Aktuelles

10. Juli 2020

Massenmorde nahe Dachau : "Morgen haben wir wieder Schützenfest"

Im Zweiten Weltkrieg wurden gefangene Rotarmisten von SS-Männern in Hebertshausen erschossen. Ein Aufsatzband dokumentiert die Verbrechen.

Süddeutsche Zeitung
10. Juli 2020

Tatorte des Nationalsozialismus in Mainz

Studierende der Hochschule Mainz haben die Spuren des Nationalsozialismus in Mainz aufgespürt und die „Blinden Flecken“ sichtbar gemacht. Jetzt hat sich eine Jury damit beschäftigt.

Allgemeine Zeitung
10. Juli 2020

„Glaubt man, mit den Roma und Sinti so umgehen zu können?“

Romani Rose vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma konnte sich erst gar nicht vorstellen, dass das Denkmal für die in der Nazizeit Ermordeten durch den Bau eines S-Bahn-Tunnels bedroht ist. Niemand hatte mit ihm gesprochen.

Berliner Zeitung
10. Juli 2020

«Holocaust-Disney» in der Ukraine

In der Gedenkstätte Babyn Jar sollen Besucher künftig die Nazi-Massaker an der jüdischen Bevölkerung nachspielen

Neues Deutschland
10. Juli 2020

CLAIMS CONFERENCE »Die Finanzierung sichern«

Der neue Präsident Gideon Taylor über die Arbeit im Interesse der Schoa-Überlenden und zukünftige Aufgaben

Jüdische Allgemeine
10. Juli 2020

Denkschrift gegen die NS-Euthanasie Der mutige Protest des Paul Gerhard Braune

Im Herbst 1939 starteten die Nationalsozialisten ihre grausame „T4“-Aktion: Geistig und körperlich behinderte Menschen wurden als „unwertes Leben“ zu Tausenden in Euthanasieanstalten vergast. Ein mutiger Pastor protestierte. Er konnte das Töten nicht verhindern – aber viele Patienten retten.

Deutschlandfunk
10. Juli 2020

Extremismus in Oberfranken: "Es geht um unsere Demokratie"

Warum Neonazis in die Rolle des Kümmerers schlüpfen, weshalb Konservative viel stärker zwischen rechter und linker Gewalt unterscheiden als früher und wie Lokalpolitiker mit dem AfD-Vertreter vor Ort umgehen sollten – der Rechtsextremismus-Experte Martin Becher hat Antworten.

Frankenpost
10. Juli 2020

Musik für den Widerstand Konzertabend in der Gedenkstätte erinnert an KZ-Häftlin

Beim Konzertabend "Lieder von Verfolgten - ein Abend mit Liedgut aus der Zeit des Nationalsozialismus" an diesem Donnerstag, 9. Juli, um 19.30 Uhr wird in der Evangelische Versöhnungskirche an der KZ-Gedenkstätte auch das im KZ Dachau entstandene "Dachaulied" von Jura Soyfer und Herbert Zipper erklingen.

Süddeutsche Zeitung
10. Juli 2020

Gedenktafel für Widerstandskämpfer Fritz Elsas

Zu seinem 130. Geburtstag am 11. Juli sei Elsas' langjährigem Wohnhaus im Patschkauer Weg 41 in Dahlem die Tafel angebracht worden, teilte die Kulturverwaltung am Donnerstag (09. Juli 2020) mit. Elsas, führender Kommunalpolitiker der Weimarer Republik, gehörte der Deutschen Demokratischen Partei Deutschen Staatspartei an und war Berliner Bürgermeister von 1931 bis 1933.
Wenige Wochen später nahm ihn die Gestapo fest. Nach monatelanger Haft und Folter überführten ihn die Nazis in das Konzentrationslager Sachsenhausen, wo er am 4. Januar 1945 ermordet wurde.

berlin.de
10. Juli 2020

Respekt! Wer hat den Sally-Perel-Preis verdient?

Ab sofort warten der Betriebsrat und das Werkmanagement von Volkswagen Braunschweig auf Bewerbungen von Jugendlichen.

Gifhorner Rundschau
10. Juli 2020

Neue Regionalbusverbindung an die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Die Linienführung und die Haltestellen des neuen öffentlichen Verkehrsangebots sind so gewählt, dass Interessierte zusätzlich zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen auch die KZ-Gedenkstätte Gusen und die Gemeinde St. Georgen an der Gusen mit den Infostelen beim Stollensystem „Bergkristall“ besuchen können.

ots.at
10. Juli 2020

"Theater des Absurden": Die blutige Vergangenheit von Chiles Nationalstadion

Geisterspiel 1973 in Santiago: Chile gewinnt in der WM-Qualifikation gegen die UdSSR, die gar nicht da ist - das Nationalstadion fungiert als Folterzentrum.

Kicker
10. Juli 2020

Völkermord von Srebrenica vor 25 Jahren Der Mann, der die Niederlande verklagte

Vor 25 Jahren überlebt Hasan Nuhanović das Massaker in Srebrenica, weil er als Dolmetscher für die niederländischen UN-Soldaten arbeitet. Danach glaubt er an deren Mitschuld, verklagt die Niederlande und bekommt Recht. Dennoch ist er enttäuscht.

Deutschlandfunk Kultur
9. Juli 2020

Nationalsozialismus Streit um Straßenbenennungen in Oranienburg spitzt sich zu

Der Streit um die Straßenbenennung am Aderluch in Oranienburg schlägt immer höhere Wellen. Der auch für Oberhavel zuständige Landtagsabgeordnete der Linken, Andreas Büttner, und die Oranienburger Vorsitzende der Linkspartei, Gerrit Große, sprechen von einem Skandal mit internationalem Ausmaß. Demgegenüber schreibt Altbürgermeister Hans-Joachim Laesicke (parteilos) in einem Brief an die Stadtverordneten, dass es unangemessen sei, den Stadtverordneten und dem Bürgermeister, die nach bestem Wissen und Gewissen versucht hätten, angemessene Namen für die acht neuen Straßen der Wohnsiedlung Aderluch zu finden, Geschichtsvergessenheit vorzuwerfen.

Märkische Zeitung
9. Juli 2020

Stiftungsrat: Sondersitzung über Gedenkenstätten-Chef in Sachsen

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) berief als Vorsitzende des Gremiums für den 21. Juli eine Sondersitzung des Stiftungsrates in Dresden ein, teilte ihr Ministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Reiprich droht möglicherweise die Entlassung. Er war zuletzt immer mehr unter Druck geraten. In der Vorwoche mehrten sich Rücktrittsforderungen.

Süddeutsche Zeitung
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66. bundesweites Gedenkstättenseminar: Diversität - Partizipation - Inklusion, Schleiden 24.-26. Juni 2021

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