23. April 2003

Ehemalige tschechische Zwangsarbeiter/innen als Zeitzeugen in deutschen Schulen

Tandem.Koordinierungszentrum .deutsch-tschechischer Jugendaustausch..Brücke/Most-Stiftung.zur Förderung der deutsch-tschechischen.Verständigung und Zusammenarbeit.

Projektbeschreibung:
Tandem.Koordinierungszentrum .deutsch-tschechischer Jugendaustausch.........Ehemalige tschechische Zwangsarbeiter/innen als Zeitzeugen in deutschen Schulen.Ein Begegnungsprojekt der Brücke/Most-Stiftung und von Tandem. ..Insgesamt 13,5 Millionen ausländische Arbeitskräfte, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge arbeiteten 1939-45 in Deutschland und den besetzten Gebieten für die deutsche Kriegswirtschaft. Anfangs sogar von Werbern mit lügenhaften Versprechungen ins Land gelockt, sorgte die extreme Fremdenfeind-lichkeit des nationalsozialistischen „Dritten Reiches“ in unheiliger Allianz mit der sich verschärfenden Kriegslage für eine kontinuierliche Verschlechterung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen. Nach 60 Jahren wird das traurige Schicksal dieser Menschen durch Entschädigungsleistungen des deutschen Staates und der Wirtschaft zumindest etwas erleichtert. .Ein Projekt des Koordinierungszentrums deutsch-tschechischer Jugendaustausch, Tandem, und der Brücke/Most-Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit, gefördert aus dem Fonds „Erinnerung und Zukunft“ der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“, will die persönlichen Erinnerungen dieser Zeitzeugen vor dem Vergessen bewahren. Es soll ein Beitrag zur lebendigen Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges geleistet werden. ..Das Projekt sieht vor, in den kommenden zwei Jahren etwa 90 Begegnungen mit Zeitzeugen zu organisieren. Angesprochen werden Haupt-, Real- und Mittelschulen bzw. berufliche Schulen. Angestrebt wird eine enge Zusammenarbeit mit regionalgeschichtlichen Initiativen vor Ort und die Begegnung mit Zeitzeugen, die am Ort der Schule zur Arbeit gezwungen worden sind. Mit besonderer Sorgfalt wird darauf geachtet, die teilnehmenden Zeitzeugen umfassend zu betreuen und keinen übergroßen Belastungen auszusetzen. Die sich beteiligenden Schüler und Lehrer werden mit von Experten der Gedenkstättenpädagogik erarbeiteten Lehrmaterialien versorgt und fachlich wie organisatorisch unterstützt. Zur interaktiven Publikation und Diskussion des Projekts entstehen eine Website, eine Mailing-Liste sowie eine CD-ROM...∆ Teilnahme..∑ Vom 16.-19. Juni 2003 findet im Brücke-Zentrum, der Bildungs- und Begegnungsstätte der Brücke/Most-Stiftung in Dresden, eine Lehrerfortbildung zum Thema „Pädagogik des Erinnerns“ statt. Ab sofort können Sie sich mit dem beiliegenden Formular dafür anmelden. Dies ist für die Beteiligung am Begegnungsprojekt sinnvoll, aber nicht Bedingung...∑ Wenn Sie mit einer Schüler- oder Jugendgruppe auch Zeitzeugenbegegnungen durchführen möchten, vermitteln wir den Kontakt zu Zeitzeugen – nach Möglichkeit zu Personen, die in Ihrer Stadt zwangseingesetzt waren. Gemeinsam mit Ihnen bereiten wir den Besuch und seine Einbindung in den Unterricht vor. Auch dafür können Sie sich mit Hilfe des beiliegenden Antwortformulars anmelden...Anmeldung..(Zutreffendes bitte ankreuzen und bis spätestens 30. Mai 2003 zurücksenden!)..Brücke/Most-Stiftung .zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit..Reinhold-Becker-Str. 5.01277 Dresden ..Tel: 0351 - 43 31 40 .Fax: 0351 – 4 33 14 33.werner.imhof@bruecke-most-stiftung.de.http://www.bruecke-most-stiftung.de..o Hiermit melde ich mich verbindlich für das Seminar ."Pädagogik des Erinnerns“ vom 16. - 19. Juni 2003 .im Studienzentrum der Brücke-Most-Stiftung in Dresden an...o Ich möchte mich an dem Projekt "Ehemalige tschechische Zwangsarbeiter/innen als Zeitzeugen in deutschen Schulen“ beteiligen und eine Zeitzeugenbegegnung durchführen...Name, Vorname: ____________________________________________________..Schule: ____________________________________________________..Adresse: ____________________________________________________.. ____________________________________________________..Tel.: _______________________ Fax: ________________________..Email: ____________________________________________________..ggf. Privat-Adresse: ____________________________________________________..Tel. / Fax (privat) ____________________________________________________..Email: (privat) ____________________________________________________..Alter: _________________...1. Ich arbeite an einer . .o Realschule o Mittelschule o Gesamtschule.o Berufsschule o .............................2. Das Thema kann behandelt werden ..o im normalen Unterricht o im Rahmen von Projektwochen..3. Ich habe mich bereits mit dem Thema Zwangsarbeit vor Ort beschäftigt..o ja o nein..4. Ich habe bereits Kontakt zu Zeitzeugen..o ja o nein..5. Fragen / Themenbereiche, zu denen ich konkreten Beratungs- / Gesprächsbedarf habe:.........6. Sonstige Bemerkungen, Anregungen oder Interessen:..........7. Ich möchte vegetarisch essen..o nein o ja ..8. Ich habe bereits an Veranstaltungen der Brücke/Most-Stiftung teilgenommen ..o nein o ja: ................................... (wann? wo?)..9. Von dieser Veranstaltung habe ich erfahren durch . .o Brücke/Most-Stiftung o Homepage o Schule.o Tandem o Schulamt o ..............................10. Ich bitte um weitere Informationen zu.o Brücke/Most-Stiftung o Tandem....Seminar: Der Teilnehmerbeitrag für Seminar, Unterkunft und Verpflegung beträgt 70,- €...Im Falle nachträglicher Verhinderung bitten wir Sie um Abmeldung bis zum 30. 5. 2003, da wir Ihnen sonst den vollen Teilnehmerbeitrag in Rechnung stellen müssen...Die Teilnahme am Seminar und am Begegnungsprojekt sind unabhängig voneinander möglich...Die Anmeldebedingungen in der Ausschreibung habe ich gelesen und bin damit einverstanden.......Datum ____________________ Unterschrift _________ ___________________..

Kontakt
Tel.: Tel: 0351 - 43 31 40
Fax: Fax: 0351 – 4 33 14 33
eMail: werner.imhof@bruecke-most-stiftung.de