegel Online
14. Oktober 2019

Samariterstift Grafeneck vor 80 Jahren für's Reich beschlagnahmt

Vor 80 Jahren, am 14. Oktober 1939, wurde das Samariterstift Grafeneck von den nationalsozialistischen Machthabern für »Zwecke des Reichs« beschlagnahmt.

Reutlinger General-Anzeiger
14. Oktober 2019

"Rädchen der Mordmaschinerie": KZ-Wachmann vor Gericht

Als das Hamburger Landeskriminalamt 2016 sein Haus im Süden der Hansestadt durchsucht, bittet Bruno D. einen Beamten gleich in seinen Wintergarten. Er gibt gegenüber dem Ermittler zu, im Konzentrationslager Stutthof bei Danzig als Wachmann Dienst gemacht zu haben. Hunderte Leichen habe er gesehen, sagte D. laut einem Vermerk in der Ermittlungsakte. Mordtaten selbst will D. allerdings nicht gesehen haben, die Menschen seien an Krankheiten gestorben. Gewusst habe er aber auch von Vergasungen im Lager, erklärte der damals 90-Jährige dem Kriminalpolizisten. Die Staatsanwaltschaft Hamburg eröffnete 2016 das Verfahren gegen Bruno D., der heute 93 Jahre alt ist.

NDR
14. Oktober 2019

Gedenkstätte für Aichachs „vergessene Frauen“

Das Frauenforum will in Aichach an die Opfer der NS-Zeit erinnern. Viele Frauen sind aus der Justizvollzugsanstalt in Konzentrationslager deportiert worden.

Augsburger Allgemeine
14. Oktober 2019

Grabungen im Steinbruch von Buchenwald beendet

Die Suche nach möglichen Schätzen im Steinbruch des KZ Buchenwald bei Weimar ist am Freitag beendet worden. Insgesamt konnten dabei drei unvollendete Luftschutzbunker entdeckt werden, alle drei waren leer, wie der Sprecher der Gedenkstätte Buchenwald, Rikola-Gunnar Lüttgenau, dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Man sei froh, dass den Spekulationen über etwaige noch existierende "geheime Depots" damit ein Ende bereitet worden sei, fügte er hinzu.

evangelisch.de
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Bundesweites Gedenkstättenseminar 2020

"Diversität-Partizipation-Inklusion. Selbstverständnis und Praxis in Gedenkstätten und Dokumentationszentren“, Schleiden/Vogelsang, 14.-16. Mai 2020

Alle Artikel des GedenkstättenRund- briefs online verfügbar

Zur Pressemitteilung

Konferenz ,,Jasenovac Past and Present'' 24. März 2020 - 27. März 2020

https://jasenovac-past-and-present.org/

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