10. November 2015

25 Jahre AMCHA Deutschland

Rubrik: Forschung und Projekte
AMCHA Deutschland
Vom Umgang mit Traumatisierten der Shoah

Seit 25 Jahren unterstützt AMCHA Deutschland die psychosoziale Hilfe für Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel durch AMCHA. Bei einer Podiumsveranstaltung am 1. Oktober 2015 im Jüdischen Museum Berlin diskutierten die Auschwitz-Überlebende und AMCHA-Therapeutin Dr. Giselle Cycowicz, der Bundestagsabgeordnete und Träger des Leo-Baeck-Preises, Volker Beck, der klinische Direktor von AMCHA, Dr. Martin Auerbach und der Traumataexperte Dr. David Becker über die Herausforderungen in der Arbeit mit Schwersttraumatisierten und die gesellschaftlichen Folgen im Umgang mit ihnen vor dem Hintergrund der Shoah und gegenwärtigen Konflikten und Kriegen. Die Moderation hatte Dr. Daniel F. Sturm, leitender Politikredakteur der Zeitung DIE WELT.

"Die Geschichten der Überlebenden berühren uns. Doch berühren sie uns auch so sehr, dass wir daraus gesellschaftliche und politische Konsequenzen gezogen haben?" fragte Lukas Welz, Vorstandsvorsitzender von AMCHA Deutschland in seiner Eingangsrede mit Blick auf die vielen Überlebenden, die keine ausreichende Unterstützung erhalten.

 

 

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